Ich sehe aber auch bei Freunden so eine extreme Diskrepanz. Der eine bekommt jede Menge Bafög, muss sich um kaum was kümmern, hat extrem viel Freizeit und muss glaube nicht mal seine Wohnung bezahlen? Während der andere sich immer notgedrungen irgendwelche WGs suchen muss, ständig Stress hat und lernen muss und Geld absolute Mangelware ist
Letzteres ist stark vom Fach abhängig, Informatik (bei mir, aber wie ich mitbekommen haben bei den meistens Unis) ist ca. so:
Keine Anwesenheitspflicht bei den Grundlagen Module (die gehen in der Regel bis zum 4ten Semester), aber verpflichtende Hausaufgeben (nicht in jedem Modul und nicht bei jeder Uni - bei mir sind ca. 50 % Pflicht) + Klausur bestehen (danach (ab dem 4ten) hat man diverse Module zu Auswahl mit unterschiedlichen Prüfungsformen) (= 5 - 7.5 ECTS (5 Klausur, 2.5 Übung)).
Kenne jemand, der studiert an der TUM Luft und Raumfahrt Technik (aerospace): keine Anwesenheitspflicht + nur Klausuren (= 5 ECTS)
Ein andere studiert an der gleichen Uni wie ich Chemie: Fast immer Anwesenheitspflicht, jedes Semester mindestens ein Praktikum (meistens in der vorlesungsfreien Zeit + eines in der Vorlesungszeit) mit täglichem Kolloquium. Eine Note (a 5 ECTS) = Praktikum + Kolloquium + Klausur usw.
Zu ersten - Bafög Genehmigung Zeit hängt vom lokalen Studentenwerk ab (zwischen Tagen bis Monaten - bei uns soweit ich weiß sehr lange) + wenn du nicht für Bafög infrage kommst, musst du dich entsprechend mit deinen Eltern "einigen".
Quotemuss glaube nicht mal seine Wohnung bezahlen
Entweder Stipendium oder die Eltern zahlen - selbst mit voll Bafög sollte das selten drinnen sein (man bekommt 380€ für die Wohnung laut Google und insgesamt 812 €)
QuoteWir mussten für ~18m² 675€ zahlen, wie bezahlt das bitte ein Student?
Eltern oder viel arbeiten - ein großer Deutscher Konzern zahlt hier in der Region 22€ pro Stunde (für Werkstudenten). Aber hier ist das nicht mal das größte Problem - es gibt einfach kaum Wohnungen (die meisten meiner Kommilitonen wohnen daher auch noch bei den Eltern. Ich würde lustigerweise mit dem ÖPNV in der Stadt genauso so lange zum Unigelände brauchen, wie von Zuhause mit dem Auto - 20 Minuten)