zweite IPv4 auf anderem vServer nutzen

  • Hallo Gemeinde,


    ich habe an einem vServer eine zweite IPv4 aktiviert (keine failover IP).
    Nun würde ich gerne das Image auf einen anderen vServer umziehen,
    Aber wie ziehe ich die zweite IPv4 um?
    Im VCP/SCP kann ich diese nicht vom ersten vServer wieder freigeben...zumindest sehe ich die Option nicht.


    Danke für vorab für Eure Tipps.


    LG,
    hominidae

  • Ah,OK...danke für die Info.
    Die Einstellungen fürs Routing sind ja voll-automatisiert....zumindest konnte ich die einmal gekaufte IP im VCP irgendeinem meiner vServer selbst zuweisen.
    Das Rückgängig zu machen sollte auch automagisch, ohne viel Aufwand gehen.


    ...wo finde ich denn die Preisliste mit den Service-Gebühren?


    LG,
    Hominidae

  • 45€ Prost! Wäre schön wenn man wenigstens Transparent mitteilt, was die 45€ rechtfertigt. Ich möchte damit nicht sagen das es umsonst sein soll. Sondern was 45€ rechtfertigt, ich mein wir reden hier von Neuzuweisung und Änderung von internen Routen (OSPF, RIP, was auch immer).


    Eine Bitte kommt mir jetzt nicht mit Betriebsgeheimnis, in Sachen Routen wird und sollte jede mit dem selben Wasser kochen.

  • ...oh, wow...stolzer Preis!
    Die IP selbst kostet 1EUR/Monat bei einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten.
    Dabei war die erste Zuweisung inklusive....sozusagen die ersten 45EUR.


    ...kündigen und neu kaufen, bzw. eine weitere, zweite IP kaufen ist günstiger.


    Der Königsweg wäre es, den vServer (auf dem diese zweite IP gemappt ist) zu kündigen, dann muss die IP ja wieder frei werden....sind ja unabhängige Produkte und Vertragslaufzeiten.

  • Guten Tag,



    wir empfehlen sog. "Failover-IPv4" Adressen ( https://www.netcup.de/bestellen/produkt.php?produkt=1073 ) zu nutzen, wenn Sie die Adresse zu jeder Zeit zwischen Servern kostenlos wechseln möchten.


    Bei der deutlich kostengünstigeren zusätzlichen IPv4-Adresse berechnen wir für jeden Wechsel einen Aufpreis. Unter anderem auch deswegen, da das Produkt der Failover-IPv4 keine Konkurrenz machen darf.


    Mit den Einnahmen an den Produkten finanzieren wir unter anderem auch unsere Softwareentwicklung, die derartige Produkte überhaupt möglich macht.



    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

  • Danke Herr Preuß für die Antwort.


    Das ist aber in der Tat ein ganz anderes Produkt für einen anderen UseCase.
    Ich hatte die IP zugewiesen ohne dass klar war, dass dies "permanent" erfolgt bzw. eine "Umrouting-Gebühr" fällig wird.
    In der Tat steht diese Info auch nicht in der Produktbeschreibung im CCP (z.B. Vertragliches / Leistungen wäre der passende Platz, ebenso wie eine allgemeine Preisliste der Services).


    In meinem konkreten Fall habe ich zusammen mit der zweiten IP einen kleinen vServer neu bestellt, der aber für dieses Image (wegen sda vs. vda Problematik) aktuell nicht nutzbar ist.
    Da ich meine Zeit auch planen und effizient nutzen muss, habe ich die IP dann "erstmal" einem anderen vServer zugewiesen um weiterarbeiten zu können.
    Dieser ist aber etwas "oversized" und könnte für andere Zwecke besser eingesetzt werden....darum die Planung zum Umzug, nach Abschluss der Arbeiten am Image.


    Ich verstehe vollkommen, dass hier das einfache Produkt nicht missbraucht werden soll um dem komplexen Produkt Konkurrenz zu machen.
    Da die Erst-Einrichtung vollautomatisiert erfolgt, ist aber unklar wie eine Änderung den Aufwand in Relation zum aufgerufenen Preis erkennen lässt.
    Die Resonanz hier zum aufgerufenen Preis ist aber doch wohl eindeutig.


    Wie wäre es mit einem gestaffelten Preis für Änderungen?
    Je häufiger, desto teurer um eben dann das Produkt Failover-IP, zB ab der dritten Änderung pro Jahr, wirtschaftlicher darzustellen?


    LG,
    Hominidae

  • Ich hatte die IP zugewiesen ohne dass klar war, dass dies "permanent" erfolgt bzw. eine "Umrouting-Gebühr" fällig wird.


    In der Tat steht diese Info auch nicht in der Produktbeschreibung im CCP


    Auf der Produktseite beim bestellen steht es aber:


    "Da diese zusätzliche IPv4-Adressen geroutet werden, können diese bei einem Produktwechsel gegen eine einmalige Bearbeitungsgebühr mitgenommen werden."


    Aber ja 45€ sind stramm, hatte auch eher die 10-20€ von killerbees19 erwartet, vielleicht wäre es auch sinnvoller den Preis direkt zu nennen/verlinken irgendwo. Und um Konkurrenz zu den Failover-IPs vermeiden, könnte man Änderungen z.B. auch 24/48h "aufschieben", womit Echtzeit Änderungen unmöglich wären und diese somit als Failover ungeeignet.

  • Hmmm, ja...ist eben unübersichtlich für den Laien.
    Der Bestellprozess ist dann mMn auch falsch herum aufgebaut.
    Die zweite IP wird eben *nicht* für einen vServer hinzubestellt, sondern als eigenständiges Produkt...dann im VCP zu einem VServer vom Kunden selbst "aktiviert".


    Wäre es andersrum -> vServer Produkt (Instanz) auswählen, dann IP hinzubestellen -> das wäre eindeutig.


    Für den Preis einer Änderung kann man fast 4 Jahre eine zweite (feste) IP finanzieren.
    Einmalig 5-10 EUR für die erste Änderung wären ja noch OK, aber so bestelle ich lieber nochmal eine zweite IP.