Welche Docker/Podman Container lasst ihr auf euren Servern laufen?

  • Danke für die ausführliche Erläuterung, mal sehen, vielleicht sehe ich mir Podman bei Gelegenheit einmal an. ;)

    Was lässt du aktuell auf deinem Podman laufen und auf welchem Server läuft das Ganze?

    Puh nh paar Services habe ich schon migriert.

    Ich bin jetzt im Cluster von Debian zu Alma gewechselt im gleiche Zuge versuche ich alle Dienste erstmal auf einen Server zu migrieren.

    Aktuell betreibe ich alles auf einem: VPS 4000 G12 Pro NUE ADV25


    Bereits migriert und produktiv im Einsatz:


    user A

    - nextcloud

    - nextxloud-db | postgresql

    - nextcloud-redis | valkey


    user B

    - baikal

    - baikal DB | postgresql

    - grafana

    - leantime

    - leantime DB | maria db

    - prometheus

    - private Flet Anwendung

    - uptime-kuma

    - vikunja

    - wiki.js

    - wiki.js DB | postgres


    alles rootless natürlich

    🥋 ARM-Samurai, Linux-Ninja 🥋

    Beagle Daddy predigte Wahrheit
    Performance ohne Kompromisse
    Eleganz in jedem Byte
    Dein Setup sollte ARM sein ⚡

  • Habe mir jetzt mal auf meinem ARM Server Podman installiert, gefällt mir schonmal sehr gut von der Administration her.

    Das mit rootless hat schon seine Vorteile. Nun werde ich mich jetzt mal mit den Containern auseinandersetzten. :)

  • duck 18. März 2026 um 18:00

    Hat den Titel des Themas von „Welche Docker Container lasst ihr auf euren Servern laufen?“ zu „Welche Docker/Podman Container lasst ihr auf euren Servern laufen?“ geändert.
  • MOMENT!

    Stopp! :D

    "Großer" Fehler!

    Nextcloud ist ein Fork von OwnCloud -> https://www.heise.de/news/Nextcloud…kt-3225189.html

    Und viele Entwickler von OwnCloud sind zu OpenCloud gegangen und haben dabei teile von OwnCloud geforked -> https://www.heise.de/news/Ex-ownClo…n-10253188.html

    Du hast Recht! Natuerlich war Owncloud gemeint. :)

    There are only 10 types of people in the world: those who understand binary, and those who don't.

  • Habe mir jetzt mal auf meinem ARM Server Podman installiert, gefällt mir schonmal sehr gut von der Administration her.

    Das mit rootless hat schon seine Vorteile. Nun werde ich mich jetzt mal mit den Containern auseinandersetzten. :)

    Ach man, ich werde nie mit meinen Servern fertig. :(

    Hab ich was anderes erwartet? Nö!

    Aber Podman werde ich mir auch mal angucken!


    Bei Podman müsst Ihr wahnsinnig genau auf die Version achten die Ihr installiert.

    Selbst kleine Versionsschritte haben große Unterschiede.


    Bin aber mehr als zufrieden, bisher gab es kein einziges Dockerimage oder auch Docker Compose welches ich nicht unter Podman aufsetzen konnte.

    Bei Monitoring Tools müsst Ihr auch aufpassen, denn ohne Network=Host zu setzen gibt es nach meinem Wissensstand keine Möglichkeit aufs Host-Netzwerk zuzugreifen.


    Rootfull Podman hatte ich noch nie genutzt da es der Philosophie widerspricht.

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  • Wie kann ich feststellen, welche Version die richtige ist?

    Ein richtig oder falsch gibt es nicht.

    Unter Debian war es tatsächlich etwas älter.

    Unter Alma ist bereits 5.6.0 im Repo enthalten.


    Du musst halt nur wissen welche Version du nutzt falls du am debuggen bist.

    Auf der Podman-Doku siehst du direkt wie viele "aktive" Versionen verfügbar sind.

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  • Docker läuft über einen zentralen Daemon mit Root-Privilegien stirbt der, verlierst du Kontrolle über alle Container. Podman ist daemonless, jeder Container ist ein direkter Kindprozess des aufrufenden Users.

    sag ich doch - slippery slope war mein unqualifizierter Kommentar dazu :)

    https://codesmash.dev/why-i-ditched-docker-for-podman-and-you-should-too

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

    Einmal editiert, zuletzt von webdesignheld (18. März 2026 um 20:50)

  • Wie kann ich feststellen, welche Version die richtige ist?

    So lange du bei der offiziellen Version aus dem Paketmanager deiner Linux Distro bleibst, kannst du in der Regel nix falsch machen. Du musst halt nur darauf achten, welche Version im Paketmanager ist und dann halt die richtige Dokumentation dazu lesen, quasi wie bei PHP auch. Auf gar keinen Fall sowas ueber snapd u. ae. installieren und dann so im Internet laufen lassen.

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  • Placdotech Da fällt mir noch ein, welche Oberfläche zum Verwalten kannst du empfehlen? Bei Docker bin ich mit Dockhand sehr zufrieden.


    Da wird es etwas knifflig.

    Du musst zuerst für dich entscheiden ob du den Podman Socket oder den eingebauten Podman-Docker Socket nutzen willst.

    Wichtig dabei ist auch dass du alle Container entsprechend konfigurierst.

    Du solltest z.B. keine dockerspezifischen Health-Checks mit regulären Health-Checks mischen.


    Beszel läuft z.B. nur mit dem Podman-Docker Socket, dafür funktionieren die Health-Checks nicht.

    Da ich ein großer Fan von "Cockpit" bin, bin ich gleich da hängen geblieben und habe nichts neues getestet.


    Dort funktioniert alles:


    - Container starten/stoppen/anhalten/löschen

    - Pods anlegen/entfernen

    - Netzwerke verwalten

    - Direkte Konsole für jeden Container

    - Logs direkt einsehbar

    - Mounts/Volumes einsehbar

    - Zuletzt ausgeführte Befehle innerhalb des Containers einsehbar


    Um deine Frage direkt zu beantworten: Cockpit mit einem Podman Socket

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  • Vielen Dank für deine ausführliche Antwort, da hab ich ja gleich die richtige Entscheidung getroffen mit der Wahl von Cockpit. ;)

    Noch als Ergänzung weil ich gerade Grafana offen hatte.

    Der Overhead ist bei Podman viel geringer.

    Ich habe testweise: Nextcloud, Wiki.js, Baikal und Prometheus für 24h maximal ausgelastet mit Uploads/Downloads & Queries.

    Im Durchschnitt lag der RAM bei 7,95% und im max. bei 13,79%.

    Die CPU Auslastung ist so gering das ich es gar nicht erwähnen brauche.

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  • Ja, wenn man ins Gras beißt.

    Dann ist man persönlich damit fertig. Entweder Baustelle von jemand anderen oder wird gekündigt 😹

    Sei doch bitte so lieb und nimm' in Dein Testament einen Verweis auf die Tauschbörse im Forum auf. Da lässt sich für die Erben evtl. sogar noch eine anteilige Ablöse rausholen. ;)