Beiträge von oliver.g

    Im Prinzip soll es auch nur erstmal zum Rumprobieren, lernen sein. um irgendwann zu verstehen wie was funzt.


    Das sollte man nicht mit einem Server im offenen Netz machen, sondern mit einer VM im geschützten, privaten Netzwerk zuhause!
    Wenn du ein Flugzeug fliegen lernen willst, setzt du dich ja auch nicht direkt in einen A380 und fliegst mal so durch die Gegend zum Rumprobieren ;) Zumindest hoffe ich das für dich ;)

    Gruß Oli

    Jedoch komme ich bei dem Geschwindigkeitstest im VPN niemals höher als 40 mbit (up und down) und der Ping Test dauert ein wenig.


    Meinst du damit den Traffic, der von deinem Heimrechner (100 MBit) über den Server (per VPN) ins WAN geht? Oder den Traffic, der von deinem Heimrechner direkt auf deinen Server geht, beispielsweise, wenn du eine Datei von deinem Rechner auf den Server hochlädst?

    Hi,

    Geht es überhaupt auf dem v-Server ein privates Netz zu hosten, ohne die anderen Kunden zu stören?


    natürlich geht das, das private Subnetz verlässt deinen Rechner ja nicht, da es über das interne VPN-Interface geroutet wird und nicht über das Netcup-Gateway.

    Mein Ziel ist es, verschlüsselte Verbindungen zu dem vServer aufzubauen, so dass mein Provider nicht mehr sehen kann, was ich im Netz abrufe. Ich finde das geht niemanden etwas an.


    Nur um es dir verständlich zu machen, falls es dir nicht klar ist: Wenn es dir um private Browsing geht, ist das der falsche Weg, da die Server in Deutschland stehen. In diesem Fall ist dein Provider netcup! Da der Tunnel mit deinem vServer endet, geht es dahinter wieder unverschlüsselt ins Netz. Die abgerufenen Hosts sehen dann eben die IP deines Servers als Client. Diese IP ist aber durch netcup fest mit deiner Person verbunden. Ermittlungsbehörden können somit jederzeit anfragen, wer denn mit dieser IP-Adresse durchs Netz schleicht. Im Prinzip machst du es diesen sogar leichter, da es sich um eine feste, keine dynamische IP handelt ;)
    Vereinfacht kannst du es dir so vorstellen, dass du deinen Clientrechner per Ethernetkabel in deinen vServer einstöpselst und dieser dann als dein Router fungiert!

    In meinem Android Phone habe ich die Möglichkeit, L2TP/IPSec Verbindungen zu erstellen. Ebenso habe ich in meinem Cisco Router die Möglichkeit IPSec zu verwenden. Das ist der Grund, warum ich nicht OpenVPN nehme... soll ja leichter sein.


    L2TP/IPSec ist unter Linux nicht trivial! Bist du Student und hast Zugriff auf das MS Imagine-Programm? Dort gibt es kostenlose Windows-Server Lizenzen (2k08, 2k12 R2 und 2k16) für den Privatgebrauch! Damit ist die Einrichtung relativ einfach.

    Gruß Oli

    Also der RRAS machte bei meinem Server in Verbindung mit dem VirtIO Adapter Probleme mit dem Treiber ab Version 118. Beim Aktivieren des RRAS frierte der Server an folgender Stelle ein:
    NotWorking.png

    Ich habe verschiedene Treiberversionen ausprobiert. Alle vor 118 funktionieren bei mir (W2k12 R2 und W2k16):
    Working.png

    Probiere es vielleicht mal mit dem 117er Treiber, diesen kannst du hier finden:
    VirtIO Treiber CD Version 117

    Gruß Oli

    Hallo GemeinerPinguin,

    Im Fail2Ban Log wird zwar schön mitprotokolliert, dass eine IP gesperrt wurde (bzw. dass eine IP bereits gesperrt ist), jedoch passiert nichts weiter.


    Was soll denn weiter passieren? Der Client sollte, wenn der DROP-EIntrag in der fail2ban-ssh chain angelegt ist, keinen Zugriff über SSH mehr auf deinen Server bekommen, da alle Pakete, die von diesem Client auf den Port 22 kommen gedropt werden.
    Meinst du, dass der Client sich trotz des Eintrags noch per SSH verbinden kann? Oder was ist genau das Problem?

    Gruß Oli

    minifischal: Setze mal das Häkchen bei "Verbindungen nur von Computern zulassen ..." Ich glaube das hat bei mir letztens auch Probleme mit Win10 Client gemacht. Bei meinen Win2k12 und Win2k16 ist es auch gesetzt.
    Außerdem mal die Firewall prüfen! Standardmäßig ist unter Win2k12 RDP nur über Privat/Domäne zugelassen, da musst du dann in den 3 Firewallregeln noch Öffentlich anhaken, oder dein Netzwerk zu einem privaten machen, was ich für das WAN aber nicht empfehlen würde! Seit Win2k16 ist es standardmäßig für alle Netzwerktypen frei!

    Alternativ stelle auch mal den Servernamen vor deinen Benutzernamen:
    Servername\Benutzername

    Hier der letzte Beitrag zum Thema.
    Da das Problem leider nicht gelöst werden konnte, habe ich jetzt einen RS 1000 G7 SE geordert. Resultat der IPv6-Konfiguration auf diesem Server: funktioniert alles ohne Probleme, inbound wie outbound.
    Den "Problemserver" RS 1000 Plus G7 habe ich gemäß der Zufriedenheitsgarantie zurückgegeben. Jetzt trauere ich nur ein wenig dem doppelten Speicherplatz nach ;(

    Aber Hauptsache es funktioniert jetzt, wie es soll. Auf dem Plus war wohl irgendwo der Wurm drin.

    Gruß Oli

    Ich habe mal gerade noch bei meinem "alten" Server spaßeshalber IPv6 aktiviert und eine Adresse zugewiesen. Es hat noch nicht einmal einen Neustart bzw. Poweroff -> Start benötigt und es hat direkt funktioniert! Nach außen alles pingbar, traceroutes gehen durch. Von außen ebenfalls ohne Paketverluste pingbar und traceroute kommt auch an.

    Es muss also eine Fehlkonfiguration der Netzwerkanbindung meines "neuen" Servers vorliegen.


    Ganz ehrlich, mir gehen aktuell die Ideen aus.

    Nur um sicher zu gehen:
    Fahre den Server mal komplett herunter und starte ihn übers Webinterface neu. Sinn dahinter ist dass KVM den Container noch mal neu initialisiert, was bei einem reinen Restart von Windows nicht passiert.
    Wenn er läuft schieb ne Testseite in den IIS und versuch deinen Server mal so zu erreichen. Wenn du eine Domain hast kannst du auch diverse Webanalyse Tools drauf los lassen.

    Ansonsten bin ich leider Ratlos.

    Damit sind wir schon 2 ^^ Neugestartet habe ich den Server nie, immer Heruntergefahren und dann im VCP Start -> Poweroff -> Start um sicher zu gehen.
    Resultat für den Versuch der Website-Erreichbarkeit: web server is unreachable : No route to host


    Tja, was soll ich sagen, hier das Resultat:


    Sieht deinem doch ganz ähnlich. Ich schreibe nochmals dem Support und hoffe, dass dieses Mal nicht wieder deren Standardantwort kommt von wegen "für ihr System sind Sie verantwortlich, wir stellen nur die Infrastruktur bereit".

    Danke für den Hinweis!


    Hast du in deiner Firewall eventuell IPv6 geblockt?
    Nennt sich Ipv6 Core Networking Service oder so ähnlich.

    Nein, Firewall lässt Verbindungen zu, Outbound alles, wofür es keine Blockierregel gibt, Inbound hab ich ICMPv6 komplett zugelassen.

    Komisch finde ich halt, dass der Ping für ipv6.google.com erfolgreich verläuft, die Pings zu den Google-DNS hingegen nicht. Und das dies auch abhängig von der von mir gewählten IPv6-Adresse ist.
    Für ::2000 gehen ipv6.google.com und der 8888er Google DNS nicht, Inbound klappt ebenfalls nicht. 8844 geht und google.de ebenfalls.
    Für ::1 geht weder Out noch In irgendwas

    Absolut nicht nachvollziehbar!

    Vielen Dank für deine Antworten!

    Genau das mein ich. e1000, keinen extra Treiber während der Windows Installation fürs Netzwerk laden. Um die anderen extra Treiber kommt man meines Wissens nicht herum.

    Genau so hab ichs jetzt gemacht. e1000 im VCP eingestellt, Windows Server wieder neu aufgesetzt, Statische IP konfiguriert.
    Resultat siehe Anhang. Diesmal ist fe80::1%12 gar nicht erst erreichbar, ich habe das Gateway diesmal aber auch nicht explizit angegeben! Nachdem ich es angegeben hatte, kam wieder eine Zeitüberschreitung.


    Versuch es noch einmal mit dem Microsoft Standard Treiber fürs Netzwerk anstatt dem Red Hat.
    Das war bei mir damals ausschlaggebend für den Erfolg.

    Meinst du damit ich soll den e1000 (Intel Pro...) anstatt den virtio im VCP einstellen?! Das hatte ich auch schon versucht, allerdings noch nicht vor einer Neuinstallation, sondern bisher immer erst nachdem ich gemerkt habe, dass es mit virtio nicht geht!

    Ich habe eben nochmal Windows Server 2012 R2 Evaluation frisch installiert. Die darauf folgenden Schritte waren wie folgt:
    - NetKVM-Treiber für den VirtIO-Netzwerkadapter installiert, von der bereitgestellten Windows-Treiber CD
    - IPv4 und IPv6 über die GUI statisch zugewiesen, inkl. Gateway und DNS
    - Firewallregeln für ICMPv6 aktiviert, Inbound wie Outbound alles zugelassen.

    - Server heruntergefahren -> Start -> Direkt wieder poweroff -> Start, einfach um sicher zu gehen, dass er wirklich powered off war!

    Die Einstellungen und Resultate könnt ihr in den angehängten Screenshots sehen.

    Gruß Oliver.D

    Komisches Verhalten beobachte ich auch, wenn ich meine IPv6 zu 2a03:4000:xxxx:yyyy:37:120:aaa:bbb ändere (Mein IPv6 Präfix mit meiner IPv4-Adresse kombiniert, also einfach eine andere Adresse aus meinem IPv6-Subnetz). Ein Ping zu ipv6.google.com ist damit erfolgreich, jedoch führt ein Ping zu Googles Public DNS (2001:4860:4860::8844 und 8888) zu Timeouts, fe80::1 ebenfalls timeout.
    Es sieht also so aus, als bestünde, abhängig von meiner gewählten IPv6-Adresse, eine Verbindung zu ausgewählten Hosts, sprich (Beispiel):
    Setze ich IP (A) ein, so kann ich Host 1 und 2 pingen, Host 3 und 4 jedoch nicht.
    Setze ich IP (B) ein, so kann ich Host 2 und 3 und 4 pingen, Host 1 jedoch nicht.

    Sehr abstruses Verhalten!

    EDIT:
    Ich fände es sehr hilfreich, wenn der Support, oder jemand anderes, der gerade eine VM zum testen frei hat, Windows Server 2012 oder 2016 Evaluation installieren würde, eine statische IPv6 aus seinem Subnetz setzen und mit dieser Grundeinstellung mehrere Hosts auf Erreichbarkeit prüfen würde. Erreichbarkeit Outbound, wie auch Inbound (Firewallregeln nicht vergessen!).