Das längste Thema

  • Ich suche gerade ein Flachbandkabel ("Folienkabel") mit 22 Pins, RM ca. 0.5mm und Länge im Bereich 5-10 cm. Gibt es da irgendwelche Geheimtipps, wo man das halbwegs schnell und günstig bekommen könnte? Bei den üblichen Verdächtigten gibt es genau so eines nicht…

  • Wenn sie dann mit der Überwachungskamera noch die Gesichter identifizieren, dann bekommt irgendwann jeder seinen eigenen Preis angezeigt wenn er vor dem Regal steht.

    Ich würde ja ein „gefällt mir“ klicken, aber der -leider wohl zutreffende- Inhalt Deiner Aussagen, ängstigt mich. Gibt es schon ein „Envelope-Like“ und „Message-Dislike“?

  • Wenn sie dann mit der Überwachungskamera noch die Gesichter identifizieren, dann bekommt irgendwann jeder seinen eigenen Preis angezeigt wenn er vor dem Regal steht.

    den Aufwand brauchst nicht, der Preis ändert sich einfach nach oben nachdem Du es in den Einkaufswagen gelegt hast;

    vor einigen Jahren bereits gesehen ein Supermarkt mit elektronischen Preisen in Form von kleinen LCD-Displays am Regal;

    und wen hindert es die Preise zu ändern wie irre Tankwarte?:D

    Grüße / Greetings

    Walter H.


    RS 1000 SAS G8 xRAM; RS 500 SSD G8; S 1000 G7; VPS 200 G8 Akt.; Webhost. 1000 m. 75%

  • Hay,


    den Aufwand brauchst nicht, der Preis ändert sich einfach nach oben nachdem Du es in den Einkaufswagen gelegt hast;

    Das ist nicht zulässig.

    und wen hindert es die Preise zu ändern wie irre Tankwarte?

    Tankstellen sind dafür das schlechteste Beispiel überhaupt, denn fast nirgends ist der Preis (für Kraftstoffe) und die Preispräsentation so strikt geregelt wie an Tankstellen. Bei den Riesendisplays für die Preisanzeige außen fängt es an und geht bis zu strengen Regularien, wie Preiserhöhungen und -Senkungen durchgeführt werden und der Meldepflicht in Echtzeit an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe.


    CU, Peter

  • CmdrXay ich weiß die Tankstellen sind auch hier in Österreich was das angeht sehr reglementiert;

    und das mit dem nicht zulässig, ist so eine Sache, sehr oft schon beobachtet: der Preis am Preisschild am Regal ist ein niedigerer als der

    dem Scancode zugeordnete an der Kassa; wennst nicht genau schaust zahlst mehr ...

    soviel zum Thema: "ist nicht zulässig"

    Grüße / Greetings

    Walter H.


    RS 1000 SAS G8 xRAM; RS 500 SSD G8; S 1000 G7; VPS 200 G8 Akt.; Webhost. 1000 m. 75%

  • Hay,

    und das mit dem nicht zulässig, ist so eine Sache, sehr oft schon beobachtet: der Preis am Preisschild am Regal ist ein niedigerer als der

    dem Scancode zugeordnete an der Kassa; wennst nicht genau schaust zahlst mehr ...

    soviel zum Thema: "ist nicht zulässig"

    es ist nicht zulässig, dass sich der Preis ändert, sobald Du die Ware dem Regal entnimmst - wenn das nachweisbar ist, gibts für den Markt empfindlich eins auf die Mütze.


    In gewissen Grenzen ist ein nur einfach falsch ausgewiesener Preis beim Preisschild ohne Konsequenzen möglich - z.B. ein Erklärungsirrtum. Wenn Du das an der Kasse entdeckst, kannst Du zwar versuchen, auf den anderen Preis zu bestehen. Der Kassierer muss Dir die Ware aber nicht zu dem Preis verkaufen, es kommt dann einfach kein Vertrag zustande, egal wie laut Du heulst. In den meisten Fällen wird der Kassierer oder das Geschäft entgegenkommend sein und im rechtlich korrekten Fall hetzt sofort ein Mitarbeiter zum falschen Preisschild und korrigiert es.


    CU, Peter

  • Nuja, der Preis auf einem Preisschild ist erst einmal kein Angebot und somit auch nicht verbindlich. Im Prinzip dient das lediglich als eine Art "Verhandlungsgrundlage". Freilich, wenn man das als Händler versucht zu missbrauchen, dann können die Konkurrenten oder die Verbraucherschützer auf Grundlage des Wettbewerbsrechts dagegen vorgehen. Das kann bei einer elektronischen Preisanzeige am Regal im Grunde auch nicht anders sein. Wobei man einen Anspruch auf einen Preis, den z.B. ein anderer Kunde bekommt, wohl nicht haben wird. Aber das überlasse ich besser den Rechtsanwälten.


    Ich kann ja als Kunde auch immer behaupten, die Ware hätte ein Fach weiter im Regal gelegen, wo ein niedrigerer Preis (für eine andere Ware) angezeigt wird. Ein beliebter Betrugsversuch seitens mancher "Kunden" ist ja auch, einfach ein Preisschild von einer anderen Ware abzuziehen und an die gewünschte Ware zu kleben. Auch hier hat der Kunde natürlich kein Recht auf den Preis, der auf dem Preisschild steht.


  • auch das hatte ich schon mal erlebt: man muss hier wissen, daß es Aktionen von Seiten des Lieferanten/Herstellers gibt, und diese sind nicht vom Supermarkt selbst;

    und im Regal waren Artikel mit dem vom Hersteller zur Kennzeichnung versehenen Sticker und welche ohne;

    auch zu erkennen, daß die mit Sticker ein Ablaufdatum innerhalb weniger Tage hatten und die anderen aber 2 und mehr Wochen;

    den bei der Kassa hats genervt weil ich ihm das Förderband mit Aktionsartikeln angeräumt hatte, und weil ich den Aktionspreis nicht bekam alles hab stehen lassen ...:D

    Grüße / Greetings

    Walter H.


    RS 1000 SAS G8 xRAM; RS 500 SSD G8; S 1000 G7; VPS 200 G8 Akt.; Webhost. 1000 m. 75%

  • Hay,

    Um Himmels Willen, wie kommst Du da drauf? Invitatio ad offerandum. In Österreich mag das anders sein, aber…

    was kümmern mich die Österreicher? Eine Täuschung über den Preis ist niemals eine invitatio ad offerandum, sondern unlauter mindest gemäß UWG §5. Außerdem würde ein solcher Wechselpreis gegen PAngV §1 Abs. 6 verstoßen. Gegen den allgemeinen Grundsatz gibt es also Rechtsnormen, die ihn einschränken.


    https://www.nrz.de/wirtschaft/…er-teurer-id11510279.html

    Code
    1. Auch bei der Lebensmittelkette Rewe hält man die Angst vor Tankstellenverhältnissen für abwegig. Die Kunden würden solchen Supermärkten sofort und dauerhaft den Rücken zukehren. Zudem sieht Rewe rechtliche Probleme, weil ein Supermarkt keine Preissicherheit mehr gewährleisten könnte. Ein Kunde packt sich etwa einen Becher Sahne, der mit 69 Cent ausgezeichnet ist, in den Einkaufskorb. Während er auf dem Weg zur Kasse ist, erhöht die Zentrale des Supermarkts den Preis um zehn Cent. „Das ist nicht rechtens", stellt Rewe klar.


    CU, Peter

  • Ein Verstoß gegen die Preisauszeichnung ist - wie korrekt bereits darauf hingewiesen - unlauterer Wettbewerb.

    Das heißt aber nicht, dass der Kaufinteressent zu diesem Preis bedient werden muss, diesen Preis einklagen kann oder anderweitige Rechtsansprüche für den Kaufinteressenten daraus erwachsen. Vielmehr können Verbraucherschutzverbände und/oder der Mitbewerb dagegen (am Rechtsweg) vorgehen. Der Kaufinteressent selbst hat aber unmittelbar kein Rechtsmittel in der Hand.


    Jedenfalls ist das so in Österreich, und scheint auch bei unseren westlichen Lieblingsnachbarn nicht anders zu sein.

  • Hay,

    was kümmern mich die Österreicher?

    nur zur Erläuterung, weil ich mit diesem Satz natürlich keinen Österreicher weh tun möchte :D Ich meinte hiermit nur, dass ich mich nur auf deutsches Recht beziehen kann (und da auch detailliertes Wissen habe) und auch nur in dessen Rahmen argumentieren will, aber ich eben über das Recht in Österreich nur mutmaßen kann.


    CU, Peter

  • der Preis am Preisschild am Regal ist ein niedigerer als der

    dem Scancode zugeordnete an der Kassa; wennst nicht genau schaust zahlst mehr ...

    Nun, das Preisschild ist ja auch nicht nicht maßgeblich für die Einigung über den Preis. Erst an der Kassa wird Dir das Angebot gelegt, das Du annehmen oder ablehnen kannst. ;-)

    Natürlich ist das irreführend, und ich kann Deine Beobachtung hinsichtlich einer Kette einigermaßen regelmäßig bestätigen. Da scheint im Computer in manchem Filialen der Preis schneller geändert zu werden, als die Regalbetreuer mit dem Anbringen der Taferl nachkommen.


    Die Zeiten sind vorbei: https://bit.ly/2Sv3RnR

  • Hast Du noch'n Floppy-Laufwerk? :D

    Nein und stell Dir vor: Nie gehabt! =O Wie kommst Du da eigentlich drauf? :/


    Ich bin zwar mit VHS und MC aufgewachsen, aber beim PC ging es gleich in Richtung CD/DVD. Mit Disketten habe ich (leider!) absolut keine Erfahrungen gesammelt. Ich muss aber zugeben, dass das gut versteckt auf meiner TODO-Liste von Dingen steht, die ich irgendwann ausprobieren möchte… :D

  • Das heißt aber nicht, dass der Kaufinteressent zu diesem Preis bedient werden muss

    diese Aussage ist gefährlich, weil es im Umkehrschluss tatsächlich nicht heißt, daß der Käufer verpflichtet sei jeden Preis dafür bezahlen zu müssen;

    bei Wucher¹ heißt das Strafanzeige gegen den Verkäufer ...


    ¹ besonders beliebt sind in Großstädten² Installateure und Schlüsseldienste, welche hier wie so oft vor den Kadi gezerrt werden ...

    ² in Österreich ist das eh nur eine: Wien

    Grüße / Greetings

    Walter H.


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