Mining auf vServer erlaubt?

  • Solange es nicht explizit verboten ist, ja.


    Ich meine du bezahlst doch 100% des Preises für deine Rechenleistung, dann solltest du diese auch zu 100% nutzen können.

    Prinzipiell stimme ich dir zu, aber die Preise, wie NetCup und Co sie für shared rescources anbieten, funktionieren eben nur, wenn man ein wenig Rücksicht auf seine "Nachbarn" nimmt. Nicht umsonst kosten dedizierte Server um einiges mehr, als vServer und virtuelle root Server.


    Ich mein klar kann ich meine CPU Kerne Tag und Nacht bis zu 100% ausreizen und die Banbreite bis zum Anschlag nutzen, ... aber das geht im Zweifel mit der Performance der anderen Kunden einher, mit denen ich mir die physische Maschine teile, ...


    Von der benötigten Energie mal ganz zu schweigen. Klar ist es kein Muss, aber auch darüber sollte ich mir als Kunde längerfristig einen Kopf machen.


    Für die paar Euro "Umsatz"...


    Streng genommen hier noch mal eine kleine Info, die bei deratigen "Deals" beachtet werden sollte. Auch bei 10Cent Umsatz im Monat, sind die Einnahmen in Gänze steuerlich zu deklarieren, da hier mit Gewinnabsicht gehandelt wird, ähnlich wie bei Bannerwerbung oder Affilates. 😂

  • wobei aus Gründen des Anstands würde ich mal Fragen ob ein prime95 od. damit vergleichbares auf einem Root-Server erlaubt ist?

    (das Ergebnis, daß zumindest 1 Core bzw. 1 Thread der CPU bis zum Anschlag ausgelastet ist, ist das selbe wie beim Mining)


    Ich würde es mal so ausdrücken:

    Nicht alles was man kann und darf, sollte (oder muss) man auch tun.


    Und wie u.a. geekmonkey und ich auch schon geschrieben haben, kann das Konzept leider nicht funktionieren, wenn alle Benutzer ihre Ressourcen voll ausnützen.


    In der Praxis war das, vor dem Mining, wahrscheinlich kein Problem, weil es wenige Anwendungen gibt, die die ganze Zeit die CPU, oder den IO voll auslasten.

    Sicher haben nur wenige das Geld für einen Server ausgegeben, um monatelang Prime laufen zu lassen :D

    Und die paar die z.B. non-stop Videos oder Bilder konvertiert haben, o.ä. sind wahrscheinlich nicht ins Gewicht gefallen.


    Das hat sich mit dem Mining leider geändert.

  • Ich würde es so formulieren:

    Die Leistung wird bezahlt und ich werde mich nicht vor jedem Prozess fragen, ob die i/o oder cpu load andere beeinflusst. Ich buche ja die Leistung, damit ich den Server entweder mal ne Minute, n Tag oder ne Woche lang ackern lassen kann, ohne meine eigenen heimischen Ressourcen zu benutzen. (Bandbreite und co spielen ja hier eine Rolle.)


    Natürlich, ist dieser Zustand dauerhaft und man rendert 24/7 Videos o.Ä. ist das schon eher kritisch zu sehen. Wobei hier auch ein dedicated Server im Sinne des einen Kundens wäre, da hier mehr Performance da ist.

  • Naürlich, ist dieser Zustand dauerhaft und man rendert 24/7 Videos o.Ä. ist das schon eher kritisch zu sehen. Wobei hier auch ein dedicated Server im Sinne des einen Kundens wäre, da hier mehr Performance da ist.

    Gerade dafür sind virtuelle Server bzw. "die Cloud" ideal. Je nach Länge der Queue (und der aktuellen Preise) verändere ich die gebuchten Ressourcen.

    Bei Auslastungen im unteren Bereich zahlst Du ohne Gegenleistung zu bekommen, d.h. du verschenkst Geld.

  • Gerade dafür sind virtuelle Server bzw. "die Cloud" ideal. Je nach Länge der Queue (und der aktuellen Preise) verändere ich die gebuchten Ressourcen.

    Bei Auslastungen im unteren Bereich zahlst Du ohne Gegenleistung zu bekommen, d.h. du verschenkst Geld.

    in der Theroie, in der Praxis, hast Du die Konfig. Deines RootServers aber von Beginn an fix - CPUs / RAM ./ HDD

    sprich Du zahlst monatlich das selbe, egal ob Du die HDD vollstopfst oder leerläßt, die CPU im Leerlauf hast oder beschäftigst; wenn aber einige z.B. die CPU überstrapazieren, dann verbraucht das Wirtsystem sicher mehr an Energie; und das ist bei der Kalkulation durch netcup evtl. nicht berücksichtigt;

    Grüße / Greetings

    Walter H.


    RS 1000 SAS G8 xRAM; RS 500 SSD G8; S 1000 G7; VPS 200 G8 Akt.; Webhost. 1000 m. 75%