Support beim Hosting Providerwechsel

  • Guten Tag,

    vorab - je mehr ich mich mit Netcup und den Gegebenheiten beschäftige um so mehr bekomme ich die Befürchtung zum falschen Hoster zu wechseln.

    Ich habe eine ganze Reihe an Fragen zum Umzug meiner Domains und Mailpostfächer von Hoster A zu Netcup, doch seitens Netcup-Support ist mit keiner zeitnahen Unterstützung zu rechnen und erste Support-Tickets erhalten Antworten, die ich nicht nachvollziehen kann.

    Grundsätzlich:
    Ich möchte 5 Domains mit zahlreichen Mailkonten umziehen.
    2 Domains haben Ruby on Rails Websites, zu denen es als Fallback die Projekte auch per PHP gibt.

    Thema A // Vorgehen im Domain-Umzug:
    Um möglichst effizient umzuziehen dachte ich an folgendes Vorgehen:

    1. Domain als "externe Domain" anlegen und soweit konfigurieren, damit Website und Mailkonten ausgestattet sind
    2. DNS beim Hoster A für A und AAAA auf Netcup setzen und warten bis die Website über Netcup aufgelöst wird
    3. Mail MX auf Netcup setzen und Mail-Eingang beim alten Anbieter deaktivieren, sobald Mail komplett über Netcup aufgelöst werden kann. Ggf. mehrmals die IMAP Konten synchronisieren.
    4. Domain Transfer via AuthCode als letzte Aktion um aus der externen Domain eine interne Domain zu machen.

    Nun habe ich begonnen einen ersten Testumzug mit einer unkritischen Domain mit den Schritten 1, 2 und 4 zu vollziehen (Schritt 3 ist irrelevant, da keine Postfächer für diese Domain existieren).
    Schritt 4 führte nun dazu, dass die Website nun schon 1 Tag lang nicht mehr aufgelöst werden kann, da Hoster A entsprechend REFUSED an den DNS meldet und die DNS aber immer noch Hoster A auflösen. Sprich der Domain Umzug ist noch nicht durch, obwohl er als durch angezeigt wird. Die DNS Einträge kann ich auch im CCP bei Netcup sehen.
    Ob ich nun nur warten kann, oder den Netcup-Support benötige - ich weiß es nicht. Faktisch bin ich offline und muss ggf. bei allen Domains mit einem Ausfall rechnen, oder den alten Hoster bitten, die DNS bei sich viel länger aktiv zu lassen, da diese dann zu Netcup routen würden.
    Update: Mittlerweile haben sich die DNS aktualisiert und die Domain ist wieder erreichbar. Hat allerdings rund 24 Stunden gedauert (die Folge -> offline).

    Was mich komplett iritiert: Der Netcup Support antwortete mir auf eine allgemeine Anfrage bzgl. Wechsel von externer Domain auf interne Domain, dass mit diesem Schritt die komplette Domainkonfiguration gelöscht und neu angelegt wird. Ich kann das beim ersten Umzug (außer dass die Domain nicht mehr aktuell aufgelöst werden kann) nicht bestätigen. Die ganze Konfiguration ist nach wie vor im WCP existent. Und auch die Inhalte auf dem Webserver zur Domain sind weiterhin da. Also ein Support-Mitarbeiter der sich nicht auskennt?!

    Bei einer zweiten Domain ist Schritt 4 erst gar nicht möglich. Der Umzug wird abgelehnt, mit dem Hinweis ich solle mich an den Support wenden und die Bestellung neu versuchen.
    AuthCode ist korrekt, wurde mit Hoster A mehrmals abgestimmt, und ist auch gültig.
    Hier kann ich wohl auch nur auf den Netcup Support warten.


    Thema B // Ruby on Rails:
    Ich wollte im Standard-Hosting (also die Default-Domain, die man erhält, wenn man das Webhosting bestellt hat) eine Ruby on Rails Webapp testen.
    Problem 1: Ich konnte den Anwendungsstamm nicht auf das Root-Verzeichnis zur Domain legen. Also habe ich eine Anfrage eröffnet, die nach mehreren Tagen beantwortet wurde mit der Aussage, dass dies nicht möglich sei. Auch das stimmt nicht, man muss nur wissen wo - und zwar kann der Anwendungsstamm im CCP geändert werden.
    Dort habe ich das dann entsprechend angepasst und somit konnte auch die Ruby Config aufgelöst werden.
    ABER: Es funktioniert keinerlei Gem-Paketinstallation, da die Dev-Tools nicht im Managed Webhosting existieren.
    Beispiel Fehler:
    Gem::Ext::BuildError: ERROR: Failed to build gem native extension. current directory: /var/www/vhosts/hostingDUMMY.DUMMY.netcup.net/DUMMY.DUMMY.netcup.net/vendor/bundle/ruby/3.2.0/gems/prism-1.9.0/ext/prism /opt/plesk/ruby/3.2.10/bin/ruby extconf.rb checking for prism.h in /var/www/vhosts/DUMMY.DUMMY.netcup.net/DUMMY.DUMMY.netcup.net/vendor/bundle/ruby/3.2.0/gems/prism-1.9.0/include... *** extconf.rb failed *** Could not create Makefile due to some reason, probably lack of necessary libraries and/or headers. Check the mkmf.log file for more details. You may need configuration options.

    Could not create Makefile due to some reason, probably lack of necessary libraries and/or headers. Check the mkmf.log file for more details. You may need configuration options. Provided configuration options: --with-opt-dir --without-opt-dir --with-opt-include --without-opt-include=${opt-dir}/include --with-opt-lib --without-opt-lib=${opt-dir}/lib/x86_64-linux-gnu --with-make-prog --without-make-prog --srcdir=. --curdir --ruby=/opt/plesk/ruby/3.2.10/bin/$(RUBY_BASE_NAME) /opt/plesk/ruby/3.2.10/lib/x86_64-linux-gnu/ruby/3.2.0/mkmf.rb:490:in try_do': The compiler failed to generate an executable file. (RuntimeError) You have to install development tools first. from /opt/plesk/ruby/3.2.10/lib/x86_64-linux-gnu/ruby/3.2.0/mkmf.rb:616:in block in try_compile'

    Für mich sieht es somit danach aus, dass es überhaupt nicht möglich ist eine Ruby on Rails Webapp im Managed Hosting zu betreiben.
    Falls also jemand tatsächlich Ruby On Rails bei Netcup verwendet, möge er sich bitte für dieses Thema melden ^^
    Ansonsten ist mein Fallback PHP - nicht schön, aber möglich.


    Thema C // Mails bei Netcup im Managed Hosting:
    Wenn ich andere Forenbeiträge sehe, wird mir Angst und Bange beim Empfangen und Versenden von Mails. Wenn es zu diesem Thema demnach massive Probleme mit Blockierlisten gibt, dann werde ich ziemlich schnell die Krise bekommen. :wacko:

    Im aktuellen Vorgehen habe ich bereits sämtliche Postfächer bei Netcup angelegt, alles per Zuordnung zu einer externen Domain.
    Die Mailkonten sind über das Netcup Tool bereits auch erfolgreich synchronisiert worden.
    Das Thema betrifft jetzt so ein bisschen Schritt 3 aus Thema A.
    Wie ist das beste Vorgehen um so wenig Downtime wie möglich zu haben, beim Providerwechsel?
    Meine Idee wäre, dass ich bei Hoster A erstmal den Mailserver als MX Eintrag mit einer niedrigeren Priorität setze. Damit müssten, falls erreichbar, die Mails über Netcup laufen. Da ich die Postfächer stets synchronisieren kann, wäre Datenverlust eigentlich auch ausgeschlossen.
    Doch Sorge bereitet mir der Domaintransfer und die Aussage (Thema A), dass damit alle Konfigurationen gelöscht werden. Damit wäre alles hinfällig und die ganzen Konten wieder weg. Das kann doch nicht sein?!


    Thema D // Netcup Support:
    Ist es tatsächlich so, dass wenn man eine Supportanfrage an Netcup stellt, nirgends mehr seine Original-Anfrage sehen kann? Ich bekomme nach Tagen Antworten zu Support-Tickets und habe keinerlei Bezug mehr, zu den eigentlichen Fragen - das heißt ich kann mir anhand der Antwort herleiten, was überhaupt mein Kontext war.
    Was ist das bitte für ein Supportprozess, bei dem man die gesamte Korrespondenz nicht sehen kann? Mir war nicht bewusst, dass ich mir meine Anfrage auch noch selbst zwischenspeichern muss, um stets den Überblick für die Supportfälle zu behalten, insbesondere wenn es um technische Details ging, die ausgetauscht worden sind.
    Doch möglicherweise übersehe ich etwas und kann im CCP irgendwo Tickets sehen, so wie man sich das eigentlich vorstellen würde?! :/


    Vielen Dank euch, für jede Hilfe und Anmerkung.

    Einmal editiert, zuletzt von mrf (15. Juli 2026 um 12:30)

  • Zur hilfreichsten Antwort springen
  • Ich hab 2 rails sites auf VPS - die im Hosting Paket zum laufen zu bringen hab ich nie in Betracht gezogen.
    Als ich zu Netcup umgezogen bin aus Kalifornien vor einem Jahr hab ich gedacht ich nehm das hosting fuer den mail MX und einen kleinen Server für die Sites. Mittlerweile hab ich 3 nameserver, 2 Mailserver und 6 webserver. Domains sind bei I*N*W*X und die Server bei Netcup (bis auf 2 der nameserver). Das ist die einfachste und gut funktionierende Lösung für mich. Ich hab noch ein Hosting das aber gekündigt ist zu 2027.

    Support hab ich 2 mal gebraucht. Damit, das meine Anfrage nicht in der email antwort zitiert wird, kann ich leben.

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

    2 Mal editiert, zuletzt von webdesignheld (16. Juli 2026 um 11:47)

  • Ich würde das so machen

    Thema Mail, bei zahlreichen Mailkonten, kommt es immer drauf an wie wichtig das Thema ist. Je nach wichtigkeit und Kenntnissen würde ich Mail zu einem spezialisierten Mailhoster auslagern, z. B. mailbox punkt org, oder einen eigenen Mailserver betreiben

    Domains zu I*N*W*X

    Webersver auf einen VPS in entsprechender Dimension

  • Puh, die ersten beiden Rückmeldungen, alle raten vom Setup ab. Ich will eigentlich nur einen vernünftigen Managed Hoster für meinen Umfang :wacko:
    Jedenfalls danke für eure Einschätzungen.

    Leider bekomme ich vom Support immer noch keine Rückmeldung. Insbesondere nicht zum Domain-Transfer der nicht funktioniert, obwohl der AuthCode definitiv stimmt und auch keine Leerzeichen am Ende sind, oder ähnliches.
    Das ist wirklich frustrierend. Ist Support per Telefon besser? Habt ihr Erfahrungen?

  • Ich will eigentlich nur einen vernünftigen Managed Hoster für meinen Umfang :wacko:

    Eine ausführliche Antwort zu allen Punkten schicke ich noch hinterher. Aber leider würde ich dir auch hier alleine schon vom direkten Hosting der E-Mail-Adressen in den Webhosting Paketen bei netcup abraten, wenn dir Erreichbarkeit wichtig ist, weil die netcup Mailserver da öfters auf Block- oder Blacklisten der großen E-Mail Provider landen. Ansonsten sollte man sich mit den Alternativen auseinander setzen. Kann aber schlecht einschätzen wie hoch die Erreichbarkeit von versandten E-Mails auf deiner Umgang Skala gewichtet ist.

    Ansonsten ist beim Domaintransfer nur der letzte Punkt externe Domain zu interner nicht ganz klar. Die Option das als externe zu lassen ist zwar etwas teurer, aber erspart dir vielleicht Ärger, wenn einzelne Domains aus dem Paket gewechselt werden müssen. Bei welchem Domaintransfer hakt es denn aktuell wegen dem AuthCode?

    Von anderem Hoster zu netcup oder bist du schon beim Test von 1.4 also dem extern -> intern Wechsel?

    Ruby on Rails: Kannst Du mir eine Demoanwendung nennen, damit ich das mal probieren kann ... bisher konnte ich mit etwas Gewürge fast alles auf den Webhosting Paketen laufen lassen :) :saint:

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    Einmal editiert, zuletzt von Copro (17. Juli 2026 um 00:31) aus folgendem Grund: Blacklist und Typos

  • Danke für dein Feedback :)

    Puh, das mit den Mails klingt nicht gut. Mal sehen wie das läuft, ansonsten muss ich einen neuen Partner fürs Mailing finden.

    Domaintransfer. Angeblich stimmt der AuthCode nicht, aber der alte Hoster hat mir schon 2x versichert, dass der Code korrekt ist. Netcup-Support sagt, er stimmt nicht. Aber wenn das der technische Transfer sagt, dann stimmt er ja tatsächlich nicht, oder gibt es Probleme mit gewissen Zeichen? Im Code ist neben den normalen Buchstaben und Zahlen auch ein Doppelpunkt und ein Prozentzeichen. Es ist eine .info Domain.

    Und weiter zum Transfer: Also eine Domain ist schon komplett umgezogen, die war dann fast einen Tag lang down - war aber die unkritischste, um zu sehen, wie der Ablauf sein kann.
    Der nächste Test ist jetzt die Domain, die sich gerade nicht umziehen lässt. Alles ist als externe Domain angelegt und soll dann durch eine interne Domain abgelöst werden (durch den Transfer). Ich gehe davon aus, dass die ganze Konfiguration nicht verloren geht. Konnte ich beim ersten Transfer jetzt nicht feststellen, aber dort hatte ich keine Mailpostfächer schon vorab bekannt gemacht. Wenn die Konfiguration alles löscht, dann kriege ich die Krise :D

    Zu Ruby on Rails: Hm, klingt interessant - wie schaffst du es dass die Paketinstallationen stattfinden? Für mich ist es unmöglich ein Ruby on Rails Setup zu finden, dass keine DevTools zur Installation der Pakete braucht.
    Oder geht diese Installation wirklich nicht in der Basis-Domain, die man bekommt, wenn man das Hosting bestellt hat? Das war meine Versuchs-Domain zur Konfiguration bisher. Weil das liegt doch im gleichen Hosting-Paket - deshalb muss das doch völlig irrelevant sein für die Paketinstallationen.
    Wie meinst du das mit Demoanwendung? Ich könnte dir ein gemfile Setup zeigen, das ich quasi nicht installiert bekomme. Oder was würde dir weiterhelfen, um das verifiziert zu bekommen? Du meinst die ganze Anwendung als Paket, um sie möglicherweise bei dir zu installieren? Kann man hier eigentlich auch "Privat" schreiben?

    Einmal editiert, zuletzt von mrf (16. Juli 2026 um 15:40)

  • Interessanterweis hatte ich sowas auch schon in der anderen Richtung. Also netcup-Authcodes die anderswo nicht akzeptiert wurden. Ich habe dann nochmal neue Codes generiert, die dann funktioniert haben.

  • Puh, das mit den Mails klingt nicht gut. Mal sehen wie das läuft, ansonsten muss ich einen neuen Partner fürs Mailing finden.

    E-Mail
    Es findet sich schon eine Lösung, sobald das mit den DNS Einstellungen gelöst ist oder sich stabilisiert hat - ist ja kein Totalausfall und kann über Smarthosts oder DNS Anpassungen auch an einen neuen Partner fürs Mailing übergeben werden.

    DNS
    Da findet aktuell leider auch eine Umstellung auf ein CloudDNS System bei netcup statt, das Probleme lösen sollte aber aktuell vermutlich auch eher einige noch unbekannte aufwirft insbesondere für die Legacy Kundschaft hier aus dem Kundenforum. Was ich aus den anderen berichteten Problemfällen mit dem neuen CloudDNS System noch einwerfen kann, lass aktuell noch die Finger weg von DNSSEC (CloudDNS), da dies im alten und neuen System noch Probleme machen könnte. Ob jetzt schon als Alternative sowas wie deSEC in Frage kommt, kann ich noch nicht richtig greifen, aber sollten die Erfahrungen bei den anderen Domains ähnlich sein könnte das einen Blick wert sein, um die immer noch bestehenden Probleme mit dem DNS System bei netcup zu umgehen. ;(

    Domaintransfer:
    Prozentzeichen und Doppelpunkt können im AuthInfo einer .info Domain vorkommen und da bleibt dir wenn korrekt kopiert auch gar nichts übrig als den alten Hoster zu bitten neu auszustellen, wenn der netcup Support behauptet der stimme nicht. Ich hatte das Problem April 2024 auch mal bei einem eingehenden Transfer einer .com Domain zu netcup mit Unterstrichen als Sonderzeichen und da war selbst in der E-Mail von Strota dazu die Länge falsch angegeben direkt unter der Beschreibung: (und habe dann nach erfolgreichem Transfer die Unschönheit in der Beschreibung dem Strota Support gemeldet, weil ich nicht rausfinden konnte welche Aussage und AuthCode richtig war.)

    Zitat

    ******************
    someexternaldomain.com: ABZCdeMh_X_YC7rQqMeDx
    ******************
    Der AuthInfo Code ist ein bis zu 16-stelliger alphanumerischer Sicherheitscode, den Sie für einen Providerwechsel benötigen. (...)

    Die Aussage vom Support dass beim Übergang von externer Domain zu interner die Konfiguration verloren ginge kann ich auch nicht nachvollziehen. Ich habe das Prozedere auch schon mehrfach durchlaufen und war eher beeindruckt, dass die Einstellungen in dem Falle so problemlos geklappt haben. Ich habe in meiner Empfehlung oben die externe mit einer zusätzlichen Domain verwechselt. Also hier zurück gerudert .. der Plan die Domains erst als externe anlegen und dann zu internen mit AuthInfo Code zu machen ist korrekt und hört sich gut an. Ich drücke die Daumen, dass der Domaintransfer mit der hakenden Info Domain bald klappt - da wird nur der netcup Support helfen können.

    Ruby on Rails
    Kein Ruby oder Rails Spezialist hier sondern nur ein manchmal gelangweilter QS'ler, der auch die über Plesk per Wrapper Phusion Passenger bereitgestellten Fähigkeiten Node.js und Ruby on Rails der ab WH 4000 Pakete prüft. Ich will da keine großen Hoffnungen machen und dachte das sind vielleicht Standard Anwendungen, die mit ein paar Tricks und Kniffen auch mit dem Plesk Wrapper laufen. Aber da sind vor dir schon ein paar mit eigenen Ruby on Rails Anwendung gescheitert - letzte Meldungen sind aus dem Jahr 2022, also habe ich nur neuere zu Node.js gefunden oder im Kopf:

    mlohr
    28. Mai 2018 um 12:05

    webrockers
    12. Oktober 2022 um 17:54


    Privatnachrichten
    Privat schreiben heißt in WoltLab dann Konversationen und geht auch ... 8)
    Darfst aber gerne auch extra Beiträge zu einem Thema wie der Ruby on Rails Geschichte im WCP Unterforum stellen.


    WH1000 SE OST22 OST23 OST24 | WH1000 SE ADV25 | WH 🥚🧶🥛🐖 | 🦆 VPS 200 🇺🇦🕊️ ➡️ VPS nano G11s

  • Domaintransfer:
    Prozentzeichen und Doppelpunkt können im AuthInfo einer .info Domain vorkommen und da bleibt dir wenn korrekt kopiert auch gar nichts übrig als den alten Hoster zu bitten neu auszustellen, wenn der netcup Support behauptet der stimme nicht. Ich hatte das Problem April 2024 auch mal bei einem eingehenden Transfer einer .com Domain zu netcup mit Unterstrichen als Sonderzeichen und da war selbst in der E-Mail von Strota dazu die Länge falsch angegeben direkt unter der Beschreibung: (und habe dann nach erfolgreichem Transfer die Unschönheit in der Beschreibung dem Strota Support gemeldet, weil ich nicht rausfinden konnte welche Aussage und AuthCode richtig war.)


    Ruby on Rails
    Kein Ruby oder Rails Spezialist hier sondern nur ein manchmal gelangweilter QS'ler, der auch die über Plesk per Wrapper Phusion Passenger bereitgestellten Fähigkeiten Node.js und Ruby on Rails der ab WH 4000 Pakete prüft. Ich will da keine großen Hoffnungen machen und dachte das sind vielleicht Standard Anwendungen, die mit ein paar Tricks und Kniffen auch mit dem Plesk Wrapper laufen. Aber da sind vor dir schon ein paar mit eigenen Ruby on Rails Anwendung gescheitert - letzte Meldungen sind aus dem Jahr 2022, also habe ich nur neuere zu Node.js gefunden oder im Kopf:

    Domaintransfer:
    Ich weiß jetzt nicht, wie ich hier weiterkomme. Vom alten Hoster halte ich die Aussage, dass ein neuer Code beim Registrar erst nach 30 Tagen generiert werden kann, da der aktuelle Code eben 30 Tage lang gültig ist. Ich kann doch jetzt nicht 30 Tage warten.
    Ich werde den Netcup Support mal nach der exakten Fehlermeldung fragen - verstehe eh nicht, warum mir dieser nicht gleich mitgeteilt wird.
    Und den alten Hoster lasse ich mal nochmal prüfen, ob möglicherweise noch eine Transfersperre (clientTransferProhibited) besteht, die explizit am Registrar aufgehoben werden muss. Habe gelesen, dass es sowas geben kann. Allein, dass ich mich mit dem ganzen Kram so im Detail beschäftigen muss, ist schon wieder ein Wahnsinn ;(
    Update vom 17.07.2026 um 12:38 Uhr: Es lag anscheinend am % Zeichen im AuthCode. Dieses Zeichen kommt wohl nicht als % Zeichen beim Registrar an und somit klappt der Transfer nicht. Möglicherweise wird es irgendwo escaped. Mein alter Hoster konnte über den Registrar doch einen neuen Code generieren und damit hat es dann funktioniert, da kein % Zeichen mehr enthalten war.
    Hinweis: Bei .info Domains ist der Umzug aber rund 5 Tage im Status PENDING, weil man Widerspruch einlegen könnte.

    Ruby On Rails:
    Eigentlich sind meine Applikationen auch kein Rocket science. Doch was hier (https://docs.plesk.com/en-US/obsidian…rt-linux.76489/) beschrieben ist, beschreibt es ganz gut:

    "The complex Ruby applications (for example, the applications based on the Ruby on Rails framework) often require compilation during gems installation. To install such gems in easy manner, the special Tools required for building Ruby gems component should be installed (for details, refer to Adding and Removing Plesk components). This component provides the development libraries required for compilation of the most popular Ruby gems to ensure that Bundler can install gems successfully."

    Das ist ja genau mein Problem, siehe Fehlermeldung im Original-Beitrag.
    Ich bekomme die abhängigen Pakete nicht installiert, die das Ruby On Rails Projekt benötigt. Ich verstehe nicht, warum diese Dev Tools nicht im Managed Hosting installiert sind, wenn Ruby On Rails angeboten wird. Bei meinem alten Hoster (ebenfalls Plesk) war das im Managed Hosting ohne Probleme möglich. Die Installation der Ruby On Rails Anwendung glich einem Kinderspiel.
    Hier bekomme ich nur Fehler bei der Installation, weil die einfachsten Pakete nicht installiert werden können.

    "The compiler failed to generate an executable file. (RuntimeError) You have to install development tools first."

    Mein Gemfile sieht so aus für ein Projekt:

    source 'https://rubygems.org'
    git_source(:github) { |repo| "https://github.com/#{repo}.git" }

    ruby '3.2.10'

    # Bundle edge Rails instead: gem 'rails', github: 'rails/rails', branch: 'main'
    gem 'rails', '~> 6.1.4', '>= 6.1.4.4'
    # Use sqlite3 as the database for Active Record
    gem 'sqlite3', '~> 1.4'
    # Use SCSS for stylesheets
    gem 'sass-rails', '>= 6'
    # Transpile app-like JavaScript. Read more: https://github.com/rails/webpacker
    gem 'webpacker', '~> 5.0'
    # Turbolinks makes navigating your web application faster. Read more: https://github.com/turbolinks/turbolinks
    gem 'turbolinks', '~> 5'
    # Build JSON APIs with ease. Read more: https://github.com/rails/jbuilder
    gem 'jbuilder', '~> 2.7'

    gem "concurrent-ruby", "1.3.4"
    # Reduces boot times through caching; required in config/boot.rb
    gem 'bootsnap', '>= 1.4.4', require: false
    # HAML Support
    gem 'haml-rails', "~> 2.0.1"


    Und es ist aus meiner Sicht unmöglich, alle Pakete aus dem Umfang zu bringen, die über C-Extensions kompiliert werden müssen.

    Müsste ich dem Netcup Support etwas derartiges schreiben? Ist das zielführend? Vermutlich wird das einfach nicht installiert, was nur irgendwie keinen Sinn ergibt, weil man sonst die Ruby on Rails Applikationen nicht eingerichtet bekommt.

    << Bitte installiert auf meinem Server das Paket build-essential (Debian/Ubuntu) bzw. die Paketgruppe Development Tools (RHEL-basiert), damit Ruby-Gems mit nativen C-Extensions über bundle install kompiliert werden können. Aktuell schlägt der Build mit der Fehlermeldung ‚You have to install development tools first' fehl.

    Build-Tools installieren (als root, per SSH)

    Für Debian/Ubuntu:

    bash

    Code
    apt update
    apt install -y build-essential

    Für RHEL/CentOS/AlmaLinux:

    bash

    Code
    dnf groupinstall -y "Development Tools"

    >>

    Update vom 17.07.2026 um 12:38 Uhr: Support hat sich gemeldet, dass Dev Tools nicht zur Verfügung stehen und somit derartige Paketinstallationen, die Kompilierungen benötigen, nicht installiert werden können. Ich soll jetzt das Gemfile teilen, damit sie prüfen können, wie man damit umgeht. Ich verstehe es nicht so wirklich, weil allein der Bezug zum Gem "Rails" schon derartige Abhängigkeiten schafft bei der Installation.
    Mir ist nicht klar, wie man im Managed Hosting eine Ruby On Rails Applikation betreiben sollte, wenn das nicht funktioniert.

    4 Mal editiert, zuletzt von mrf (17. Juli 2026 um 12:42)

  • Tja, kurzes Fazit zu Ruby on Rails.

    Nun, wie es scheint kriege ich das nur zustande, wenn ich die Ruby On Rails Webapps auf einem ähnlichen OS Setup (Build) baue bzw dort vorab kompiliere. Dann könnte man es wohl 1:1 ins Netcup Managed Hosting übertragen und starten, ohne dass noch Paketinstallationen ablaufen müssen. Soweit die Theorie.
    Nett ist nur, dass der Netcup-Support nicht das OS Setup benennen möchte. Gut, wäre halt schneller gegangen, als sich die Informationen selbst über den Ruby Dev Modus vom Phusion Passenger geben zu lassen. Da fragt man sich als Kunde schon, was das soll.

    Einmal editiert, zuletzt von mrf (22. Juli 2026 um 16:16)

  • aber das musst du dann bei jeder Änderung / Erweiterung und Netcup muss alles so lassen wie es ist ?

    Ja, das stimmt, aber so oft ändere/aktualisiere ich diese Projekte nicht. Ich habe sie jetzt auf einen neueren Stand gebracht, den ich nicht installieren kann. Die Webapps sind auch nicht so umfangreich, deswegen nervt es mich schon ein bisschen, dass ich das nicht installiert bekomme.
    Eigentlich ist es Betrug, dass man mit Ruby On Rails im Webhosting 4000 und 8000 wirbt, aber nicht vollumfänglich liefert, da die Installation quasi unmöglich ist, außer man bastelt es über viele Umwege entsprechend zusammen und ist, wie du sagst, damit nicht zukunftssicher was Anpassungen angeht.

    In Bezug auf Änderungen durch Netcup:
    Nachdem ich selbst Kleinigkeiten beim Netcup Support bzgl. Änderungen (beispielsweise die Installation von einzelnen, ganzen simplen Bibliotheken, die keinen negativen Impact auf andere Kunden hätten) abgelehnt bekomme, habe ich nicht so das Gefühl, dass sie das Grund-Setting des Servers so oft ändern, sodass das wirklich ein permanentes Problem werden könnte ^^
    Ich find's auch amüsant, dass man mir die einfachsten Sachen nicht beantworten möchte, aber das ohnehin der Phusion Passenger alles mitteilt.

    Also der Support ist absolut nicht lösungsorientiert. Hauptsache ein Produkt verkaufen, welches nicht so funktioniert wie dargestellt. Viel schlimmer ist eher, dass mein alter Hoster quasi Netcup beworben hat, und hier ein konkreter Kontakt mit Netcup bestand, bei dem zu meinem Gemfile Umfang mitgeteilt wurde, dass das im Managed Hosting überhaupt kein Problem ist. Genau....

  • Also der Support ist absolut nicht lösungsorientiert. Hauptsache ein Produkt verkaufen, welches nicht so funktioniert wie dargestellt. Viel schlimmer ist eher, dass mein alter Hoster quasi Netcup beworben hat, und hier ein konkreter Kontakt mit Netcup bestand, bei dem zu meinem Gemfile Umfang mitgeteilt wurde, dass das im Managed Hosting überhaupt kein Problem ist. Genau....

    Eventuell hatte dein bisheriger Hoster dir die Produkte Managed Private Server empfohlen. Denn laut der Webseite unter der URL https://www.netcup.com/de/... wird unter anderem auch folgendes dazu geschrieben:

    "Managed Private Server bieten die Flexibilität eines eigenen Servers kombiniert mit professioneller Betreuung. Die Server können unter Berücksichtigung der Machbarkeit und Sicherheit individuell eingerichtet werden. Durch das Management von netcup bleiben Systeme stets aktuell, sicher und zuverlässig, während du dich voll auf dein Kerngeschäft konzentrieren kannst."

  • Eventuell hatte dein bisheriger Hoster dir die Produkte Managed Private Server empfohlen. Denn laut der Webseite unter der URL https://www.netcup.com/de/... wird unter anderem auch folgendes dazu geschrieben:

    "Managed Private Server bieten die Flexibilität eines eigenen Servers kombiniert mit professioneller Betreuung. Die Server können unter Berücksichtigung der Machbarkeit und Sicherheit individuell eingerichtet werden. Durch das Management von netcup bleiben Systeme stets aktuell, sicher und zuverlässig, während du dich voll auf dein Kerngeschäft konzentrieren kannst."

    Danke für den Hinweis, doch wir haben uns konkret über Managed Hosting ausgetauscht und explizit nicht über Managed Private Server. Ich bin auch mit dem alten Hoster in Kontakt, der sich sozusagen für diese Empfehlung entschuldigt hat. Ich habe zum Geschäftsführer einen guten Draht und er versteht das genau so wenig, weil sie selbst im Managed Hosting (auch keine private Server) eben genau das bieten, sodass die Installationen funktionieren. Die Empfehlung kam ja explizit deshalb, weil es von Netcup im Managed Hosting beworben wird (Ruby On Rails Unterstützung). Aus seiner Sicht wäre das auch nicht dramatisch, die notwendigen Bibliotheken aufzunehmen, aber er kennt logischerweise deren Setup und Hintergründe nicht. Spielt auch keine Rolle. Ich habe als Fallback alle Websites mit PHP, Claude AI sei Dank.
    Doch mich würde es schon interessieren, ob man eine fertig gebaute Webapp tatsächlich zum laufen bringen würde. Ich müsste jetzt aber erst mal mit Docker oder VM ein entsprechendes Setup schaffen. Das alte und neue Hosting haben leider nicht die selbe Systemumgebung. Daher ist mein Gedanke mit dem Build beim alten Hoster, mit anschließender Übertragung zu Netcup, nicht zielführend.

  • So, ich habe die Ruby on Rails Anwendungen beim alten Hoster mit Ruby 3.4.9 und Rails 7.2 kompiliert und dann 1:1 zu Netcup übertragen.
    Linux als Kernel/Architektur ist gleich, aber Images sind verschieden (AlmaLinux vs Debian). Anwendungen laufen trotzdem einwandfrei.

    Schade, dass es nur mein alter Hoster hinbekommt, dass man eine simple Webapp Kompilierung erfolgreich durchführen kann.

    Sowohl meine einfache als auch die etwas umfangreiche Ruby on Rails Webapp konnte so gebaut und übertragen werden.
    Wenn ich jemals Gem-Aktualisierungen vornehmen möchte, müsste ich mir einen entsprechenden Docker oder eine VM aufbauen, in der ich den Build mache. Und den Fallback mit PHP habe ich ja weiterhin.

    Damit ist dieser Thread für mich abgeschlossen. Danke für eure Unterstützung.

  • Wenn ich jemals Gem-Aktualisierungen vornehmen möchte, müsste ich mir einen entsprechenden Docker oder eine VM aufbauen, in der ich den Build mache.

    Kannst Du denn ohne das zu machen, Security-Updates einspielen?

    Ich kenne Ruby on Rails nicht, habe aber gerade gelesen, dass Rails 7.2.x nur noch bis zum 9. August Security-Updates bekommt. Dann müsstest Du ja jetzt schon auf eine neuere Version gehen?

  • Kannst Du denn ohne das zu machen, Security-Updates einspielen?

    Ich kenne Ruby on Rails nicht, habe aber gerade gelesen, dass Rails 7.2.x nur noch bis zum 9. August Security-Updates bekommt. Dann müsstest Du ja jetzt schon auf eine neuere Version gehen?

    Da hast du natürlich vollkommen recht und danke für den Hinweis. Mein Setup mit Rails 7.2 war erstmal zum Ausprobieren, ob ich das so überhaupt bei Netcup zum Laufen bringe, bevor ich einen Upgrade auf Rails 8.1 mache.

    Ich habe jetzt die Projekte auf 8.1 hochgezogen und das läuft auch einwandfrei :) Voraussetzung ist nur, dass man eine Systemumgebung hat, die für eine ähnliche Linux-Systemarchitektur den Build macht. Weil das geht bei Netcup einfach nicht, weil sie es mit den Bibliotheken nicht auf die Reihe bekommen (wollen).

  • Hallo mrf

    ich selber habe auch einen managed Server PS 2000 seit April 2024 bei netcup.
    Ich habe mich im Vorfeld längere Zeit mit netcup ausgetauscht, welche Möglichkeiten es gibt und wo die Unterschiede zu einem Reseller Tarif bestehen.
    Ich betreibe den managed Server in einer Produktiv Umgebung mit 8 Domains und 12 Webseiten. Darüber hinaus ist der Plesk Mail Server extrem wichtig, da dort auf drei Haupt Domains der Mailverkehr drüber läuft.
    Leider bin ich auch seit Juli 2025 nach dem Umzug dabei, mit netcup zu diskutieren, was ein "funktionsfähiger" Server alles bieten muss.
    Die Probleme, dass Mails abgelehnt werden, weil der ASN oder die IP auf Blacklisten stehen, kann ich nicht bestätigen. Das läuft alles super.
    Leider, und das ist viel viel gravierender, funktioniert der Spamfilter von netcup überhaupt nicht.
    Und das ist ein Riesen Problem!

    Seit 5 Monaten betreibe ich vor dem managed Server einen eigenen Proxmox Mailgateway (der die identischen Funktionen hat wie Plesk) der mir alles an Spam rausfiltert. Ohne diese Vorstufe, kam fast jede Spammail durch. (Vom gesamten Mail income Traffic, werden aktuell 94% als Spam eingestuft. Diese 94% wurden bisher von netcup nicht erkannt) Leider ist das ja überhaupt nicht das, was ich eigentlich durch einen managed Server erreichen wollte.
    grafik.png

    Das Problem:
    1. netcup sieht das Problem nicht bei sich
    2. die Spamfilterung wie man es von den Webhostings und Resellertarifen kennt, ist bei den managed Servern nicht vorgeschaltet. ("Ohne"wald hat bei seinen Tarifen bspw. Expurgate als Spamfilter bei allen vorgeschaltet. Dies scheint bei einer Test Domain gerade sehr gut zu klappen.
    3. netcup hat keinerlei Interesse daran, die Einstellungen in Plesk entsprechend anzupassen.


    Somit empfehle ich dir, falls du noch nicht vollständig umgezogen bist, nicht zu netcup zu gehen, sondern nach Alternativen zu suchen.

    [netcup] Sarah G. Falls du Ideen hast, wie sich eine solche Spamflut auf euren managed Servern in den griff bekommen lässt, gerne her mit den Infos.

  • Hallo mrf


    Das Problem:
    1. netcup sieht das Problem nicht bei sich
    2. die Spamfilterung wie man es von den Webhostings und Resellertarifen kennt, ist bei den managed Servern nicht vorgeschaltet. ("Ohne"wald hat bei seinen Tarifen bspw. Expurgate als Spamfilter bei allen vorgeschaltet. Dies scheint bei einer Test Domain gerade sehr gut zu klappen.
    3. netcup hat keinerlei Interesse daran, die Einstellungen in Plesk entsprechend anzupassen.

    Danke für deine Rückmeldung.

    Ich bin bereits vollständig umgezogen :wacko:

    Was die Spam Mails betrifft, bin ich mit einem Setting gestartet, das ich auch beim alten Hoster genutzt habe. Aber auch dort wurden relativ viele Spams durchgestellt. Ich hatte insbesondere Probleme mit Mailinglisten bzw. Auto-Respondern, die dann somit allen Adressen automatisch antworten.

    Bei Netcup habe ich an den Mailpostfächern den Virenschutz und den Spamschutz aktiv.
    Einstellung "Spamnachrichten durch folgenden Text in der Betreffzeile kennzeichnen" -> "_SCORE_"
    Spamfilter Empfindlichkeit aktuell auf 7. Könnte man auch mal mit 8 versuchen.

    Zusätzlich zu dieser Einstellung habe ich im Webmail (Roundcube) je Postfach einen Filter angelegt.
    Webmail -> Einstellungen -> Filter -> Erstellen:
    Filtername: "SPAM_FORWARDING"
    "Trifft auf eine der nachfolgenden Regeln zu"
    "X-Spam-Flag" "ist gleich" "YES"
    Und ich leite es derzeit in ein separates Spam-Postfach um ("Nachricht umleiten an"), um sehen zu können, was da erstmal alles herausgefiltert wird.
    Man könnte es aber auch abweisen.

    Und die Einstellung scheint zu greifen. Mir wird nicht alles durchgestellt. Mindestens die Hälfte davon landet bereits im separaten Spam-Postfach, dass beim Filter hinterlegt ist.