Wunschliste 2026

  • HeyHo,

    ich habe gesehen, dass es einen Wunschzettel gab, der pünktlich zur Bescherung abgegeben wurde.

    Da die Zeit wie im Flug vergeht, dachte ich mir, ich erstelle schon mal einen neuen Wunschzettel, auf dem wir unsere Wünsche für netcup sammeln können.

    Damit der Wunschzettel nicht zu einer ausufernden Diskussionsrunde wird, schlage ich für diesen Thread folgende Richtlinien vor:

    • Formuliere deinen Wunsch nachvollziehbar und verständlich.

    • Für Diskussion und Austausch verlinke auf bestehende Beiträge oder eröffne einen separaten Thread.

    Mein Wunsch:

    Ich wünsche mir standardmäßig aktivierten UEFI-Boot für jeden neu aufgesetzten Server.

    Hintergrund:

    Aktuell muss UEFI manuell aktiviert werden. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, wenn neue Root- und VPS-Server von Haus aus im UEFI-Modus starten würden.

    Ich beziehe mich dabei auf diesen Thread:

    Linux UEFI Boot

    Vorteile von UEFI auf einem Server (Auswahl erstellt mit ChatGPT):

    1. Größere Disks und GPT-Unterstützung

      • UEFI ist auf GPT ausgelegt; damit lassen sich Boot-Volumes deutlich größer als 2 TB nutzen und mehr als 4 Partitionen anlegen.

      • Für Root-Server mit großen NVMe-/SAS-Datenträgern oder zukünftigen Upgrades ist das langfristig deutlich flexibler und zukunftssicherer als ein klassisches MBR-Setup.

    2. Besserer Fit für moderne Linux-Distributionen

      • Aktuelle Linux-Distributionen bevorzugen UEFI; viele Installationsroutinen, Dokumentationen und Cloud-Images sind inzwischen primär auf UEFI-Boot optimiert.

      • Gerade bei automatisierten Setups (Installer, Cloud-Init, PXE, Provisionierung) ist UEFI in der Regel der „Happy Path“, während Legacy-BIOS zunehmend zur Ausnahme wird.

    3. Flexiblere Bootmechanik

      • Bootloader liegen als normale Dateien in der EFI-Systempartition (ESP), was parallele Boot-Einträge, Rescue-Loader, Test-Kernel etc. erleichtert.

      • Das macht Wartung, Boot-Tests und parallele Konfigurationen (z. B. verschiedene Kernel) oft übersichtlicher als klassische MBR/BIOS-Bootketten.

    4. Secure Boot (wenn gewünscht)

      • UEFI bringt Secure Boot als Mechanismus mit, um nur signierte Bootloader/Kernels zuzulassen.

      • Wer diese Härtung nutzen möchte, kann damit Bootkits und Manipulationen im Pre-Boot-Bereich erschweren und Compliance-Anforderungen besser abdecken.

      • Wer flexibler bleiben möchte (eigene Kernel, Spezial-Rescue, etc.), kann Secure Boot bewusst deaktiviert lassen – wichtig ist vor allem, dass UEFI generell zur Verfügung steht.

    5. Bessere Integration in moderne Server-Ökosysteme

      • Viele aktuelle Plattformen und Tools (Hypervisor, Rescue-Systeme, automatisierte Provisionierung) gehen inzwischen von UEFI aus und testen Legacy nur noch eingeschränkt.

      • Wenn neue Server standardmäßig mit UEFI ausgeliefert werden, reduziert das in der Praxis Rückfragen, Fehlkonfigurationen und den späteren Konvertierungsaufwand und macht den Betrieb langfristig konsistenter.

    Beste Grüße

  • Webhosting, wo man den zugewiesenen Speicher zwischen Webspace und Mailspace via Schieberegler initial zuordnen kann:

    https://forum.netcup.de/administration…enz/#post257236

    Da dies meiner Meinung* nach die Preise erhöhen würde, bin ich da strikt dagegen.

    Spoiler anzeigen

    *natürlich weiß ich nicht wie netcup intern kalkuliert, aber sicher werden die wenigsten z. B. bei einem Webhosting 8000 die 500 GB für Mails an ihre Grenzen treiben. Und dies wird netcup bei der Gestaltung ihrer günstigen Preise sicher berücksichtigen.

    [RS] 2000 G11 | 3x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore
    [VPS] 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial

  • Ich könnte mir ebenfalls vorstellen, dass das die Kalkulation erschweren würde. Webspace und Mailspace gehören zu zwei unterschiedlichen Plesk-Abonnements. Ich weiss nicht, wie so eine Kombination von Webhosting-Server, Mail-Server und MySQL-Server physisch realisiert ist. Also ob das alles VMs sind oder doch "echtes Blech".

    Gleiches gilt für den Speicher. Es könnte also durchaus auch sein, dass der Speicher für die Webspaces und die Mailspaces eines Webhostings strikt getrennt ist, so dass eben x GB Webspace und y GB Mailspace für die Webhosting-Pakete insgesamt zur Verfügung steht. Wenn da dann ein Großteil der Kunden seinen Speicher anders verteilt, vermutlich eher Richtung Webspace, dann könnte das schnell zu Problemen führen, weil die doppelte Menge an Webspace insgesamt gar nicht zur Verfügung steht.

    Und wenn man für die Worst Cases jeweils die doppelte Menge an Mailspace und Webspace pro Webhosting-Paket einplanen würde - oder zumindest eine ausreichende Reserve, dann würde das sicher den Preis ordentlich nach oben treiben. So wie es derzeit ist, ist alles einfacher kalkulierbar. Auch wenn der Speicher wohl überbucht sein wird, wie so ungefähr alles im Shared Webhosting.

    Wäre das alles auf dem gleichen Speicherverbund, dann könnte man ja einfach von vornherein die Gesamtmenge (Webspace + Mailspace) limitieren, womit ein Schieberegler gar nicht mehr gebraucht würde. Das ist bei anderen Hostern teils auch durchaus so.