• Hallo vServer Kollegen!

    Bisher habe ich den Server immer via SSH eingerichtet. Nun gibt es ja das Webmin, mit dem man viele Aufgaben komfortabel über ein Web-Interface steuern kann. Das ist sogar unabhängig vom Apache (eigener Webserver, anderer Port). Hat jemand das Tool im Einsatz? Wie gut funzt es? Die Online-Demo bei webmin.com scheint grad nicht zu funktionieren.

    Gruß
    Kay

  • Mir gefiel Webmin nicht soo gut, da ich die Einarbeitung in Webmin als viel schwieriger empfand, als einfach die Configs zu editieren.
    Nicht etwa, weil webmin so kompliziert ist, sondern, weil ich gucken wollte, was webmin mit meinen selbstgebastelten Configs anstellt und ob die Sicherheit meinen Bedürfnissen entspricht.

    Außerdem soll Webmin eine ordentliche Schwachstelle an Sicherheit sein.

    Es gibt genug CLI-Tools, mit denen man viel einfacher, besser und sicherer die Verwaltung übernehmen kann.
    Beispiel: Mail-Queue. Das sind bei Webmin schon ein paar Klicks. In der CLI hämmert man einfach "mailq" rein.

    Mein Server:
    v(olks)Server 1. Serie: 2,5GHz, 1024MB RAM, 1024MB Swap, 2x60GB-Raid1-HDD, Traffic-Flat
    Node:
    78.46.117.9x | hos-tr2.ex3k4.rz7.hetzner.de

  • Webmin macht es einfach Server schnell zu konfigurieren. Bei uns in der Schule ist das ganze Zudem auf dem Server, da die Schule selbst nicht Zugang zum Server haben soll sondern dies nur vom Schulsupport des Dienstleisters bereit gestellt werden soll. Dort ist Webmin dann so eingerichtet, dass lediglich Benutzeraccounts mit der Shell /bin/false angelegt werden können. Der Grund dafür ist, dass diese Server zum Einsatz als AD Controller gedacht sind.

    Auf Produktivservern im Web würde ich es jedoch nicht empfehlen da es schonmal schnell recht viel Leistung frisst. Zudem ist es natürlich zudem auch noch eine Sicherheitslücke. Daher WENN du es wirklich auf deinem Server nutzen willst entweder bei Nichtbenutzung per Firewall den Port dicht machen, bestenfalls um zudem noch Leistung zu sparen vor Gebrauch per ssh starten, nach Gebrauch einfach wieder beenden.

    Btw. Webmin erstellt meiner Meinung nach grässliche Config-Dateien :D Daher dann doch lieber etwas mehr Zeit in das ganze investieren und ordentlich selbst machen.

  • Zitat

    Btw. Webmin erstellt meiner Meinung nach grässliche Config-Dateien :D Daher dann doch lieber etwas mehr Zeit in das ganze investieren und ordentlich selbst machen.

    Das habe ich jetzt lieber nicht gesagt, nicht, dass jemand hier ankommt, ich sei nur zu blöde, sie zu raffen.
    /sign!

    Zitat

    Zudem ist es natürlich zudem auch noch eine Sicherheitslücke. Daher WENN du es wirklich auf deinem Server nutzen willst entweder bei Nichtbenutzung per Firewall den Port dicht machen, bestenfalls um zudem noch Leistung zu sparen vor Gebrauch per ssh starten, nach Gebrauch einfach wieder beenden.

    Einfache Alternative (für Sicherheit, nicht Performance):
    Port von außen sperren und per SSH-Tunnel reinwählen. Sicherer gehts eig. nicht, da nicht nur der Webmin-User nötig ist, sondern auch ein lokaler Benutzer mit SSH (Achtung: SSH != Shell, man kann auch ihne Logonshell einen SSH-Tunnel erstellen)

    Mein Server:
    v(olks)Server 1. Serie: 2,5GHz, 1024MB RAM, 1024MB Swap, 2x60GB-Raid1-HDD, Traffic-Flat
    Node:
    78.46.117.9x | hos-tr2.ex3k4.rz7.hetzner.de

  • Danke für Eure Antworten.

    Hmm, dann bleibe ich wohl bei meiner Methode ...

    Übrigens mache ich die Ports außer HTTP und FTP sowieso immer dicht, und nur bei Bedarf wieder auf. Das funzt recht problemlos, da ich der einzige bin, der auf dem Server rumhantiert.

    Gruß
    Kay

  • Naya ssh läuft bei mir in etwa so, es gibt einen Master-Server und nur der kommt auf den SSH-Port der anderen. Zudem nur KeyFile Login - das wird dann einfach vom User aus getunnelt - so kann man auch den Master Server knacken und hat nich sofort Zugriff auf die anderen :)

  • Zitat

    Naya ssh läuft bei mir in etwa so, es gibt einen Master-Server und nur der kommt auf den SSH-Port der anderen.


    Davon abgesehen das die Idee genial ist hab ich jetzt eine Idee was man produktiv mit einem Netcup Aluminium Server machen kann :-).

  • Zudem wenn man mehrere IP's zur Verfügung hat einfach eine IP nur für ssh nutzen, macht das ganze nicht mehr soo schnell angreifbar da die IP erstmal gefunden werden muss. Klar findet man auch recht schnell raus aber auf sowas achtet man eigentlich nicht direkt am Anfang.

    Btw. wenn man das ganze mit dem Master-Server noch mehr abdichten will kann das ganze natürlich noch mit VPN bestückt werden und dann den Zugriff nur vom Master über eine Verbindung übers VPN zulassen. Ist aber etwas overpowered und das TAP-Device kostet bei Netcup ja auch extra.