G7 upgrade G8

  • Hallo zusammen,

    ich bin schon seit Juli 2016 bei meinem VPS 6000 G7 dabei. (4vCore,12GB RAM, 240GB SAS)


    Ich habe jetzt schon des öfteren überlegt, ob ich auf einen aktuellen VPS G8 upgraden soll. Ich habe da einen Sinusbot mit 6 Instanzen laufen was schon ca 40-50% CPU frisst. Teamspeak Server, WBB-Forum und paar Monitoring Sachen eben. Load geht auch gut auf 3-5 und Steal-Time liegt bei 20-40%.


    Ich würde den VPS 1000 G8 in betracht ziehen, da er eigentlich die gleichen Leistungen wie mein derzeitiger aufweist, außer, das der RAM 4 GB weniger hat. Würde mich aber nicht groß stören. Bin mir hierbei aber nicht sicher ob die CPU wie beim alten ebenfalls auf die gleiche Auslastung kommt. Oder sollte ich direkt zum VPS 2000 G8 zurückreifen? Der hätte 8vCore und 16 GB RAM gleich zur Verfügung.


    Ich hasse Serverumzüge deswegen wollte ich mal vorher bei anderen nach Meinungen fragen. Ich migriere auch ungern die Daten auf den neuen Server, da ich lieber alles neu konfiguriere, damit ich überschüssigen Müll vom alten Server nicht übernehme?! Über Hilfe sehr dankbar!


    Grüße,

    Adrian

  • Mein Rat:

    Neuen Server einrichten und dabei exakt jeden Schritt protokollieren. Damit hast du eine super Dokumentation und ein gutes Gefühl wenn du mal von vorne anfangen musst. Außerdem lernst du viel auf dem Weg und kannst es ganz im Ruhe angehen. Wenn du morgen mit einem ‚rm -rf‘ oder einem ‚chown .*‘ dein System in die ewigen Jagdgründe befördert hast kannst du sicherlich nicht ganz in Ruhe das System neu aufbauen :-)

    Aber vielleich noch zwei Monate bis Ubuntu Server 18.04 warten!


    Noch besser sind natürlich automatische Installationen (Puppet, Ansible) oder Container (Docker) aber ob sich das bei dir lohnt musst du selber wissen.

  • Wenn du das Betriebssystem nicht wechseln möchtest, kannst du auch eine Migration über die Snapshots im SCP durchführen.

    Auf dem neuen Server musst du nur die Partitionsgröße noch anpassen (z.B. mit GParted Live)

  • Hallo zusammen,


    Mein Rat:

    Neuen Server einrichten und dabei exakt jeden Schritt protokollieren. Damit hast du eine super Dokumentation und ein gutes Gefühl wenn du mal von vorne anfangen musst. Außerdem lernst du viel auf dem Weg und kannst es ganz im Ruhe angehen.

    Dokumentation ist das A und O.

    Ich habe damals zunächst mit einem einfachen Word-Dokument angefangen. Mit der Zeit wurde das aber zu umständlich und ich habe für mich ein Wiki aufgesetzt (Confluence). Wenn man irgendwas nur alle paar Monate machen muss, spart das enorm viel Zeit. Außerdem ist man indirekt gezwungen das verständlich für sich aufzuschreiben (warum mache ich das, welchen Sinn hat meine Wahl etc.).


    Quote

    Noch besser sind natürlich automatische Installationen (Puppet, Ansible) oder Container (Docker) aber ob sich das bei dir lohnt musst du selber wissen.

    :thumbup:


    Meiner Ansicht nach lohnt sich dies bereits beim ersten Server, allerspätestens ab dem zweiten. Das schöne ist außerdem, dass Du vorher Deinen Code testen (!) kannst bevor Du ihn auf den Server spielst. Zumindest bei Chef ist das so. Mit Sicherheit geht das aber auch mit Puppet oder Ansible.


    Und das beste ist, Dein Ergebnis/Zustand ist reproduzierbar! :)

  • Das kommt auf deine Anwendung drauf an :-)

    (Und auf dein Budget!)

    Wollte maximal 20€ erst einmal ausgeben.



    Ich dokumentiere auch alles, aber alles auf einen Notizblock. Gibt es auch kostenlose Versionen für Wiki? Habe an sowas ehrlich gesagt noch nie gedacht.


    Wenn du viel CPU brauchst, würde ich vielleicht sogar einen Rootserver nehmen. Da wird dir garantiert das du höchsten 3% Steal pro CPU Core hast.

    Habe ich mir in der Tat auch schon überlegt, aber ist es nicht so, dass ein Root viel mehr Administration und Pflege benötigt als ein VPS? Für einen VPS sorgt ja der Anbieter für Ausfälle ect. Bei einem Root bin ich doch auf mich alleine gestellt und muss die Diagnose weiter geben? Ich bin jetzt kein Profi, betreibe das ganze mehr als Hobby. Deswegen möchte ich mich zuerst erkundigen.

  • Habe ich mir in der Tat auch schon überlegt, aber ist es nicht so, dass ein Root viel mehr Administration und Pflege benötigt als ein VPS? Für einen VPS sorgt ja der Anbieter für Ausfälle ect. Bei einem Root bin ich doch auf mich alleine gestellt und muss die Diagnose weiter geben? Ich bin jetzt kein Profi, betreibe das ganze mehr als Hobby. Deswegen möchte ich mich zuerst erkundigen.

    Tatsächlich habe ich auch sehr lange Zeit einen "Root" oder "Root-Server" mit dediziertem Server gleichgesetzt. Bei einigen Anbietern ist das auch so. Netcup war glaube ich sogar der erste Anbieter wo das für mich damals nicht so war. Es ist wie Kraeutergarten schon sagte: Bei netcup ist beides virtualisiert. Das eine jedoch mit dedizierten Ressourcen (Root-Server) das andere virtuell mit verteilten Resourcen (vServer).


    Ich kann in diesem Anliegen übrigens auch nur raten größer, zumindest aber nicht kleiner zu werden.

    Denn eine Load von (Zitat vom Eingangspost) "3-5" bei 4 Kernen ist schon teilweise Überlastung (alles über 4).


    Grüße

  • Kraeutergarten

    ein Dedicated wäre für mich unbezahlbar :)


    Hecke29

    Ich kenne das auch nur so, dass Root=Dedicated ist. Daher habe ich immer zum VPS gegriffen. Das mit dem größer werden muss ich schon zustimmen mich hat nur die Unverständlichkeit etwas abgeschreckt. Eigentlich ist die CPU mit dem was aktuell läuft schon überfordert, da muss ich zustimmen.


    Also wenn ein Root dem VPS vom Aufwand gleich ist, dann werde ich wohl darauf zurückgreifen. Denn die volle Leistung wäre auch wesentlich besser, als sich Hardware mit anderen zu teilen.

  • Ja, aber als Privatperson in alleiniger Nutzung ist mir das schlicht zu teuer!

    Nur zur Sicherheit damit ich Dich richtig verstehe... Die bieten eine Cloud-Lösung für 10 USD / Monat an und eine Variante zur Eigeninstallation für einmalig 10 USD(inkl. 1 Jahr Updates). Verlängern musst Du nicht ;)

    Die 10 USD / Monat würde ich als Einzelnutzer mit Sicherheit auch nicht nehmen :)

  • Zusätzlich zu DokuWiki würde ich noch 2 andere Wikis empfehlen (Confluence kenne ich nicht)


    http://zim-wiki.org/

    Ist ein Dektop Wiki mit Wysiwyg Eingabe, und es gibt tolle Plugins. Läuft unter Windows und Linux. mac ist etwas aufwändiger.

    Hat den Vorteil, dass man keine Server braucht, wenn man z.B. nur einen hat, und gerade notieren will, was man gemacht hat.

    Nutze ich sehr häufig.


    http://www.pmwiki.org/

    Ist einfacher als DokuWiki, speichert in Files statt in eine DB. Extrem einfach aufzusetzen.

    Hat auch eine große Community.


    P.S. Zim speichert auch in normalen Dateien ab mit einem ähnlichen Syntax wie DokuWiki. kann man also auch mal leicht in einem normalen Editor öffnen