Beiträge von m_ueberall

    Nutzt hier unter Debian jemand die backports-Repositories? Ich würde gerne durch Einbinden derselben eine neuere Version von cmake installieren, aber obwohl ich die zugehörigen Pakete in den Repositories selbst sehe, werden sie nicht angezogen. Um jegliche Abhängigkeitsprobleme zu vermeiden, habe ich es in einem minimalistischem Stretch-Bauabbild (neudeutsch build image) einmal mit der Bibliothek libuv1 probiert, nachdem ich stretch-backports eingebunden habe – ich bekomme aber nur die alten Version…

    Code
    root@pbuilder:/tmp# echo "deb http://ftp.debian.org/debian/ stretch-backports main contrib" >>/etc/apt/sources.list
    root@pbuilder:/tmp# apt-get update
    root@pbuilder:/tmp# apt-get install -y libuv1
    Unpacking libuv1:amd64 (1.9.1-3) ...
    Setting up libuv1:amd64 (1.9.1-3) ...
    Processing triggers for libc-bin (2.24-11+deb9u4) ...
    root@pbuilder:/tmp#

    Gegenprobe:

    Code
    root@pbuilder:/tmp# apt-get install -y wget; wget http://ftp.debian.org/debian/pool/main/libu/libuv1/libuv1_1.34.2-1~bpo9+1_amd64.deb; dpkg -i libuv1_1.34.2-1~bpo9+1_amd64.deb
    [...]
    Preparing to unpack libuv1_1.34.2-1~bpo9+1_amd64.deb ...
    Unpacking libuv1:amd64 (1.34.2-1~bpo9+1) ...
    Setting up libuv1:amd64 (1.34.2-1~bpo9+1) ...
    Processing triggers for libc-bin (2.24-11+deb9u4) ...
    root@pbuilder:/tmp#

    Kann das jemand nachvollziehen (oder besser noch: einen Fehler hierin finden)?

    EDIT: Fehler gefunden – alle Backports-Repositories sind standardmäßig deaktiviert, man muss sie mittels "apt-get -t <dist>-backports [...]" explizit referenzieren. Problem behoben. Gut, dass wir einmal darüber gesprochen haben… 8o

    In jeder Programmiersprache hatte ich bis jetzt die Mglkt. gehabt eine Ganzzahl rechtsbündig auszugeben

    z. B. in C mit printf( "%8d", 3 );

    [...] ich hatte das da als Workaround gestrickt [...]

    Das muss doch deutlich länger gedauert haben als mit Google nach der korrekten Lösung zu suchen? Siehe http://how-to:

    wieso hier der FF " zeigt, obwohl der Server ' liefert, weiß der Geier ...

    Schuß ins Blaue: Kann es sein, dass Content-Security-Policy mehrmals in den Response-Headern auftaucht (insbesondere bisweilen dann der Fall, wenn Apache als SSL-Terminierungs-Proxy verwendet wird)? Ich habe einige Anwendungen, welche eigene Header-Zeilen ausliefern (wollen), die ich jedoch via Apache überschreibe (mittels header always unset, header always set).

    es gibt ja diverse HTTP-Header z.B. Content-Security-Policy, Feature-Policy u. a. m.

    [...] mit HTTPS passt alles und etwaige Javascripte funktionieren; das selbe aber mit HTTP versagt, ist das das erwartete Ergebnis?

    Grundsätzlich sollte das auch für HTTP gelten (es gibt hier beispielsweise die "Content-Security-Policy: upgrade-insecure-requests"). Inwiefern sich ein Client jedoch an die Vorgaben des Servers gebunden fühlt, ist Auslegungssache. Obengenanntes Problem stellt sich mir nicht, da ich via HSTS einen sofortigen Wechsel auf HTTPS erzwinge.

    Wenn der Fehler bei eigenen Seiten auftritt, hilft jedoch häufig ein Blick auf die Diagnosemeldungen des jeweiligen Browsers – vielleicht werden die Scripte auf beiden Ports unterschiedlich ausgeliefert?

    Google Chrome 83.0.4103.97 ("(Offizieller Build) (64-Bit)" aus dem Google-Repository unter Ubuntu Linux) will das Beispiel im Artikel (Katzenernährungsplan auf Inseln) nicht "nutzen", dabei sieht es nicht so aus, als sei die Stelle geändert. Funktioniert das irgendwo?

    EDIT1: Im Originalartikel funktioniert der Link nicht; wenn ich auf den Link hier im Beitrag klicke, funktioniert er?! :wacko:

    EDIT2: Da werden Erinnerungen an XML Linking Language (XLink) Version 1.1 und XML Pointer Language (XPointer) wach…

    Zu Punkt 1: Den für DKIM verwendeten Schlüsselnamen kann man i.d.R. selbst vergeben. Hier ist zu überprüfen, ob (a) der DNS-Eintrag korrekt ist – siehe unten – und (b) der obengenannte Schlüsselname "default" auch von der verwendeten Software verwendet wird, d.h. er muss im Header der Mails auftauchen.

    Code
    [2020-06-07T09:32:34+0200] ueberall_l@desktop01:~% dig +short -t TXT _domainkey.domain.tld 
    mail-2017-07._domainkey.domain.tld.
    "v=DKIM1; h=sha256; k=rsa; s=email; p=XXX" "XXX" "XXX"

    Bei Netcup ist zu beachten, dass im CCP im Feld auf der linken Seite ".domain.tld" nicht mitangegeben werden darf, da dies automatisch ergänzt wird (aus Sicht der Programme hätte man ansonsten einen Schlüssel "key._domainkey.domain.tld.domain.tld" definiert).

    Es ist nicht unbedingt nötig, 48h abzuwarten (Kommentaren im Forum nach werden die Einträge seitens Netcup viertelstündlich aktualisiert) – wichtig ist, dass der Cache der betreffenden Rechner, welche für eine Verarbeitung der Einträge herangezogen werden, gelöscht wird. Somit kann über einen externen Nameserver (8.8.8.8, 1.1.1.1, 9.9.9.9, ...) bereits nach 20 Minuten eine Abfrage via dig @<IP> +short -t TXT _domainkey.domain.tld erfolgen, wenn aus irgendeinem Grund das Löschen des lokalen Caches nicht möglich sein sollte. (Danach ist die Information natürlich im Cache des verwendeten Nameservers, und man sollte einen anderen verwenden, wenn man den Test nach nochmaliger Änderung wiederum 20 Minuten später wiederholen muss. Man könnte die Geltungsdauer der DNS-Einträge herabsetzen, aber davon rate ich ab, wenn es sich nicht um einen eigenen/lokal aufgesetzten DNS-Server handelt – und sei es, weil man nur zu gern vergisst, diese danach wieder heraufzusetzen.)

    Wenn der Rechner sowieso neu aufgesetzt werden soll, würde ich als Gegenprobe zunächst ein anderes Image austesten (was spricht beispielsweise gegen Debian 10?)

    Funktioniert dies, liegt es wohl am Netcup-Debian9-Abbild. In diesem Fall kann man sich mit dem Download des Original-Abbilds vom Debian-Server (via ftp unter dem SCP hinterlegbar) behelfen.

    Hallo Zusammen,

    da ich gerne von Debian auf Ubuntu switchen will, würde ich gerne eure Meinung zu dem Weg wissen.

    [...]

    - Gitlab

    [...]

    Wenn das eine .deb-paketbasierte GitLab-Installation ist, kann das ein Problem sein; Debian hat hier wesentlich neuere Pakete (genaugenommen hat Ubuntu derzeit gar keine mehr). Es empfiehlt sich IMHO eine Sicherung einer Auflistung aller installierter Pakete und einer Übertragung des /etc-Verzeichnisses in einen Temporärordner der Neuinstallation für Vergleiche.

    Sofern die Bandbreite und der Platz auf dem PC ausreichen, würde ich zu einem Testlauf in einer Zweit-VM raten (ggf. stattdessen via stundenweise angemietetem Zweitserver für einen temporären Parallelbetrieb – kann Zeit sparen und die Nerven schonen!), denn die Debian-/Ubuntu-Releases werden ja zu verschiedenen Zeitpunkten herausgegeben und unterscheiden sich durchaus in Details.

    Das geht solange gut, bis es die TLD dann wirklich mal gibt. Und zack - Malwareportale.

    Die TLD Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogugoch dürfte es eine Zeitlang nicht geben… (nicht zu verwechseln mit dem ähnlich geschriebenen Dorf in Wales, dessen Name so ausgesprochen wird!) 8o

    Moin moin zusammen,

    ich würde mich gern mehr mit Cluster-Technologien auseinandersetzen - z.B. ceph, Docker Swarm / Kubernetes etc pp. Zu Hause im Homelab habe ich aktuell einen DellT320 mit esxi stehen - der würde Kapazitäten bieten um zu basteln. Eigentlich würde ich das aber am liebsten mit echter Hardware machen um näher am eigentlichen Anwendungsgebiet zu sein und evtl. störende effekte der Virtualisierung direkt vermeiden zu können [...]. Ich würde am liebsten mit allem drum und dran nicht weit über 500€ landen.

    Habt ihr Erfahrungen in dem Bereich? Wie habt ihr an Cluster-Geschichten experimentiert?

    "Gegenposition": Ich persönlich sehe hier keine störenden Effekte der Virtualisierung, welche gerade bei den ersten Schritten mit kleineren Konfigurationen kaum zum Tragen kommen können. Es dauert schon eine ganze Weile, bis man die logische Organisation analysiert/verinnerlicht hat und danach bedarf es sowieso konstanter "Zeitscheiben", um auf dem Laufenden zu bleiben. Hier bietet es sich IMHO durchaus an, mit stärkeren virtuellen Systemen (lies: Maschinen/Container, inklusive entsprechend dimensioniertem Hostrechner) zu starten, um explizit jeglichen potentiellen Hardware-/Setup-/Wartungsproblemen aus dem Wege zu gehen – gerade, wenn es sich um ältere/gebrauchte Hardware handelt, die man dann im ungünstigsten Fall "zusammenstückelt". Ob man sich nun eine einzelne Maschine selbst hinstellt oder je nach Bedarf Maschinen (stundenweise?) mietet, ist Geschackssache.

    Wenn ein physikalischer Cluster reizt, sollte für die o.g. ersten Schritte aber auch folgende Konfiguration ausreichen (die einzelnen Links funktionieren, auch wenn die Vorschau hier im Forum abwechselnd einen Fehler anzeigen sollte):

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