SSL/TLS: Wo gibt es das Intermediate-Zertifikat?

  • Ich habe ein RapidSSL-Wildcard-Zertifikat gekauft.

    Das Zertifikat kam per Mail und den Private Key kann ich im Customer Control Panel runterladen.

    Aber wo bekomme ich das Intermediate-Certificate her?

  • Ich habe früher viele Zertifikate für meinen Arbeitgeber gekauft und normalerweise werden diese immer mitgeliefert oder Links angegeben. Wie es dann über einen Reseller wie netcup läuft, kann ich leider nicht beantwortet.

    Falls du noch nicht weiter gekommen bist, kann ich dir die Seite https://chief.tools/certificate-chain-resolver empfehlen. Lade dort dein Zertifikat im PEM-Format hoch und das Tool versucht dir dann korrekte Chain ohne Root zu liefern.

  • wenn RapidSSL zu DigiCert gehört (https://en.wikipedia.org/wiki/DigiCert), dann gibts die CA certs. vermutlich mindestens auf den digicert Webseiten oder bereits im lokalen CA truststore des BS bzw. jedem normalen Browser.

    ansonsten, einfach den Issuer aus dem server cert. ausgeben lassen und danach googeln .. sollte ja irgendwo auftauchen. dann einfach das PEM oder DER herunterladen und mit "openssl verify -CAfile .." lokal probieren, ob das der korrekte signer des sercer certs. ist. da sollte im Besten Fall einfach ein langweiliges "OK" rauskommen.

    https://stackoverflow.com/questions/2548…-openssl-verify oder so.

    Tipp: ich würde niemals nie Zertifikate oder sonst irgendetwas irgendwo im Internet hochladen. auch wenn es nur public keys etc. sind! soetwas geht niemanden etwas an und man kann alle diese Dinge auch lokal testen (so wie das Browser etc. webclients auch tun)

    HTH

  • Tipp: ich würde niemals nie Zertifikate oder sonst irgendetwas irgendwo im Internet hochladen... soetwas geht niemanden etwas an

    Damit aber ein Zertifikat, also das ganze PKI Geraffel funktioniert, muss dein Browser aber auf das Zertifikat zugreifen können.

    Hier das vom Forum, völlig öffentlich einsehbar.

    forum.netcup.de Zertifikat

    auch wenn es nur public keys etc. sind!

    Ich glaube, du meinst private keys und ja, die sollte nicht im Netz landen, selbst wenn, können die Zertifikate widerrufen werden und werden in der Regel kostenfrei neu ausgestellt.

  • Zitat

    Falls du noch nicht weiter gekommen bist, kann ich dir die Seite https://chief.tools/certificate-chain-resolver empfehlen. Lade dort dein Zertifikat im PEM-Format hoch

    der Kontext war dieser ^ ^ und dazu meinte ich (persönlich), dass ich auf fremden Webseiten NICHTS hochlanden würde, auch keine public-keys, oder regexen oder auch nur irgendwelche Textdateien.

    natürlich muss das Zertifikat endeffektiv in [m]einem Webserver landen, damit es funktioniert. aber für diesen Transfer nimmt man SCP o.ä. und insbesondere kein HTTP POST auf unbekannte Webseiten, die waswasich für cross-site-Zeugs, tracking-banner, java-script-ich-hol-mir-mal-noch-wasanderesvondeinem-Rechner-Kram benutzen.

    Am Ende bietet es immer an, zu verstehen wie TLS Zertifikate etc. funktionieren. und d.h. das man sich selbst mit den Tools etc. beschäftigen muss, die damit in Verbindung stehen. wenn man TLS Zert. kauft ist man ja offensichtlich kein normaler (l)user mehr, sondern eher Admin.

    man kann sein gekauftes Zert. auch in den eigenen Browser laden und dort nach dem Issuer schauen .. d.h. man braucht noch nicht mal fremde Tools. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass es um ein GNU/Linux [server] geht ;) .. dort würde ich (persönlich) openssl verwenden. ansonsten geht auch XCA https://hohnstaedt.de/xca/ wer es lieber grafisch lieber mag.

    wäre jetzt noch spannend zu erfahren, ob flomp sein "Problem" nun gelöst hat.

    Gruß!

  • Dass man möglichst viel lokal machen sollte, ist ja durchaus richtig und da stimme ich Dir sofort zu. Du scheinst hier aber dennoch eine Kleinigkeit zu verwechseln, wie bereits von twiddern korrekt angemerkt.

    natürlich muss das Zertifikat endeffektiv in [m]einem Webserver landen, damit es funktioniert. aber für diesen Transfer nimmt man SCP o.ä. und insbesondere kein HTTP POST auf unbekannte Webseiten […]

    Nur der Private Key soll und muss geschützt werden, das Zertifikat selbst (und somit der Public Key) wird sowieso 1:1 beim HTTPS-Verbindungsaufbau an den Client geschickt.

    Am Ende bietet es immer an, zu verstehen wie TLS Zertifikate etc. funktionieren. […]

    Ok ;)

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

    2 Mal editiert, zuletzt von KB19 (6. Mai 2025 um 16:16)