Plesk hängt sich auf

  • hu,

    wusste jetzt nicht wie ich es besser beschreiben sollte im Titel.

    Habe seit 2 Tagen das Problem, das ich irgendwann stündlich 2 E-Mails bekomme mit gescheiterten Cron Jobs

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    /bin/sh: 1: perfcc: not found

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    Cron <root@domain.net> cd / && run-parts --report /etc/cron.hourly

    /etc/cron.hourly/perfclean:
    /etc/cron.hourly/perfclean: 2: perfcc: not found
    run-parts: /etc/cron.hourly/perfclean exited with return code 127

    Einloggen via Webinterface ist nicht möglich. Es taucht zwar die Anmeldemaske auf, aber nach dem Absenden des Logins kommt nur der drehende kreis und nach x minuten dann ein timeout.

    Gestern abend hab ich ein Backup zurück gespielt von Plesk, und heute gegen 15 Uhr ging das wieder los, E-MAils bekommen und kein login mehr möglich.

    Nun wieder nen Backup zurück gespielt und schätze mal morgen wird es wieder los gehen. Ich weiß nur nicht wie ich dem jetzt auf die Schliche kommen kann um es zu beheben.

    plesk repair hab ich schon versucht da blieb er einmal hängen und nach einem neutstart des server meint plesk repair es ist alles in ordnung.

    aber funktionieren tut nichts. ||

    jemand ne idee wie ich da am besten auf die schliche komme?

  • Ich weiß nur nicht wie ich dem jetzt auf die Schliche kommen kann um es zu beheben.

    Du könntest schauen, ob das Plattensystem vom Server noch genügend Plattenspeicher bereitstellt.

    Weiterhin könntest du dir auch noch die Logs auf dem Server unter dem Verzeichnis /var/log anschauen. Eventuell gibt es dort auch das Problem zu sehen, welches Plesk gerade hat.

  • 2 Mal editiert, zuletzt von Mordor (11. September 2024 um 21:26)

  • Speicher is noch mehr als genug vorhanden, da ist ja nicht wirklich was drauf auf der Kiste.

    Durch die logs hab ich schon geschaut und bin nicht fündig geworden, sind aber auch einige und wirklich versiert bin ich noch nicht. hab jedoch nichts mit der ungefähren Uhrzeit gefunden in den logs.

    Auf die CPU Auslastung hab ich gar nicht geschaut, ich kam ja nicht mal auf die Idee mir was eingefangen zu haben. Bin total stur davon ausgegangen das irgendwas mit Plesk nicht stimmt, dementsprechend auch nur dort rumgesucht <X. In der History vom SCP kann man aber sehen das der paar fast durchgehend auf voll Last war bis ich das ding zurück gespult habe. Heute auch nur wesentlich kürzer da ich schneller eingreifen konnte...

    Nur wie kommt die darein? Hab eigentlich nur das nötigste in derUFW offen. ssh nur über key... ?(

    Gestern Abend schon Snapshot (kurz nach Basis Einrichtung von Plesk) und das Plesk Backup zurück gespielt. und nach ca 16 stunden hab ich wieder die mail bekommen mit dem cron job. Jetzt hab ich das wieder so gehandhabt, und nach dem Hinweis mit der malware alle aufgeführten Orte von dem reddit Thread durchwühlt aber nichts gefunden.

    was mach ich da nun am besten ?

    Platt machen von vorne? Würde aber gern wissen wie der sich da überhaupt reinkriechen kann.

  • Wäre schon wichtig, die Ursache zu finden. Ansonsten nützt es dir ja nichts, wenn du den Server platt machst und identisch wieder aufsetzt. Dann hast du die gleiche Malware am nächsten Morgen wieder drin und bist keinen Schritt weiter als jetzt. Was hast du denn außer Plesk noch installiert? Laufen auch bereits eigene Websites, falls ja welche(r) Webserver? Welches CMS verwendest du ggf dafür und sind sie alle auf dem neuesten Stand? Oft genug sind die Einfallstore da zu finden. Laufen sonst noch irgendwelche Services/Programme? Außer dem Mining-Programm meine ich natürlich. ^^;( . Existiert /etc/cron.hourly/perfclean und was steht drin? Das wird ja wohl stündlich ausgeführt.

    Eine einfache Suche nach perfcc bringt auch schon einige Suchtreffer zu der Malware und wie einige zumindest meinen sie beseitigt zu haben.

  • Also ich würde mal am KVM einen top laufen lassen und wenn’s soweit ist schaust was er sagt.. also load und consuming process.

    KVM deshalb weil du remote ja nicht mehr hin kommst wenn ich’s richtig verstanden habe.

    Wir hatten so ein Phänomen auch mal, da ist das war dann am Ende mit zwei befehlen behoben bilde ich mir ein

  • Eine Webseite die über den sitejet gemacht wurde (webserver ist apache mit php8.3.11) nginx dient hier nur als proxy oder?

    matomo (über softacolous installiert)

    invoice ninja (über softacolous installiert)

    vaultwarden (docker)

    gokapi (docker)

    und nextcloud (über plesk installiert) hab ich gestern abend entfernt

    sonst ist da nix drauf

    nein derzeit existiert /etc/cron.hourly/perfclean nicht.

    Bin mal gespannt ob das heute wieder passiert.

    Vielen Dank für eure Hilfe

  • Wenn der Verdacht besteht, dass das System kompromittiert ist, und der Angreifer womöglich bereits Rootrechte besitzt (die genannten Dateien kann man als normaler User nicht erstellen/bearbeiten), würde ich anders vorgehen:

    • System stoppen!
    • Image des Speichermediums herunterladen und für Beweis-/Analysezwecke sichern, keinesfalls mehr RW mounten! (Entweder mittels Snapshot-Export oder im Rettungssystem.)

    Danach kann man die Inhalte des Speichermediums immer noch in einer abgeschotteten Umgebung analysieren. Oder man startet den betroffenen Server im Rettungssystem und sieht sich dort alles an. Aber auch im Rettungssystem gilt: Keinesfalls in das Speichernedium chroot'en oder irgendwelche Binaries davon ausführen! Die könnten alle verseucht sein…

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

  • bisher ist jetzt ruhe.

    Entweder kam was über nextcloud rein oder mein ssh key wurde kompromittiert.

    Hab den gestern schon ausgetauscht und nextcloud entfernt, seit dem ist jetzt nichts mehr passiert.

    werd das erstmal weiter beobachten und ggf alles stoppen und am wochenende halt von 0 anfangen und versuchen es besser zu machen :)

    hab das definitiv zu locker gehandhabt (ssh key hatte zb kein passwort)

    hab mich auch meistens direkt als root angemeldet... (so sachen von denen meist abgeraten wird halt) :S