Wenn die Domain mal "ausfällt"

  • Innerhalb welchen Zeitfensters sollte eine Domain nach Bekanntwerden eines Problems wieder vollumfänglich technisch verfügbar sein (ohne Propagation) ? 42

    1. weniger als 12 Stunden (15) 36%
    2. weniger als 24 Stunden (11) 26%
    3. 24- 48 Stunden (8) 19%
    4. bis 72 Stunden (1) 2%
    5. mir doch egal (7) 17%

    Das Problem: Nach Umzug einer Domain zu Netcup steht diese nicht mehr zur Nutzung bereit, der Name nicht mehr aufgelöst wird, DIG-Abfragen liefern leere "Einträge".

    (zusätzliche Anmerkung: Ursache ist ein Zulieferer - das ist mittlerweile (auf meine Nachfrage hin) bestätigt)

    Ich möchte meine Frustrationstoleranz gerne mit der Euren vergleichen und so erfahren, ob ich zum Thema "Entspannung" bei mir noch eine Schippe drauflegen sollte oder....

    Danke für Euren Input

    Vielen Dank für Euere Teilnahme - Das Ergebis beruhigt mich - zeigt es mir doch, das mein eigenes Gefühl hinsichtlich "Lösungszeit" nicht wirklich abwegig ist.

    Einmal editiert, zuletzt von TemplinIT (16. Dezember 2025 um 14:41) aus folgendem Grund: Abschließender Dank - Thema geschlossen

  • Kommt auf das Problem an. Grundsätzlich sollte es schnell gehen, weil Domains ja schon sehr wichtig und zentral für alle möglichen Dienste sind, so dass ich auch bei billigen Domains einige Vorbereitungen für Problemsituationen erwarte. Dazu würde ich auch zählen, dass man Systeme bereithält, die nicht auf der gleichen Softwarebasis laufen und auf die man bei Bedarf umschalten kann. Aber man hat nicht immer alles selbst in der Hand und man kann nicht erwarten, dass der Provider für ein paar Euro in zeitaufwändiger Einzelsupportarbeit das Eisen aus dem Feuer holt, wenn jemand anders etwas verbockt hat.

  • dass man Systeme bereithält, die nicht auf der gleichen Softwarebasis laufen

    Also ich hab zwar meine Mailempfangsserver bei NC laufen, aber meinen Primary NS woanders. Meine MX haben eine TTL von 10 Minuten. Zur Not stelle ich also einfach den MX auf meine dynamische Heimip.

  • Genau diese Möglichkeiten sind der Grund, warum DNS auch dann funktionieren muss, wenn die Domain billig ist. Domains sind die zentralen Verteiler. Wenn du die Möglichkeit verlierst, Einträge im DNS zu ändern oder die Domain gleich gar nicht mehr auflösbar ist, dann sitzt du mehr oder weniger fest, bis der Domainprovider das wieder im Griff hat. Der sollte also auf Probleme gut vorbereitet sein, um schnell wieder handlungsfähig zu sein.

  • reden wir vom registrar der etwas verbockt hat oder vom dns betreiber?

    aber redundanz in diesem bereich tut hier mehr als gut, mein registrar ist 1nwx, dns betreib ich selber bei h3tzn3er und n3tcup.

    klar, der registrar ist immer spof, andererseits stellt der nur services zur änderung der ns einträge selbst.

    auch bei einem webhosting würde ich mindestens einen anderen registrar empfehlen!

    Einmal editiert, zuletzt von hoedlmoser (13. Dezember 2025 um 09:14) aus folgendem Grund: obfuscation

  • dann sitzt du mehr oder weniger fest, bis der Domainprovider das wieder im Griff hat

    Du wirfst Domainprovider, also Registrar und DNS Provider durcheinander.

    Den DNS macht man entweder selbst, oder da, wo es funktioniert. Das ist nicht zwingend der Registrar.

  • Bei diesem Thema ist die Support-Eskalation des Kunden nicht irrelevant.Reden wir von reinen Tickets, Telefon oder gar Notfalltelefon?

    [RS] 2000 G11 | 3x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore
    [VPS] 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial

  • Bei diesem Thema ist die Support-Eskalation des Kunden nicht irrelevant.Reden wir von reinen Tickets, Telefon oder gar Notfalltelefon?

    Die Umfrage bezieht sich auf eine "akzeptable" Lösungszeit.

    Deine Aufzählung erscheint inkonsistent. Meines Wissens endet es immer in einem "Ticket"- egal ob ein Problem schriftlich, telefonisch oder "notfalltelefonisch" vorgetragen wird. Und die Frage zielt letztlich darauf ab, wie mit einem "Ticket" umgegangen wird.

  • Für mich persönlich ist das Ergebnis der Umfrage dann aber nicht aussagekräftig.

    Es ist allgemein bekannt, dass der schriftliche Support bei netcup in den meisten Fällen sehr langsam reagiert. Dennoch entsteht im Forum immer wieder der Eindruck, dass viele Kunden bei kritischen Ausfällen nicht korrekt oder nicht konsequent genug eskalieren. Bei einem nicht selbst verschuldeten Ausfall einer Domain würde ich grundsätzlich* zum Notfalltelefon greifen.

    Die Reaktionszeit eines warteschlangenbasierten First-Level-Support-Tickets mit der des Notfalltelefons gleichzusetzen, halte ich – gelinde gesagt – für fragwürdig.

    *Für mich spielt es ebenfalls eine Rolle, ob es sich um eine eher unwichtige Domain handelt oder ob daran mehrere relevante Dienste hängen. Für die Umfrage ist dieser Punkt jedoch unerheblich.

    [RS] 2000 G11 | 3x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore
    [VPS] 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial

  • Für mich persönlich ist das Ergebnis der Umfrage dann aber nicht aussagekräftig.

    Dann ist das so - ist ja auch meine Umfrage... ;)

    Und ich freue mich über jede Meinungsäußerung anderer, um mein eigenes Handeln/Empfinden ggf. anders zu justieren

    Zitat

    *Für mich spielt es ebenfalls eine Rolle, ob es sich um eine eher unwichtige Domain handelt oder ob daran mehrere relevante Dienste hängen. Für die Umfrage ist dieser Punkt jedoch unerheblich.

    Und was wichtig oder unwichtig ist, was relevant ist definiert wer?

  • Und was wichtig oder unwichtig ist, was relevant ist definiert wer?

    Jeder für sich selbst, weswegen ich das bewusst aus der Diskussion ausgeschlossen habe.

    Geht es um eine meiner Test-Domains, wird es bei einem Support-Ticket bleiben. Ist es die Hauptdomain des Vereins, an welcher neben der Webpräsenz für rund 20 Abteilungen, auch das Buchungssystem dran hängt, greife ich zum Notfalltelefon.

    Bei einigen hier geht es ja um Kundendomains, da sollte sich die Frage erübrigen ;)

    [RS] 2000 G11 | 3x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore
    [VPS] 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial

  • Beim Umzug einer Domain ist es auch immer wichtig zu wissen, wie ich mit den Nameservern umgehen muss.

    Es gibt Anbieter die werfen den Nameserver im Moment des Transfer-Out weg, andere lassen ihn noch liegen. Andere Anbieter erlauben das Anlegen der neuen Zone vor dem Transfer, andere wiederum nicht.

    Hier muss man seine "Spezialisten" kennen und eben auch entsprechend auch den Transfer entsprechend planen. DNS zuerst umziehen oder hinterher ist manchmal auch entscheidend für die Erreichbarkeit.

    | VPS: 28 | vCPU: 75 | Memory: 104 GB | Disk: 4012 GB |

  • Du wirfst Domainprovider, also Registrar und DNS Provider durcheinander.

    Die Registry, der Registrar, der Domainprovider, und der DNS Provider haben alle Anteil daran, dass eine Domain korrekt funktioniert. Beispiel: Mit DNSSEC muss die Registry Schlüsseldaten in der Parent Zone hinterlegen, was der Domainprovider über den Registrar anstoßen muss. Wenn Netcup DNSSEC beim eigenen DNS-Hosting zerschießt und du daraufhin einen anderen DNS-Provider nutzen möchtest, bist du darauf angewiesen, dass Netcup (Domainprovider) es schafft, über den Registrar die Schlüssel deines anderen DNS-Hosters (oder der von dir signierten Zone) bei der Registry einzutragen. Das sind alles Dinge, die in der ein oder anderen Situation wirklich funktionieren müssen, weil es keine Ausweichmöglichkeit gibt. Entsprechend wichtig ist gute Vorbereitung auf Probleme, und diese Vorbereitung kannst du den anderen Beteiligten nicht vollständig abnehmen. DNS ist ein hierarchisches System. Die höheren Hierarchiestufen kann man gar nicht oder nicht schnell umgehen.

  • und so ein piko reicht als secondary.

    Hey Danke. Ok - also I NWX für die Domain, die gehetzten und netcup für dns und secondary und einen vps für die Seiten. Was ist mit email - einen soliden Drittanbieter? - ich probier migadu mit dem 19Euro jahrestarif ...

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

    Einmal editiert, zuletzt von webdesignheld (13. Dezember 2025 um 22:37)