Dockermail "trotz" SOGo-Mail

  • Liebes Forum,

    ich bin in den Endzügen der Unternehmensgründung. Zusammen mit einem befreundeten Entwickler haben wir die Seite hochgezogen und der Server konfiguriert.

    Der Kollege hat bereits einen Docker-Mail-Server auf einem anderen Netcup-Server eingerichtet, der ohne Probleme funktioniert. Dieser galt der Erprobung in sicherer Umgebung.

    Nun zur Fragestellung:

    Auf meinem Server hatten wir damals SOGo Mail eingerichtet, damit Mails provisorisch empfangen und beantwortet werden können. Der Service läuft noch weitere 10 Monate weiter.

    Der entsprechende DNS Eintrag für SOGo lautet:

    Host: @

    Type: MX

    MX: 10

    Destination: vb-tool.net-tld.netcup-mail.de

    Wenn wir nun den Docker-Container starten, benötigen wir logischerweise entsprechende DNS-Einträge. Diese sind, inklusive DMARC DKIM usw., bekannt und müssen "nur" noch eingetragen werden.

    Uns stellt sich die Frage, ob SOGo uns hier einen Strich durch die Rechnung macht. Wir können nicht beurteilen, inwiefern Anfragen überhaupt "durchgelassen werden" oder direkt nach SOGo intern umgeleitet werden.

    Unser Denken: Wir löschen den beschriebenen DNS Eintrag und tragen unsere neuen Einträge ein.


    Leider konnte ich für dieses spezifische Problem in der Suche keine entsprechenden Treffer finden. Ich bin mir aber sicher, dass dieses Problem bereits einmal von jemandem behandelt wurde.


    Ich danke freundlich schon einmal jeder Antwort und wünsche bereits ein schönes Wochenende!

    Gruß

    Matze

  • Uns stellt sich die Frage, ob SOGo uns hier einen Strich durch die Rechnung macht.

    SOGo ist am Ende nur ein IMAP und SMTP Client, der sollte euch keinen Strich durch die Rechnung machen. Was genau befürchtest du denn?

    Allerdings weiß ich nicht, was hinter SOGo bei der Netcup Groupware läuft. Ich würde hier zumindest empfehlen per IMAPSync die Postfächer auf den neuen Mailserver zu migrieren.

  • Hi H6G,

    danke für die Antwort!

    Wir sind durch dieses SOGo-Thema nie richtig durchgestiegen. Der Support seitens Netcup war für uns von Anfang an etwas..fragwürdig, da das versprochen plug&play halt alles andere als gut funktioniert hat. Grundlegende Dinge funktionieren bis heute nicht, daher ja auch der geplante Umstieg.

    Was wir befürchten? Wir wissen nicht, ob die Groupware quasi "vorgeschaltet" ist und Infos abfischt, welche nicht weitergegeben werden.

    Unsere Sorge ist, dass entweder Daten vom Input her abgefangen werden oder der Output nicht funktioniert, da irgendwelche Netcup Settings dies verhindern.

    Daher werden wir das in der kommenden Woche ausprobieren und deinen Hinweis mit aufnehmen!

  • Moin, die groupware bekommt keine Martins mehr wenn du die mx Einträge nicht dorthin zogen lässt.

    Ihr könntet sie mit einem mx wert stehen lassen, dann würde sie Mails empfangen die von den anderen Einträgen abgelehnt wurden. Z.B. bei Neustart oder Update.

    Aus eigener Erfahrung;

    Mails will man nicht selbst machen. Am Anfang geht das noch, aber nach 1 Jahr „Gründung“ fliegt deine Mail überall herum und du bekommst Massen an Spam.

    So viel dass es ein nervt und nicht nebenbei erledigt werden kann.

    Gleichzeitig ist Mails das wichtigste Kommunikationsmittel, das muss immer laufen!

    Wir sind am Ende bei Mailbox.org gelandet.

    Kostet 3€ / Monat und funktioniert einfach.

  • Hi Homwer!

    Danke für den Input!

    Um etwas mehr Stoff zur Diskussion zu geben:

    Ich bin voll und ganz bei Dir - manchmal macht das Ausgliedern von Services Sinn und auch 10 € im Monat sind kein Geld.

    Die bislang gemacht Erfahrung zeigt aber, dass externe Services sich irgendwann verselbstständigen und immer weitere Accounts erstellt werden müssen.

    Der Hauptgrund, warum wir unbedingt auf einen Dockercontainer setzen, ist die Kompatibilität zu anderen Unterprogrammen. Sei es das Usermanagement, Registrierung, Newsletter,..das kann später alles halbwegs "automatisiert" im Hintergrund laufen und dem Kunden entsprechend angepasst werden. Da alle Daten auf unserem Server in der Datenbank liegen, ist ein direkter Zugriff möglich und es sind keine weiteren Services mit einzubinden.

    Kann sein, dass wir uns das alles zu einfach vorstellen und nicht weitsichtig genug sind.

    Aktuell scheint es aber die beste Option für die von uns angestrebten Funktionalitäten zu sein.

    Nächsten Donnerstag steht der Umzug an und dann werde ich berichten können, ob es irgendwelche Probleme gab.

  • Aus eigener Erfahrung;

    Mails will man nicht selbst machen. Am Anfang geht das noch, aber nach 1 Jahr „Gründung“ fliegt deine Mail überall herum und du bekommst Massen an Spam.

    So viel dass es ein nervt und nicht nebenbei erledigt werden kann.

    Sorry, selten so einen Quatsch gelesen, einen Mailserver zu betreiben ist kein Hexenwerk und wenn an es nicht kann, ja dann sollte man es lassen.

  • Sorry, selten so einen Quatsch gelesen, einen Mailserver zu betreiben ist kein Hexenwerk und wenn an es nicht kann, ja dann sollte man es lassen.

    Die Aussage bezieht sich auf den Kontext des Thread-Erstellers und wird deutlich eingeleitet mit den Worten;
    "Aus eigener Erfahrung;"

    Natürlich ist ein Mailserver kein Hexenwerk - für jemanden der in der IT Arbeitet oder zu viel Zeit hat.
    Aber vor dem Hintergrund der Frage des Thread-Erstellers scheint es mir unverantwortlich ihm zu raten das Mailhosting doch einfach selbst zu machen...

    Btt;

    Der Hauptgrund, warum wir unbedingt auf einen Dockercontainer setzen, ist die Kompatibilität zu anderen Unterprogrammen. Sei es das Usermanagement, Registrierung, Newsletter,..das kann später alles halbwegs "automatisiert" im Hintergrund laufen und dem Kunden entsprechend angepasst werden. Da alle Daten auf unserem Server in der Datenbank liegen, ist ein direkter Zugriff möglich und es sind keine weiteren Services mit einzubinden.

    Der Hintergrund fehlte uns natürlich bisher - klingt aber logisch.
    Wenn das SOG sowieso bezahlt ist, würde ich es gerade am Anfang als Catch All laufen lassen und wie gesagt einen MX Eintrag mit ganz am Ende dafür vergeben:

    MX 10 Ip des Docker
    MX 100 Ip des SOG

    Dann werden die Mails erst an den Docker zugestellt und falls dieser nicht erreichbar ist oder die Mails nicht will, landen sie im SOG.

  • Hallo!

    Da uns zu dieser Konversation noch eine Meldung in der Moderation erreicht hat, möchten wir aus gegebenem Anlass nochmal auf den gewünschten Umgangston im Forum aufmerksam machen und euch daran erinnern, freundlich zu bleiben und möglichst höflich miteinander umzugehen.