Homwer Wenn ich eine 1 GiB Datei mit ext4 formatiere, mit Daten fülle und danach die letzten 512 MiB mit Nullen überschreibe, kann das Dateisystem nicht einmal mehr gemountet werden. Das lässt sich allerdings mit fsck.ext4 wieder beheben, da für den fehlenden Bereich wieder ein "Device" vorhanden ist. Danach mountet das nur noch zu 50% vorhandene Dateisystem einwandfrei und ich kann mich darin bewegen. Der Versuch Dateien zu öffnen, die genau in der zweiten Hälfte der Image-Datei liegen sollten, scheitert still und leise, weil nur Nullzeichen eingelesen werden. Interessanterweise kann ich aber sogar eine ZIP-Datei teilweise erfolgreich entpacken, obwohl ein Teil der enthaltenen Daten auf dem genullten Bereich liegt.
Fazit: ext4 ist doch nicht so blöd, wie ich gedacht habe.
Ich würde mich allerdings trotzdem nicht darauf verlassen, dass bei einem JBOD beim Ausfall einer Platte noch irgendwas lesbar ist. Die Chancen sind zwar je nach Implementierung wahrscheinlich wesentlich höher als bei einem RAID 0 (weil nichts aufgeteilt wird), aber prinzipiell gilt auch hier: Kein Backup, kein Mitleid. Würde ich ansonsten nur mit unwichtigen Testsachen machen, die weg sein dürfen.
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Das macht ja hoffnung. Ich spiele damit mal rum - wozu hat man schließlich virtuelle Umgebungen...