Mal ketzerisch gefragt, wenn du heute keine Kapazitätsplanung machst, wann ungefähr fängst du mit ihr an?
Dein Beitrag gibt mir leider den Eindruck, als das es Sinnvoller wäre, deine Strategie zu Überdenken, als ein einfaches System zuverkomplizieren, um an einem anderen Ende Zeit/Flexibilität zu gewinnen die es nie gab.
Fakt ist das man in der IT Grundsätzlich nie ein Perfektes Ausgangsszenario haben wird. Man kann zu klein, aber auch zu groß planen. Die Erfahrung zeigt aber das zu klein, immer die schlechteste Ausgangslage ist. Zudem muss man auch die ganze Komplexität hinterfragen, die mit LVM plötzlich in die Konstruktion Einzug gewinnt.
Ich gestalte meine Systeme mittlerweile so das 8GB (2G,boot,vfat;6G,root,btrfs+xxhash) das OS stellen und alles was Applikation ist, weit weg auf eigenen Disks/Partitionen residiert. Damit habe ich klare Abgrenzung zwischen einem relativ Statischen Datenberg und einem dynamischen der mit seinen Herausforderungen wächst.
Vorteil? Mein OS kann einfach als template mit cloud-init repliziert werden. Meine Anwendungen sind klar distanziert dazu und haben Ressourcen die sie wirklich benötigen und können jederzeit um den gestiegenen Bedarf erweitert werden.
Da ich für die Applikation oder einen Pool dessen, nur eine Partition mit btrfs + xxhash checksum habe. Lässt sich diese jederzeit online vergrößern ohne Kopfschmerzen und downtime. Das macht auch sämtliche deklarationen in allen Tools einfacher, vom Deployment bis zum Backup.
Das ganze kommt natürlich mit dem Knackpunkt das man seine Anwendungen, dann richtig konfigurieren muss, damit diese im korrekten Verzeichniss arbeitet. Was entsprechend zum lesen der Dokumentation anregt und zum Schluss zu einem besseren Verständnis führt.
Eine Platte zuverkleinern, sollte einfach nie in Betracht gezogen werden.