Beiträge von H6G

    Habe gerade testweise einen VPS* von einem "Mitbewerber" für 3,50€/Monat bestellt. "apt-get install gcc make" hat 5 Minuten gedauert, "apt-get install munin-node" läuft ebenfalls seit über 5 Minuten

    Ben, 12 Jahre alt, hat doch keinen Vergleich. Das muss doch so lange dauern, der Rechner tut ja auch was!


    Was genau stört dich an IPv6?

    Das ist ja bei ihm alles doof. Kryptiertes DNS doof. Signiertes DNS doof. IPv6 doof. Und überhaupt ist alles neue erstmal doof und wozu braucht man das überhaupt. Hat doch mit GSM bisher auch geklappt.

    Ist doch nichts Neues.

    Ich bin ja vielfach Verursacher, wenn es in Richtung Offtopic geht.

    Ich möchte den Thread hier gerne nutzen, um über Peering Situationen im Allgemeinen zu reden, anknüpfend an https://forum.netcup.de/anwendung/ccp-customer-control-panel/p132873-ttl-nur-für-subdomain/

    Vodafones AS 31334 hat noch Peerings am ECIX in Hamburg, es wird aber sehr viel Traffic an Vodafones AS 3209 abgekippt, zumindestens ausgehender Traffic.

    AS 3209 findet man nur in Frankfurt, München und Düsseldorf an den deutschen Internet Exchanges. Die haben zwar auch direkte Peerings mit Anexia, hier wird zumindestens der IPv6 Traffic über HE geroutet, IPv4 geht über 3209 direkt an Anexia.

    Machen die jetzt auch den DTAG Move?

    Welcher Peering Punkt wäre bei dir am nächsten gelegen?

    Unterschiedlich - mit einem alten Kabel Vertrag (IPv4 only) ging es mal am ecix in Hamburg raus, manchmal aber auch über den bcix in Berlin.

    Aber Cloudflare hatte ich immer über Hamburg. Jetzt werde ich an Cloudflare in Düsseldorf übergeben.

    War aber bei mir das gleiche AS (31334).

    Was ist denn das Problem mit dem Webhosting? Ich habe seit einigen Wochen testweise ein Webhosting über CF laufen, läuft.

    Für Webhostings gibt es doch den MX Record mail.example.com, der deswegen existiert, falls Netcup den Mailserver ändern muss und deswegen den Record dieser Subdomain maschinell ändern. Soweit meldet sich da mein Gedächtnis.

    Das können sie natürlich nur, wenn sie auch die DNS Server kontrollieren. Deshalb wäre ich beim Webhosting da zurückhaltend.

    Ich bin mir nicht sicher, ob Netcup dir eine Mail schickt, wenn du DNS Records ändern musst, weil dein Webhosting bspw. umgezogen wird, auf einen anderen Server.

    Deshalb die Einschränkung hier - wenn du das allerdings in Kauf nimmst / nehmen kannst: Go for it.

    Wenn ich mit HeidiSql mit dem selben Benutzer von außen zugreife dann funktioniert es also denke ich hat der User ausreichend Rechte.

    Die kurze Antwort: nein.

    Die lange Antwort kommt weiter unten.

    Die User kannst du dir über SSH ansehen, dort steht auch der Hostname, von dem sie kommen können.

    Die Rechte allerdings sind eine ganz andere Geschichte. Die werden nämlich immer an User@LoginHost vergeben.


    show grants; zeigt dir deine Privilegien. 'myuser'@'localhost' hat demnach andere Rechte, als 'myuser'@'%' weil es andere Nutzer sind.

    sqluser.jpg

    Hier siehst du, dass der Host immer zum User Eintrag gehört.

    select * from information_schema.user_privileges; zeigt dir alle Privilegien aller Nutzer.

    Was heißt "::1"

    Das ist die IPv6 Version von 127.0.0.1 - also localhost bzw. das Loopback Device.

    Speaking of localhost:

    Bei der DNS Auflösung von Hostnamen geht das Betriebssystem immer zuerst in die Datei /etc/hosts, bevor ein DNS Server befragt wird.

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit steht da, dass ********.powersrv.de auf 127.0.0.1 zeigt - also das Loopback Device.

    Viele SQL Treiber stricken dir aus localhost nämlich nicht das Loopback Device (also TCP über Loopback, sprich AF_INET oder AF_INET6), sondern gehen über den Unix Domain Socket /var/run/mysqld/mysqld.sock (also AF_UNIX), was wiederum andere Privilegien zur Folge haben kann.

    Bei mir sieht der Grant Eintrag dann nämlich so aus: GRANT ALL PRIVILEGES ON *.* TO 'user'@'localhost' IDENTIFIED VIA unix_socket

    Deshalb kann ich dir eine Faustregel mitgeben: Lokale Nutzer sollten andere Zugangsdaten haben, als externe Nutzer.

    Die Rechtestruktur von MySQL ist nicht gerade einfach zu durchschauen und bringt so seine Besonderheiten mit sich.

    Dazu kommen noch so besondere Sachen vom Betriebssystem und wie MySQL mit "localhost" umgeht.

    Wenn du erweiterte DNS Features haben möchtest, ist ggf. ein anderer DNS Anbieter für dich sinnvoll, z.B. Cloudflare.

    Wenn du kein Webhosting hast, kann ich das uneingeschränkt empfehlen - die entsprechenden DNS Server kannst du dann im Netcup Interface eintragen.

    Wie kann man eigendlich php auf dem Server debugen?

    Die einfache Variante: du stellst display_errors in der php.ini auf on.

    Je nachdem, welche SAPI du verwendest, findest du eine php.ini unter /etc/php - den genauen Pfad erhälst du durch die PHP Info

    PHP
    <?php
    phpinfo();

    Es gibt für PHP noch weitere Debugging Tools, zum Beispiel xdebug, die werden hauptsächlich in IDEs und lokalen Dev Umgebungen eingesetzt.

    Die Debugging Features solltest du aber im Produktiv Betrieb wieder deaktivieren.

    Sie geben unter Anderem Auskunft über Funktionsaufrufe und können DB Zugangsdaten und Userdaten preisgeben.

    Die Ohrpolster haben sich bei meinen K141 schon nach 2 Jahren aufgelöst. Hatte aber was Gutes, seitdem bin ich endlich von Kunstleder auf Velour umgestiegen.

    Das war das erste, was ich bei meinen K 271 gemacht habe. Schuld daran war mal der Ohrpolsterwechsel bei meinen K 121.

    Hast du einen Eintrag für @ und A/AAAA?

    Nein, hat er nicht. Gleiches für AAAA.

    Wie sieht deine DNS Konfiguration aus?

    e4e du musst in der DNS Verwaltung eine Zeile vom Typ A mit dem vorderen Wert @ und hinten eine IP Adresse anlegen.

    Wenn du die Domain einem Webhosting bei Netcup zugeordnet hast, müsstest du diesen Vorgang wiederholen oder ggf. den Support kontaktieren (mail@netcup.de)