Postfix mailserver einrichten - senden geht, empfangen nicht.

  • Wer Docker verwendet, hat die Kontrolle über die Software verloren.

    Was bin ich lesend??? 🤣

    Was haben denn so viele gegen Docker?


    Ich bin echt froh, dass meine Kuh (aka Mailcow) super über Docker läuft und ich mich nicht groß um nen E-Mail-Server kümmern muss.

    Also ich bin zufrieden!
    Wer andere Lösungen mag, soll die natürlich gern nutzen.
    Aber trotzdem: Respekt an webdesignheld fürs Aufsetzen eines E-Mail-Servers komplett von Grund auf! (i guess?) 😄

  • Und wer sowas schreibt hat das Thema Container nicht verstanden

    Fangen wir mal mit den gängigen Herausforderungen zum Thema "Kontrolle über die Software" an:

    1. Nur vertrauenswürdige Images verwenden
    2. Container nicht privilegiert laufen lassen
    3. Von Schwachstellen betroffene Container kennen
    4. Updates und Bugfixes installieren
    5. Container-Ressourcen limitieren

    Wenn du das schon mal alles im Griff hast, dann hast du die Kontrolle über die Software tatsächlich nicht verloren.

    | VPS: 28 | vCPU: 75 | Memory: 104 GB | Disk: 4012 GB |

  • Aufsetzen eines E-Mail-Servers komplett von Grund auf! (i guess?)

    debian trixie und dann apt install postfix postfix-sqlite dovecot-core dovecot-pop3d opendkim opendkim-tools
    dovecot.conf hat die gesamte konfiguration, mail.sqlite die user@domain.tld password-hash records, nur vhosts und nur pop3 via mail client. Also ein spartanischer mailserver.

    ich les jetzt das the debian administrator handbook und hab einen Studien vps requiriert und da bau ich jetzt nochmal, ohne KI, einen Postfix mail server wie er im Höhlenmalereibuche steht. Damit ich auch ungefähr weiss was ich da gemacht habe.

    (if you want to make apple pie from scratch, the first thing you have to do is create the universe)

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

  • Fangen wir mal mit den gängigen Herausforderungen zum Thema "Kontrolle über die Software" an:

    1. Nur vertrauenswürdige Images verwenden
    2. Container nicht privilegiert laufen lassen
    3. Von Schwachstellen betroffene Container kennen
    4. Updates und Bugfixes installieren
    5. Container-Ressourcen limitieren

    Wenn du das schon mal alles im Griff hast, dann hast du die Kontrolle über die Software tatsächlich nicht verloren.

    Trifft das nicht ebenfalls auf nicht-containerisierte Software zu?

    1. Nur vertrauenswürdige Binaries/Software bzw. von vertrauenswürdigen Quellen bezogene Artefakte verwenden
    2. Software nicht privilegiert laufen lassen
    3. Von Schwachstellen betroffene Binaries/Software kennen
    4. Updates und Bugfixes installieren
    5. Software/Service-Ressourcen limitieren

    Ich verstehe, dass ein Container-"Wrapper" um eine Software die Komplexität (etwas) steigert. Oft aber tun die Leute geradezu so, als ob die meisten als negativ aufgebrachten Punkte bei Software außerhalb von Containern gar nicht von Nöten wäre.

  • Ich verstehe, dass ein Container-"Wrapper" um eine Software die Komplexität (etwas) steigert.

    Vor allem potenziert er die "Gefahr" der Manipulation. Es kommt ja nicht nur ein weiterer "Manipulator" dazu, sondern dieser kann in allen config Dateien und im gesamten Containersystem seine "Schweinereien" verstecken.

    Nur weil ein Auto auch MIT Schlössern in den Türen nicht 100% sicher ist, baue ich sie ja trotzdem nicht vorsätzlich aus...

  • Das gilt aber auch für "klassisch", da nimmst du ja auch nur Quellen (Installationsdaten, Repositories) von "trusted" Sources...und nicht von "CrazyMax3000".

    Wenn ich den offiziellen Container-Images von bspw. Mailcow nicht vertrauen kann/will/möchte....dann kann ich ebenso auch nicht von denen irgendwelche "klassischen" Installationsdaten/-quellen benutzen.

  • Das gilt aber auch für "klassisch"

    Nein, eben nicht. Da fällt ja die gesamte Potenzierung weg.

    Ob man der Quelle vertraut oder nicht, ist bei dieser Betrachtung völlig irrelevant.

    Sebstverständlich gibt es Situationen, in denen es egal ist. Es geht da ja um das theoretische Risiko.

    Aber ich will da eigentlich garnicht diskutieren, da das quasi immer in "besserwisserische Streiterei" der Fanboys ausartet.

    Einmal editiert, zuletzt von ASS (31. Dezember 2025 um 13:17)