Welches Image würded Ihr in meinem Fall nehmen?

  • Hallo,

    habe mir einen root Server RS 1000 SSD G8 geholt und habe mich schon mal durchgeklickt. Per default scheit ein Debian 8 (Jessi) drauf zu sein (Debian 64Bit Froxlor APT).

    Das Froxlor, dass ich bisher nicht kannte, finde ich gut.

    Mein Anforderungen sind Standard. Am meisten Erfahrung habe ich mit Ubuntu. Ansonsten benötige ich die üblichen Verdächtigen, PHP, MySQL, npm, composer, ioncube, nextcloud u.s.w.

    PHP sollte 7.2 systemweit sein. Demnächst 7.3. Von magaged Servern kenne ich die bequeme Asuwahl der PHP-Version pro Domain/Verzeichnis. Aber man kann nicht alles haben

    Mir ist klar, dass ich bei Rootservern im Grunde alles selber machen muss, schätze ein Adminpanel jedoch sehr, reicht aber für die Basics. Plesk ist mir irgendwie zu mächtig.

    Ich habe auch verstanden, dass ich in einem solchen Fall ein anderes Image installieren muss. Bisher spricht alles für Ubuntu 18.04 LTS. Allerdings ist da das Froxlor nicht dabei, schade. Kann ich ja aber auch selbst nachlegen. Geht das gut? Nextcloud soll auch drauf. Wie erfährt man eigentlich, welche Version bei den bereitgestellten Images integriert ist. Gibts schon eins mit 15? Wobei, dass mit nextcloud geht auch separat. Wenn möglich, möchte ich ein bereitgestelltes Image nehmen, aber wenns hilft auch ein eigenes. Es soll halt stabil laufen.


    Wenn Ihr das so liest, was emphielt Ihr?


    Gruß Nick

  • Aus diversen Sicherheitsgründen würde ich immer eine minimale-Installation ausgehend vom originalen ISO vom Hersteller als Basis nehmen. Bei mir spielen aber auch persönliche Vorlieben und gute Linux-Kentnisse mit rein :)

  • Also ich persönlich halte nicht so viel von Images. Images haben immer den Nachteil, dass da was fertiges drauf ist, wovon du nicht weißt, wie genau es aufgesetzt und konfiguriert ist, und was es genau macht. Ob man der Sache vertraut oder nicht, ist jedem seine Sache.


    In deinem Fall würde ich persönlich entweder Ubuntu oder Debian selbst von Hand mit den bereitgestellten ISO's installieren, und alles was du benötigst von Hand installieren. Das mag vielleicht etwas mehr Arbeit sein, aber du weißt genau was da wie läuft, und wie es konfiguriert ist.


    PHP kannst du unter allen Betriebssystem auf die aktuellste Version ziehen, du brauchst dafür nur spezielle Repos. Die nutze ich auch, und das läuft super. Nextcloud und die anderen üblichen verdächtigen kannst du ja i.d.R. ganz normal Installieren. :)

    VPS 1000 G8 Plus | VPS 200 G8 | selbstgebautes NAS


    Wer im Netz Anstand und Respekt verliert, der ist auch im realen Leben für nichts zu gebrauchen! ;)

  • Aus diversen Sicherheitsgründen würde ich immer eine minimale-Installation ausgehend vom originalen ISO vom Hersteller als Basis nehmen. Bei mir spielen aber auch persönliche Vorlieben und gute Linux-Kentnisse mit rein :)

    Ich bin jetzt nicht der Linux-Guru, aber ich denke, ich weiß was ich machen muss. Es dauert halt dann länger. Einen Mailserver würde ich nicht gern allein administrieren. Den brauche ich auch nicht unbedingt.

    Ich habe schon gesehen, dass Froxlor für Ubuntu anscheinden nicht gibt. Ich möchte halt nicht unbedingt die Mysql DB und cronjobs auf Konsole pflegen müssen.

  • Ich bin jetzt nicht der Linux-Guru, aber ich denke, ich weiß was ich machen muss. Es dauert halt dann länger. Einen Mailserver würde ich nicht gern allein administrieren. Den brauche ich auch nicht unbedingt.

    Ich habe schon gesehen, dass Froxlor für Ubuntu anscheinden nicht gibt. Ich möchte halt nicht unbedingt die Mysql DB und cronjobs auf Konsole pflegen müssen.

    Für SQL gibt's doch phpMyAdmin. Super WebUI! Und die paar Cronjobs legst per sftp an...


    So alles inklusive Tools wie Plesk oder Froxlor sind sicherlich praktisch, aber stellen mit unter das ganze System auf den Kopf 😂

  • In deinem Fall würde ich persönlich entweder Ubuntu oder Debian selbst von Hand mit den bereitgestellten ISO's installieren, und alles was du benötigst von Hand installieren. Das mag vielleicht etwas mehr Arbeit sein, aber du weißt genau was da wie läuft, und wie es konfiguriert ist.


    PHP kannst du unter allen Betriebssystem auf die aktuellste Version ziehen, du brauchst dafür nur spezielle Repos. Die nutze ich auch, und das läuft super. Nextcloud und die anderen üblichen verdächtigen kannst du ja i.d.R. ganz normal Installieren. :)

    Dann könnte ich im Grunde bei Jessi bleiben, wenn ich Froxlor haben will(?) Wobei Froxlor auch auf dem 9er läuft. Du brauchst sowas wahrscheinlich nicht. Evtl. gibts auch was separates für Mysql und cronjobs, wenn ich das etwas komfortabler haben möchte.

  • Für SQL gibt's doch phpMyAdmin. Super WebUI! Und die paar Cronjobs legst per sftp an...


    So alles inklusive Tools wie Plesk oder Froxlor sind sicherlich praktisch, aber stellen mit unter das ganze System auf den Kopf 😂

    phpMyAdmin kenne ich. Bin jetzt gar nicht auf die Idee gekommen, weil bisher war das eher das "Frontend", nachdem die DBs im Adminpanel angelegt waren.

    cronjob per sftp direkt in der crontab? Da war ich schon manchmal auf der Suche, an welcher Stelle genau und dann das neu laden. habe das Gefühl, dass ist überall ein bißchen anders. Liegt aber sicher an Versions- und natürlich auch Distributionunterschieden. Plesk ist mir auch zuviel des Guten.

  • Ich weiß jetzt nicht, ob du Froxlor in Betracht ziehst, da du a) einen Webserver brauchst oder b) gerne einen Mailserver hättest.

    Mir klang es etwas nach b) und dass du eben das Panel zur Hilfe ziehen würdest, anstatt das alles manuell selber einzurichten/zu warten. Sollte dem so sein, kann ich dir wärmstens raten, mal Mailcow anzuschauen.

  • Ich weiß jetzt nicht, ob du Froxlor in Betracht ziehst, da du a) einen Webserver brauchst oder b) gerne einen Mailserver hättest.

    Mir klang es etwas nach b) und dass du eben das Panel zur Hilfe ziehen würdest, anstatt das alles manuell selber einzurichten/zu warten. Sollte dem so sein, kann ich dir wärmstens raten, mal Mailcow anzuschauen.

    Danke für den Tipp, ich möchte mich auf Webserver konzentrieren, also a).

  • Also ich persönlich halte nicht so viel von Images. Images haben immer den Nachteil, dass da was fertiges drauf ist, wovon du nicht weißt, wie genau es aufgesetzt und konfiguriert ist, und was es genau macht. Ob man der Sache vertraut oder nicht, ist jedem seine Sache.


    In deinem Fall würde ich persönlich entweder Ubuntu oder Debian selbst von Hand mit den bereitgestellten ISO's installieren, und alles was du benötigst von Hand installieren. Das mag vielleicht etwas mehr Arbeit sein, aber du weißt genau was da wie läuft, und wie es konfiguriert ist.


    PHP kannst du unter allen Betriebssystem auf die aktuellste Version ziehen, du brauchst dafür nur spezielle Repos. Die nutze ich auch, und das läuft super. Nextcloud und die anderen üblichen verdächtigen kannst du ja i.d.R. ganz normal Installieren. :)

    Habe mich für Ubuntu 18.04 entschieden. Läuft auch alles soweit gut. PHP-FPM 7.3 ist auf dem o.g. Repo noch nicht dabei, meine ich. Hat aber keine Eile.

    Verstehe ich es richtig, dass sich das dann im Parallelordner zu 7.2 installiert und ich kann wenn ich will im Virtual Host für die Domains eine bestimmte Version ansteuern?

  • Ich habe auch mal verschiedene Systeme wie Froxlor, Plesk und keyhelp verglichen.

    Meine Wahl fiel letztendlich auf das Netcup Ubuntu 18.04 Minimal Image in Kombination mit Keyhelp.

    Keyhelp ist jetzt nicht unbedingt so bekannt. Ich fand es allerdings ganz übersichtlich und vom Funktionsumfang sehr gut. Enthält Webserver, Mailserver, Datenbanken, Firewall, Automatische Updates und Benutzerverwaltung.

    Sicher gehen die Meinungen zu solchen Verwaltungstools stark auseinander. Ich denke aber das hängt vom Einsatzzweck sowie den vorhandenen Linux Kenntnissen ab. Mit Keyhelp konnte ich jedenfalls ohne großen Aufwand sehr schnell und einfach alles so einrichten wie ich das brauchte.


    Ich stimme euch zu, dass wohl ein Herstellerimage besser ist als ein vorkonfiguriertes Image. Aber wisst ihr immer so exakt, was der Hersteller schon alles ins Installationsimage mit rein packt? Ich denke Netcup bietet mit dem Ubuntu 18.04 Minimal ein ganz gutes System an.

  • Ich habe mir die Demo von keyhelp angesehen. Gefällt mir sehr gut.
    Werde es mal ausprobieren :)

    Quote

    Webhosting Spezial Mini Aktion +++ Webhosting 8000 SE Aktion

    VPS 200 G8 +++ Root-Server Spring 2019

  • Während ich das lese, stehen zwei andere Azubis von dem betreuenden Hoster von Keyhelp vor mir, und halten einen Vortrag lol. :D


    Ich persönlich halte jetzt nicht so viel von derartigen vorgefertigten Oberflächen, aber es scheint ja gut zu funktionieren - gut für Neuanfänger. Dadurch dass das gewissermaßen von einem Hoster betreut wird, kann man der Sache denke ich auch vertrauen.


    Mich würden ja dann mal nach einiger Zeit Langzeittests/-erfahrungen dazu interessieren. ;)

    So bzgl. Problemen, Stabilität und Sicherheitslücken und so. :/

    VPS 1000 G8 Plus | VPS 200 G8 | selbstgebautes NAS


    Wer im Netz Anstand und Respekt verliert, der ist auch im realen Leben für nichts zu gebrauchen! ;)

  • Ich habe es gestern mal installiert und werde über meine Erfahrungen berichten. Es kommt ja immer darauf an was man will. Die Oberfläche hat den Vorteil, dass sie mir viel Arbeit abnimmt. Es gibt eine gute deutsche Dokumentation, was ich sehr wichtig und gut finde. Außerdem ist die Oberfläche schon lange aktiv. Sie war nur lange Zeit den Kunden von keyhelp vorbehalten. Nun ist sie Freeware und das finde ich eine gute Sache. Hilfreich finde ich, dass die Firewall sehr einfach zu bedienen ist. Eine ähnlich Möglichkeit gab es früher bei den VPS Servern hier bei Netcup. Diese Einstellungsmöglichkeiten gibt es leider bei den neuen Servern nicht mehr. Und natürlich ist es dennoch wichtig, dass man sich auch selbst um die Sicherheit des Servers bekümmert.
    Nun bin ich gespannt. Eine echte Alternative zu Froxlor ist es allemal. LG

    Quote

    Webhosting Spezial Mini Aktion +++ Webhosting 8000 SE Aktion

    VPS 200 G8 +++ Root-Server Spring 2019

  • Ich habe es gestern mal installiert und werde über meine Erfahrungen berichten. Es kommt ja immer darauf an was man will. Die Oberfläche hat den Vorteil, dass sie mir viel Arbeit abnimmt. Es gibt eine gute deutsche Dokumentation, was ich sehr wichtig und gut finde. Außerdem ist die Oberfläche schon lange aktiv. Sie war nur lange Zeit den Kunden von keyhelp vorbehalten. Nun ist sie Freeware und das finde ich eine gute Sache. Hilfreich finde ich, dass die Firewall sehr einfach zu bedienen ist. Eine ähnlich Möglichkeit gab es früher bei den VPS Servern hier bei Netcup. Diese Einstellungsmöglichkeiten gibt es leider bei den neuen Servern nicht mehr. Und natürlich ist es dennoch wichtig, dass man sich auch selbst um die Sicherheit des Servers bekümmert.
    Nun bin ich gespannt. Eine echte Alternative zu Froxlor ist es allemal. LG

    Genauso sehe ich das auch. Es gibt ein eigenes Forum, bei dem man schnelle Hilfe findet. Die Dokumentation ist ausführlich und man erhält regelmäßig Updates von Keyhelp.

    Ich verwende Keyhelp schon über ein Jahr lang und kann bisher noch nichts negatives darüber berichten. Hätte ich die Zeit und das nötige Linux Wissen, würde ich wahrscheinlich auch lieber mein eigenes System aufsetzen. Aber als Anfänger oder Durchschnittsnutzer ist das eine gute Möglichkeit mit wenig Aufwand einen eigenen Webhosting Server zu betreiben und zu verwalten.