Beiträge von NaN

    Gehst du mit Preisen, nachdem du dich mit den Neuen am Markt etabliert hast, ohne Grund runter?

    Es geht nicht um Neukundenpreise sondern um die Ausnahmen, mit denen von Bestandskunden für laufende Verträge Erhöhungen verlangt werden. Solche Diskussionen sind meist akademisch, denn auch Anbieter können kündigen, um höhere Preise für Bestandskunden durchzusetzen. Oft trauen sie sich das nicht und versuchen es mit Widerspruchsregelungen (Opt-out) und Sonderkündigungsrechten, aber wer vom Kunden mehr haben will, braucht eine Zustimmung, muss kündigen oder sich auf eine der wenigen möglichen Ausnahmen berufen können. Im letzteren Fall muss die Preiserhöhung aber in der Tat bei Wegfall des Grundes zurückgenommen werden.

    Wir müssten halt alle mal besser programmieren. Wenn man nur halb so viel RAM braucht, reicht das RAM, das man schon hat, doppelt so weit. Aber wir schreiben die Programme ja jetzt mit KI, also ist das wahrscheinlich nicht der Weg... :S

    Naja, ich kann noch downsizen. Das meiste von dem bisschen Geld zahle ich hier für Immaterielles und mit der KI-Schwemme sieht es sowieso nicht gut aus für das öffentliche Internet. Vielleicht einfach mal zu anderen Dingen umorientieren, wenn der RAM-Squeeze kommt.

    Ein CNAME reicht nicht, weil dafür der Ziel-Webserver auf Anfragen mit der fremden Domain antworten müsste. Das tun die wenigsten. Mit HTTPS funktioniert es sowieso nicht, weil der Server kein Zertifikat für deine Domain hat.


    Ein HTTP-Redirect ist in den Domainpreisen bei Netcup nicht inklusiv. Es gibt Dienste, die für dich kostenlos eine HTTP-Umleitung machen, wo du nur DNS-Einstellungen machen musst, was bei Netcup im Preis enthalten ist. Beispielsweise macht redirect.center sowas. Aber beachte, dass auch da kein HTTPS funktioniert. Du kannst zwar zu einer HTTPS-Seite weiterleiten, aber der Aufruf deiner Domain muss unverschlüsselt erfolgen. Das ist also nicht mehr wirklich eine zeitgemäße Lösung. Theoretisch gäbe es noch einige andere Lösungen mit neuen Arten von DNS-Records, aber die Umsetzung in den Browsern ist außerordentlich lückenhaft, so dass die praktisch nicht nutzbar sind.

    Die billigste Lösung bei Netcup wäre ein Mini-Server, weil der tatsächlich billiger ist als das kleinste Webhostingpaket. Allerdings sind die billigsten Server meist ausverkauft und ein Webhostingpaket wäre sehr viel einfacher zu nutzen. Webhostingpakete gibt es wie die Domains recht regelmäßig stark reduziert. Da wäre die Domain dann drin, also ist der Aufpreis überschaubar.

    SMART-Werte kann man auch bei SSDs auslesen und sollten einen Hinweis geben. Ausbauen und mit einem SATA-USB-Adapter betreiben könnte eine Option sein, wenn man einen hat. Braucht man ja immer mal, um Festplatten zu kopieren. Sonst eben in einem anderen System.

    Nicht erst seit SSDs in Gold aufgewogen werden, muss man damit rechnen, Ramsch-Flash und gefälschte SSDs zu erwischen. Vielleicht bist du einfach nur in der Nähe der realen Kapazität der "4TB SSD für 15€" angekommen. Wie weit kommt denn h2testw oder f3?

    Netcup berechnet ab dem Datum der Bestellung, hostet die Domain also nicht kostenlos für die bereits bezahlte Laufzeit. Die Laufzeit bleibt bei der Domain trotzdem erhalten. Netcup verlängert sie erst wenn nötig, dann aber um ein ganzes Jahr. Wenn die Domain also nicht mehr als ein Jahr im voraus bezahlt ist, geht dir im Prinzip nichts verloren, außer du transferierst sie vor der Verlängerung wieder weg. Nutzen kannst du die bereits bezahlte Zeit bei Netcup aber nicht.

    So neumodisches IPv6-Zeugs nutzt da keiner.

    Dann ist das hoffentlich abgeschaltet, denn 1&1 stellt Anschlüsse mit aktiviertem IPv6 auch schonmal ungefragt auf DS-Lite um, und dann ist die Rennerei groß, bis man das wieder zurück auf Dual Stack gestellt bekommt. Kurz: Es ist Verhandlungssache. 1&1 macht beides.

    Also ist DTAG nicht unbedingt zu 100% Schuld an der Peering-Problematik zwischen Cloudflare und DTAG.

    Ich greife das nochmal auf. Der verlinkte Reddit Kommentar beschreibt abstrakt, dass Cloudflare der Telekom sagt: Wir können kostenlos peeren oder das machen, was ihr wollt, also nur mit zahlender Kundschaft Daten austauschen. Es gäbe einen Weg dazwischen, nämlich dass beide bei einem Dritten genug Transit einkaufen und die Daten darüber austauschen. Beide sind aber groß genug, um nicht einen nennenswerten Teil ihres Traffics so abwickeln zu wollen. Transit ist zwar nicht teuer im absoluten Sinn, aber bei den Mengen kommt da doch was zusammen. Cloudflare hält der Telekom nur den Spiegel vor, und da sieht immer noch die Telekom sehr eindeutig schlecht aus: Cloudflare will direktes settlement-free Peering, die Telekom will das nicht.

    Dass Cloudflare seine teuersten Verbindungen nicht nutzt, um den Kunden der Telekom das Diva-Verhalten ihres Providers abzumildern, ist kein Stinkefinger sondern eine nachvollziehbare Grenzziehung. Die Telekom nutzt nämlich die Knappheit ihrer Transitkapazität, um andere Provider zu direkten Kunden zu machen: Provider, die ihren Traffic mit der Telekom über Transitprovider abwickeln, stellen fest, dass die Transitkapazitäten der Telekom genauso wie deren Peering-Kapazitäten an öffentlichen Austauschpunkten nicht ausreichend sind. Da Transitprovider günstiger als direkte bezahlte Zugänge zum Telekomnetz sind, könnte die Telekom ihre direkten Zugänge nicht erfolgreich vermarkten, wenn Transit für die anderen Provider funktionieren würde. Also hält die Telekom die Kapazität knapp. Es ist nachvollziehbar, dass Cloudflare das Spiel nicht mitspielt.

    Jeder Thread wird nur noch zugespammt.

    Regelungstechnisch erzeugt man ein instabiles System, wenn man den aktivsten Forenteilnehmern auch noch Kaffee schickt. Dieses Jahr vielleicht Beruhigungstee mit einer dekorativen Netcup-Teekanne?

    IPv6 ist so gut, dass man es sogar als einziges Protokoll verwenden kann, wenn man es mit NAT64 auf IPv4 übersetzt... Was haltet ihr von der neuen kaiserlichen Garderobe? Fantastisch, oder?

    Nach einer "IPv6 muss man eben erst mal lernen, das wird schon" Phase gehe ich wieder zu IPv4-only über. Mit dem Lernen ist auch die Erkenntnis gekommen, was mit IPv6 alles nicht stimmt, und dass einiges davon unabänderliche Designfehler sind, die nie verschwinden werden. IPv6 kommt nur noch zum Einsatz, wo es im Einzelfall einen konkreten Grund dafür gibt. Das ist nicht oft der Fall. Ohne IPv6 funktioniert es auf Dauer besser.

    Wenn du zum Bleistift eine Webseite oder RestAPI hinter Cloudflare betreibst, dann reicht eine IPv6 vollkommen aus

    Das ist ironischerweise der Hauptgrund, warum IPv6 immer überflüssiger wird. Das ganze Internet verschwindet hinter der Cloud, weil Ende-zu-Ende Konnektivität nirgendwo zuverlässig funktioniert. Mit IPv6 ist dann eben kein CGNAT im Weg sondern eine Firewall. Für die Cloud gibt es genug Adressen, besonders weil so viel über HTTP abgewickelt wird. Wie viele Adressen hat und braucht Cloudflare? Darüber ist ein großer Teil von allem erreichbar, was im Internet gemacht wird.