Debian 11 oder 12 nutzen? Suche Erfahrungen

  • bei meinem alten Server (läuft seit ca. 2012) von Anfang an auf Ubuntu LTS gesetzt und sämtliche Upgrades (12 => 14 => 16 => 18 => 20 => 22) verliefen problemlos. Jetzt übersiedle/migriere ich gerade zu Netcup und installiere Ubuntu 22 LTS neu und tue mir wohl die manuelle Neukonfiguration an, damit ich etwaige Altlasten loswerde. Ubuntu 24 LTS klappt leider noch nicht, weil meine Backup-Software damit noch nicht kompatibel ist :(

    Hatte ganz früher auch mal Debian als Server-OS (hauptsächlich für Mail+Webserver damals) und lief auch recht stabil, aber ich bin lieber etwas mehr "bleeding edge" bzgl der Pakete unterwegs - kommt wohl noch von meinen Gentoo Linux Zeiten :D

  • Hab in meiner Lehre angefangen mit Debian (Unternehmen hatte das genutzt)

    Im nächsten Unternehmen waren wir dann bei CentOS, somit hatte ich meine Server beim rollieren auch dahin umgezogen.

    Dann starb CentOS leider - Danke RedHat :( - und ich musste gucken was ich mache.

    Beim letzten Serverwechsel ging dann bei mir alles zu Ubuntu Server LTS. Hatte eh schon drei davon in der Orac*e Cloud und auf Debian hatte ich irgendwie keinen Bock mehr gehabt.

    Seit dem bin ich happy bei Ubuntu Server LTS

  • Ich kenne nur Debian-Server.. Ubuntu habe ich immer auf meinem Laptop.

    Im Prinzip wohl egal, jedem das seine. Da Ubuntu ja auf Debain basiert benutze ich Debian.

    Die Updates sind bei beiden 5 Jahre, Extended LTS (10 Jahre ) über Ubuntu Pro kostet pro PC 500$ im Jahr wenn ich das richtig gelesen habe, das Gegenteil mit 500€ im Jahr müsste bei Debian das Freexian Repo sein.

  • Ubuntu Pro kostet pro PC 500$ im Jahr wenn ich das richtig gelesen habe, das Gegenteil mit 500€ im Jahr müsste bei Debian das Freexian Repo sein.

    Ubuntu Pro ist derzeit für bis zu 5 Maschinen, bzw. 50 Maschinen für Community Member, kostenlos. Das Angebot gilt für Privatpersonen oder für Unternehmen, die der Accountinhaber besitzt.

    Zitat

    Free, personal subscription for 5 machines for you or any business you own, or 50 machines for active Ubuntu Community members.

    Quelle: https://ubuntu.com/pro/subscribe

    Edit: Ein Nachteil der Free Subscription ist, dass bei dem optionalen Realtime Kernel auch Beta-Versionen eingespielt werden können. Deswegen habe ich Realtime Kernel auf meinen Maschinen abgeschaltet.

    Stirbt der Elternprozess, während das Kind noch als Zombie herumsteht, wird das Kind an PID 1 weitergereicht.

    2 Mal editiert, zuletzt von dodeka (3. Juni 2024 um 10:44)

  • Debian. Hat mir in den letzten 20 Jahren gut gedient, wird auch die nächsten 20 Jahre die stabilste Basis für Server sein. Bleeding Edge sollen andere ausprobieren und sich daran aufschneiden.

    RS 2000 G12 Pro BW25 (8C EPYC 9645, 16GB, 1TB) | RS 500 G12 BW25 (2C EPYC 9645, 4GB, 128GB) | RS Cyber Quack (1C,2GB,40GB)

  • Ubuntu Pro ist derzeit für bis zu 5 Maschinen, bzw. 50 Maschinen für Community Member, kostenlos.

    Jepp korrekt, hatte das jetzt nicht so auf dem Plan. Auf der Hauptseite waren explizit Desktop für Free Subscriptions erwähnt.

    Ich habe dann beim Support angefragt, der erste hat mir dann die Preisliste verlinkt.

    Der zweite hat es dann bestätigt.

  • Ergänzung: mit der Verwendung von Docker ist es imho nahezu irrelevant, was "darunter" als Betriebssysstem (Distro) läuft. Das OS muss imho eigentlich nur noch die virtuelle/physische Hardware erkennen, durchreichen und möglichst sicher und stabil sein. Idealerweise wird es möglichst lange und zeitnah mit Sicherheitsupdates versehen. Ansonsten das womit man vertraut ist.

    Alles andere findet eh in den Containern statt. Ältere Pakete in konservativeren Distros sind - außer das Docker Paket - doch egal wenn man als Basis eines Containers nehmen kann was man will.

    RS 2000 G12 Pro BW25 (8C EPYC 9645, 16GB, 1TB) | RS 500 G12 BW25 (2C EPYC 9645, 4GB, 128GB) | RS Cyber Quack (1C,2GB,40GB)

  • Ergänzung: mit der Verwendung von Docker ist es imho nahezu irrelevant, was "darunter" als Betriebssysstem (Distro) läuft.

    Dem würde ich zumindest teilweise wiedersprechen. Ich pendle bei meinen Conatiner Hosts gerade immer wieder zwischen Ubuntu LTS und Debian Bookworm hin und her. Am liebsten hätte ich Debian mit podman (rootless), aber die podman Versionen sind da idR veraltet und die Konfiguration ist manchmal etwas "ungünstig" - Stichwort: overlay

    Bei Ubuntu mit Docker stellt sich die Frage ob docker aus SNAP oder den Paketquellen - oder direkt von docker.

    Außerdem meine ich mich zu erinnern, dass die container den Host-Kernel verwenden - der im Falle von Debian halt nie so aktuell ist... Ich muss aber zugeben, dass ich bisher nie ein Problem damit hatte.

    VPS 1000 G11 | RS X-Mas 2016 🎄 | VPS A Ostern 2017 🐰 | VPS [piko|nano|mikro] G11s | RS Cyber Quack 🦆 | WH Expert Special 2018 / 4000

  • Bei Ubuntu mit Docker stellt sich die Frage ob docker aus SNAP oder den Paketquellen - oder direkt von docker.

    Außerdem meine ich mich zu erinnern, dass die container den Host-Kernel verwenden - der im Falle von Debian halt nie so aktuell ist... Ich muss aber zugeben, dass ich bisher nie ein Problem damit hatte.

    Ich nehme ausschließlich Paketquellen. Wenn sie älter sind, dann ist das halt so. Dafür sind dann auch weniger "bleeding edge" Probleme drin.

    Sooo veraltet dass irgendwas gar nicht mehr geht? Ist mir jetzt noch nie untergekommen.

    RS 2000 G12 Pro BW25 (8C EPYC 9645, 16GB, 1TB) | RS 500 G12 BW25 (2C EPYC 9645, 4GB, 128GB) | RS Cyber Quack (1C,2GB,40GB)

  • Als Backport hab ich momentan nur Zoneminder...

    Das gibts für Debian Buster, Bullseye, Bookworm. Wieso Backport?

    Davon abgesehen setze ich nichts mehr ein, was nicht von vorneherein containerisiert ist.

    RS 2000 G12 Pro BW25 (8C EPYC 9645, 16GB, 1TB) | RS 500 G12 BW25 (2C EPYC 9645, 4GB, 128GB) | RS Cyber Quack (1C,2GB,40GB)

  • Wieso Backport?

    Die enthaltene Version hat ein paar Probleme bei meiner Konstellation.

    Kann auch sein, dass ich das Entwicklerrepo drin hab und keinen Backport.

    setze ich nichts mehr ein, was nicht von vorneherein containerisiert ist

    Ich sag ja, ich bin konservativ.

    Containern traue ich nur, wenn ich sie selbst gemacht hab.

    Auch wenn das in den meisten Fällen nur subjektiv ist...

  • Ich sag ja, ich bin konservativ.

    Containern traue ich nur, wenn ich sie selbst gemacht hab.

    Auch wenn das in den meisten Fällen nur subjektiv ist...

    Man kann in jeden Containervorgang hineinsehen (dockerfile und docker-compose angucken). Und Du installierst Dir die o.g. Software ja auch, ohne dass Du jede Codezeile angesehen hast. Durch die Containerisierung wird die Separation zu anderen Containern und dem OS doch nur besser, nicht schlechter.

    RS 2000 G12 Pro BW25 (8C EPYC 9645, 16GB, 1TB) | RS 500 G12 BW25 (2C EPYC 9645, 4GB, 128GB) | RS Cyber Quack (1C,2GB,40GB)