Beiträge von julian-w

    Wordpress Installation einfachüber das Webhosting Control Panel

    Ich habe eine zweite Wordpress Installation auf einer NAS zuTestzwecken diese hat die gleiche Installation mit gleichen Plugins dortfunktioniert es.

    Sicher das es die gleiche Installation ist, ich vermute nämlich eher nicht? Ich weiß nicht wie das WCP Wordpress installiert, aber die von Plesk eingesetzte Software für das WCP bietet einige zusätzliche Schutzmechanismen für Wordpress, eben dadurch könnte z.B. die xmlrcp.php gesperrt oder ähnliches sein. Von daher sind die Installationen nicht unbedingt identisch.

    Vielleicht würde eine eigene Installation ausreichen, um das Problem zu lösen, also sich die Daten von Worpress selbst herunterzuladen, per FTP(S) hochzuladen, Datenbank einrichten. Ich glaube kaum das netcup generell den Zugriff auf xmlrcp.php unterbindet, aber das Plesk bei der Installation da was einbaut schon eher, eben weil Wordpress oftmals Ziel groß angelegter Attacken ist und Plesk da besonderen Schutz bieten will.

    Von daher schau mal im WCP im Reiter "Wordpress" nach, ob dort der nur für Wordpress aktive xmlrcp.php Schutz aktiv ist. Normalerweise muss man das händisch aktivieren, bei einer Installation von Wordpress über das WCP könnte dies aber standardmäßig aktiviert sein:

    pasted-from-clipboard.png

    ganz einfach man unterdrückt z.B. auch gewisse Header des HTTP-Replies;

    Dann kommt man je nachdem in rechtliche Probleme auf dem Arbeitsplatz, scheinbar liest du den Link (der alles im Detail erklärt) nicht daher zitiere ich eine Stelle

    Code
    For example, privacy laws may prohibit
    middleboxes from intercepting banking traffic even if it is within
    the enterprise network and outbound network traffic is subject to
    inspection legally.
    
    There are several techniques that can be utilized.  Those techniques
    function with TLS 1.2 and earlier versions but not with TLS 1.3.

    Daher ist das Problem mit den Middle-Boxen oder Security Boxen oder wie man sie nennt nicht so trivial zu lösen. Deine Lösung wäre schlichtweg illegal in einigen Fällen, vor allem da du den Traffic aktiv manipulierst und daher nicht umsetzbar.

    ich antworte das mal mit einer allgemeinen Gegenfrage:


    macht es Sinn einen neuen Standard zu haben, bei der Implementierung von vorne zu beginnen, und bis man am Status von halbwegs fehlerfrei ist, Jahre verstreichen zu lassen, an Stelle die etwaigen noch vorhandenen Fehler aktueller Implementierungen des alten Standards auszubessern?

    Gegenfragen sind die besten Argumente8) Aber ja natürlich, wenn es z.B. die Sicherheit verlangt, sonst würden wir auch noch SSL in der Ursprungsversion nutzen ^^ Oder benutzt du noch "ursprüngliches" DES? Oder Firefox 1.0? Oder alte Betriebssystem-Kerne die keine Multi-Core Unterstützung haben? Nein natürlich nicht.

    Man hat TLSv1.3 ja nicht aus langeweile erfunden, sondern weil es technisch absolut notwendig war. Einige Probleme von TLSv1.2 stehen auch in dem verlinkten Dokument. Es gibt eine mittlerweile recht lange Liste an teils krassen Problemen (siehe Exploit-Liste unten), die meisten wurden (teils kreativ) gefixt, andere bestehen aber weiter (Downgrad-Attacken z.B.). Davon ab ist TLSv1.3 nicht halbfertig, sondern final fertig und es wurde mehrfach darübergeschaut von anerkannten Experten, erprobt im Massenbetrieb bei großen Anbietern (Facebook, Cloudflare, ...). Und an dem Standard wird auch seit Jahren gearbeitet, ist kein Schnellschuss.

    Und ganz von vorne hat man ja auch nicht begonnen, da sind Erfahrungen von Jahrzehnten reingeflossen, und der Standard ist produktiv einsatzbereit, wird er ja schon. Milliardenfach vermutlich. Auch die Bibliotheken sind einsatzbereit.

    es gilt nunmal der Grundsatz: kein neues Feature ohne neue Bugs

    Klar aber damit würgt man sämtlichen Fortschritt ab wenn man sich nur darauf beruft, davon ab ist gerade TLSv1.3 extrem gut getestet würde ich mal behauptet, da haben extrem viele Kryptographen ein wachsames Auge drauf gehabt ;) Bugs mag es sicher geben, aber die gibt es in anderen "seit Jahren erprobten" Bibliotheken/Protokollen auch...

    Die Liste wirksamer Exploits gegen TLS (Transport Layer Security), das Protokoll der Transportebene in HTTPS, umfasst inzwischen: Poodle, BEAST, CRIME, BREACH, DROWN und neuerdings ROBOT, von den verschiedenen Downgrade-Attacken wie FREAK und Logjam ganz zu schweigen. Die Liste nimmt scheinbar kein Ende und es kommen ständig neue Überraschungen hinzu — wie eben ROBOT

    Was mich nur stört ist das du TLSv1.3 als "schlecht", unausgegoren und heftig umstritten darstellst, was einfach sachlich falsch ist.

    aber TLSv1.3 ist heftigst umstritten;

    sodaß es momentan eigentlich nicht wirklich Sinn macht; auch wenn der RFC existiert, ausgegoren ist etwas anderes ...

    ich hab meine Zeifel - eben wegen der verschiedensten kontroversen Diskussionen - ob TLSv1.3 tatsächlich das bringt was manche

    evtl. nur hineininterpretieren;

    In der Form wie TLSv1.3 aktuell existierst, ist die allgemein anerkannte Meinung (siehe u.a. dein heise.de-Link) das es eine Verbesserung der Sicherheit darstellt (und schneller ist, effizienter ist, ...). Für Backdoors gibt es keinerlei Hinweise, vor der finalen Verabschiedung war es bereits bei großen Unternehmen im Einsatz, von unausgegoren kann in keinster Weise die Rede sein. Die Sicherheit steht im Fokus, da haben Security Box Hersteller halt man das nachsehen, was ich gut so finde!

    Daher wenn du TLSv1.3 aus persönlichen Gründen nicht magst, kannst du das gerne kundtun. Aber hier darzustellen das TLSv1.3 heftig umstritten ist, ist schlichtweg eine falsche Behauptung, genauso wie die Behauptung das es unausgegoren ist. Wenn du dann nur Unwissen preisgibst in Sachen Crypto und nicht mal den Unterschied zwischen den Versionen kennst, finde ich es bedenklich von dir solche Aussagen zu treffen, die andere vielleicht verunsichern. Einzig die Verbreitung der Clients muss noch besser werden (angeblich 63% was Browser angeht), was aber schnell gehen sollte bei den kurzen Zyklen der aktuellen Browser-Generationen und auch kein Grund ist es nicht serverseitig schon anzubieten. Cloudflare und Facebook bieten es jetzt schon im Regelbetrieb an.

    Von daher, wenn du "aus dem Bauch heraus" TLSv1.3 nicht magst, dann ist das so. Stell es dann aber bitte nicht so da das es technische Gründe gäb die es so nicht gibt, um andere nicht zu verunsichern. Ich kann jedem nur empfehlen sich TLSv1.3 anzuschauen und selbst zu nutzen :)

    das Certificate Pinning hat ja mit TLS auch nichts zu tun, das kannst ja auch mit SSL3 haben;

    Hab ich auch nie behauptet. Es ging ja auch um Security Boxen die wegen TLSv1.3 Probleme bekommen (und weswegen du TLSv1.3 an den Pranger stellst, warum auch immer). Wenn du dein eigenes root-CA auslieferst, passt das nicht mehr zusammen ;) Wenn ich z.B. per Certificate Pinning das Zertifikat A verlange, du aber die Verbindung aufbrichst und mit Zertifikat B neu verschlüsselt, wird die Verbindung abgelehnt. Andere Beispiele sind Anwendungen, die ein root-CA fest einprogrammiert haben. Solche fällen müssen die Security Boxen umschiffen. Zu Zeiten von TLSv1.2 konnten die Security Boxen die Verbindung inspizieren ohne neu zu verschlüsseln, da gab es gewisse Möglichkeiten, lies dir einfach den verlinkten Artikel von der IETF durch...

    Das Thema ist eben sehr komplex, in der Uni sind Crypto und Security ein paar harte aber auch sehr interessante Vorlesungen...

    es bedarf gar keiner Manipulation des Clients

    Dann erklär mir wie dein System (Zitat von dir: "die Verbindung kannst ja ohnehin nur in der Art aufbrechen, indem Du sie bei Dir terminierst und wieder verschlüsselst") standardkonform funktionieren soll, wenn das Zertifikat vorher festgelegt ist (durch Certificate Pinning, fest vorgegeben oder was auch immer, die Welt besteht auch nicht nur aus Google Chrome). Eben gar nicht, daher brauchst du entweder manipulierte Clients oder entschlüsselt ohne neu zu verschlüsseln.

    kann es sein, daß hier einfach vorweggenommen wird, daß TLSv1.3 dann das einzige Verfahren ist, aber diese Boxen einfach dies (noch) nicht implementiert haben?

    natürlich scheitert der Verbindungsaufbau, wenn die Boxen keine Ahnung von TLSv1.3 haben, der Server aber TLSv1.3 verlangt;

    Der Punkt ist die Boxen können TLSv1.3 nicht, und das ist eben keine Schwäche im TLSv1.3 Protokoll, sondern eine stärke, weil abhören/MITM-Attacken etc. schlichtweg schwerer bis (quasi) unmöglich sind. Auch einige Downgrade-Attacken werden bei TLSv1.3 verhindert. Bei TLSv1.2 war es durch Attacken möglich (ist noch möglich) die Verbindung auf bis zu SSL 3 herunterzustufen (wenn es der Server anbietet), wodurch alle Schutzmechanismen die in TLSv1.2 implementiert sind hinfällig waren. Daher müssen Downgrades auf jeden Fall verhindert werden. Und langfristig ist natürlich das Zeil TLSv1.3 alleine anzubieten, heute käme ja auch keiner mehr auf die Idee SSLv2/3 anzubieten. Daher wird es noch eine lange Zeit TLSv1.3 und TLSv1.2 parallel geben.

    Aber ich die Entscheidung gut, nämlich in Richtung mehr Sicherheit anstatt "kompatibel" mit irgendwelchen ominösen Security Boxen zu sein.

    ich hab meine Zeifel - eben wegen der verschiedensten kontroversen Diskussionen - ob TLSv1.3 tatsächlich das bringt was manche

    evtl. nur hineininterpretieren;

    Der Standard ist doch quasi da, was bezweifelst du konkret daran? Und das er mehr Sicherheit bringt ist eindeutig, schau dir doch das Dokument der IETF an, du willst doch auch immer das mein deine Links liest und schickt sie zwei mal ;)Da sind etliche Verbesserungen genannt in Sachen abhören/MITM, oben hab ich dir extra eine Stelle zitiert, das ist ein Beispiel für ein mehr an Sicherheit. Es gibt noch mehr Beispiele, ich wüsste nicht ein Punkt der gegen TLSv1.3 spricht, außer die Akzeptanz (bei den Browsern wird es immer mehr und eine Implementierung ist problemlos möglich, nur diese "Security Boxen" machen Probleme), was aber bei jeder neuen Technologie etwas dauert bis sie aus den Startlöchern kommt 8)

    darum hast Du verstanden wie ich das mit dem Proxy beschrieben habe?

    (das hat mit TLS1.2, 1.3, ... gar nichts zu tun, das geht immer)

    Das stimmt so auch wieder nicht, spätestens mit Certificate Pinning (oder ähnlichen Mechanismen) funktioniert das eben nicht mehr. In vielen mir bekannten Firmen-Netzwerken werden daher teilweise "manipulierte" Clients eingesetzt wo gewisse Sicherheitsfunktionen ausgeschaltet sind, damit solche Security Boxen noch an den Traffic kommen. Und wenn man den Client beliebig manipulieren kann, bringt natürlich kein Standard mehr was wenn er nicht befolgt wird. Aber wenn du einen standardkonformen Client benutzt haben die Hersteller es schwer sich mit ihren Security Boxen in jeden Traffic dazwischen zu klinken.

    was ändert daran TLS1.3?

    was war bei TLS1.2 anders? daß man ohne die Verbindung aufzubrechen den entschlüsselten Inhalt ohne gröberen Aufwand bekommt?

    Zunächst einmal zwei Dinge: Die Hersteller müssen es implementieren (das dauert teilweise), aber viele Mechanismen funktionieren anders und lassen sich nicht 1:1 übertragen, wie vmk schon angemerkt hat. Wenn TLSv1.3 genau wie TLSv1.2 wäre hätte man es ja nicht gebraucht ;) Security und Crypto ist hochkomplex, kleinste Änderungen können einen Algorithmus schon nutzlos machen, von daher verlinke ich für Details einfach mal auf folgenden Artikel, dort sind etliche Szenarien mit Details beschrieben was sich mit TLSv1.3 ändert: https://tools.ietf.org/html/draft-camwinget-tls-use-cases-00

    Code
     To improve its overall security and privacy, TLS 1.3 introduces
     several changes to TLS 1.2; in doing so, some of the changes present
     a negative impact on network based security.
    
    [...]
    
    There are several techniques that can be utilized.  Those techniques
    function with TLS 1.2 and earlier versions but not with TLS 1.3.

    Es ging in dem Artikel auch darum das es "Stand des Artikels" nicht möglich ist TLSv1.3 zu "100%" auszurollen, weil schlichtweg ein Großteil des Verbindungsaufbaus an solchen Security Boxen gescheitert ist.

    Von daher sehe ich keinen Grund TLSv1.3 schlecht zu reden. Lediglich ein kommerzieller Hersteller hat in einer Closed-Source-Software Bockmist gebaut und (vielleicht absichtlich) gegen den Standard implementiert und dadurch eine theoretische Sicherheitslücke verursacht. Das hat aber nichts mit TLSv1.3 zu tun, man kann jeden Standard verbiegen und ignorieren, daher immer schön auf openSource setzten. Und das es "Security Boxen" jetzt schwerer haben die Verbindung aufzubrechen empfinde ich eher positiv wie negativ :) Von daher spricht im Grunde alles für TLSv1.3 und nichts dagegen.

    Und das es Parteien gibt die einen Standard aufweichen wollen (wie z.B. die Banken, eben um den Zugriff über "Security Boxen" leichter zu machen) ist ja immer so. So wollen auch immer die Autohersteller die Grenzwerte erhöhen, Bayer will Glyphosphat verkaufen, ... so funktioniert halt Demokratie, solange es einen Gegenpol gibt ist alles gut.

    Erster Satz: "Alle Security-Experten sind sich einig, dass der Standard TLS 1.3 ein deutlicher Schritt zu mehr Sicherheit im Internet wäre." Klingt doch gut finde ich mal ^^^^

    "Doch ausgerechnet Security-Devices, die Verschlüsselung aufbrechen, verhindern die Einführung auf nicht absehbare Zeit." => und warum? Weil sie die Verbindung nun nicht mehr aufbrechen können ^^ Für mich klingt das jetzt nicht nach Backdoor oder so in der Protokoll-Spezifizierung :/

    Oder halt VLAN Only, sodass die Server untereinander erreichbar wäre?

    Würde auch das einspielen von Updates um einiges erschweren ;)

    Davon ab dürft es bei IPv6 kaum einen Unterschied für netcup machen ob nur intern geroutet wird oder man Zugriff auf das ganze Internet hat, IPv6-Adressen gibt es auch mehr wie genug. Im Gegenteil, der Zugriff auf das komplette Internet ist bereits implementiert, die Implementierung für den Sonderfall "nur intern" kostet vermutlich mehr wie die möglicherweise anfallenden Kosten für den zusätzlichen externen Traffic. Und wer sich aus dem Internet aussperren will kann dies ja immer noch über iptables und co machen ;)

    Edit: Da fällt mir ein, dass es in dem Zusammenhang richtig gut wäre, wenn man im SCP sehen könnte, ob Server auf dem gleichen Hardware-Node liegen und bei einem Ausfall dieses Nodes gleichzeitig betroffen wären.

    Fände ich auch interessant:thumbup:Eine simple Anzeige würde mir schon ausreichen. Das Problem ist wohl eher das vServer (im Hintergrund) von netcup hin und wieder umgezogen werden, sich die Zuordnung also ändern kann. Und feste Garantien sind wohl nur schwer zu realisieren ohne das sich netcup zu sehr einschränkt.

    ebenso IPv6 only (kein IPv4);

    IPv6 only fände ich sogar einen akzeptableren Einschnitt wie die 98% ^^ Oder man sagt: 98% Jahresdurchschnitt, aber Wochen/Monatsdurchschnitt von 99% Uptime falls sowas möglich ist 8)

    IPv4 würde ich aber nicht zwingend benötigen, intern läuft alles auf IPv6, lediglich für den Front-End/Loadbalancer-Server ist IPv4 für mich wichtig, aber dafür ist das Angebot wohl sowieso nicht gedacht. Also von mir aus tausche ich IPv4-Adresse gegen 99% Wochen/Monats-Uptime ein ^^

    Für mich wäre ein System mit einer solch "geringen" Uptime eigentlich nur als Backup-Server/Datengrab interessant, wüsste aktuell nicht für was ich es sonst einsetzten könnte. Aber da sind die VPS sowieso eher ungeeignet für was das reine Preis/Speicherplatz-Verhältnis angeht, da nutze ich lieber meinen VPS 16 Year Edition für, preislich unschlagbar bei 1€ pro Monat pro 100GB;)

    Ansonsten schätze ich die hohe Uptime sehr, einige "kritische Dinge" laufen extra auf einem root-Server mit 99,9% Uptime 8)

    Moin

    zu H6G Beitrag #4

    Da liegst du falsch.

    Ein Snapshot belegt direkt nach dem anlegen fast keinen zusätzlichen Platz. Nur für das neue Inhaltsverzeichnis wird Platz benötigt.

    Erst wenn danach weitere Schreibzugriffe auf die Platte erfolgen, wird dafür zusätzlicher Platz benötigt.

    Da habt ihr beide Recht und Unrecht, es gibt ja Offline- und Online-Snapshots. H6G seine Aussage gilt für Offline Snapshots, Mordor seine Aussage für Online Snapshots. Der TO hat aber nicht genau spezifiziert welche Art von Snapshot erstellt wurde.

    In SCP steht 120GB von 117GB benutzt.

    Nachdem ich mein Snapshot gelöscht habe sind laut SPC immer noch 107 GB belegt.

    Teste mal noch einmal fstrim. Ich weiß auch nicht ob nach dem löschen eines Snapshots ein defragmentieren notwendig ist, persönlich nutze ich die Snapshot-Funktion höchsten zum exportieren des Servers beim Umzug.

    Edit: Du kannst fstrim noch mit der Optoin -v aufrufen, dann wird angezeigt wie viel Speicher freigeben wurde.

    ich habe dem Support eine Nachricht geschickt weil unser Server der nur zu 35% belegt ist

    Ist das die Belegung im Server, also mittels z.B. df? Ausschlaggebend ist der Speicherverbrauch des Images der Festplatte, welches größer sein kann wie die Belegung innerhalb des Servers weil freie Blöcke nicht gemeldet worden, wie killerbees19 schon schrieb hilft da ein fstrim weiter. So ein fstrim kann man z.B. auch als cronjob anlegen. So wie ich deinen Text lese hast du auch schon einige Snapshots angelegt, diese benötigen je nachdem natürlich auch Festplattenplatz der nicht innerhalb des Servers sichtbar ist.

    Eventuell wollen die auch nur dass ich meine 120GB SSD Platte zu den günstigen Konditionen aufgebe.

    So etwas würde ich dem Support jetzt nicht direkt unterstellen... :rolleyes:

    der Log meines Mailservers und die Tatsache, daß ich KEINEN SPAM bekomme, bestätigen, daß ich alles richtig gemacht habe;

    Ohne Angabe der false-positive Quote ist das so schwammig. Wenn ich alle E-Mails ablehne hab ich auch keinen Spam aber definitiv nicht alles richtig gemacht ;)Ich weiß ja nicht wie viele berechtigte oder erwünschte E-Mails bei dir abgelehnt werden. Wenn dafür 10% oder 50% "guter" E-Mails rausfliegen ist das halt auch nicht so toll oder richtig gemacht ^^

    Hier gab es doch mal die (endlose) Diskussion darüber ob man E-Mails mit einem (dem Standard entsprechenden) "reply-to" Eintrag immer direkt ablehnen soll oder nicht. Du warst davon überzeugt diese immer ablehnen zu müssen und somit generierst du zumindest damit false-positives. Jeder der sich im guten Glauben an den Standard hält blitzt bei dir direkt eiskalt ab, auch wenn er nix falsches gemacht hat ;)

    es hindert niemanden daran eine saubere normale E-mail zu generieren, dann ist die Backscatter Diskussion vom Tisch;

    Dann ist es ja kein Problem, wenn jeder ausschließlich saubere normale E-Mails generieren würde, wären Spamfilter und co arbeitslos ^^ Gefühlt ist ein Großteil der Konfiguration nur dazu da Unfug abzuwehren...

    Die Herausforderung besteht darin die "bösen" E-Mails zu erkennen ohne die "guten" rauszuwerfen. Die Return-Path Angabe kann missbraucht werden um fremde Postfächer mit Bounce Nachrichten zuzumüllen und je nachdem ist die Validierung nicht ganz einfach. Diese bösen E-Mails müssten direkt abgelehnt werden, da man diese unmöglich bouncen kann. In meinem simplen Setup verzichte ich daher ganz auf bouncen, einfach nur um die Problematik zu umschiffen.

    Lesebestätigungen sind Aufgabe des E-Mail Clients und auch wieder eine Sache für sich, aber gefühlt sendet sowas niemand mehr. Aber Abwesenheitsbenachrichtigungen sind teilweise richtig übel, vor allem wenn eine Mailing-Liste an ein solches Postfach eine Mail sendet, eine Abwesenheitsbenachrichtigung zurück an diese Mailing-Liste geht und dann das Ping-Pong-Spiel hin und her geht weil etwas fehlkonfiguriert ist :D Kenne einige Fälle wo der E-Mail Dienst erst mal ne halbe Stunde tot war und aufgeräumt werden musste...

    das funktioniert aber nur so, wenn der eingehende Mailserver (MX-Record) die Kenntnis davon hat oder die Postfächer hostet;

    dies ist nicht generell so

    Und wie löst du das Problem ohne ein Backscatter zu sein? An wen sendest du die Bounce-Mail? An die E-Mail im from-header?

    Ich hatte früher auch mal einen Backup-MX betrieben (gleiche Problematik wie beim Relay), aber genau aus diesen Gründen wieder abgeschaltet, weil das Missbrauchspotential zu groß ist bzw. technisch sehr komplex werden kann die Mail direkt abzulehnen. Und so wichtig war es mir dann auch nicht ;)

    Alle großen mir bekannte Anbieter lehnen E-Mails direk ab und schicken keinen Bounce, z.B. auch GMail:

    Code
    ... while talking to gmail-smtp-in.l.google.com.:
    >>> DATA
    <<< 550-5.1.1 The email account that you tried to reach does not exist. Please try
    <<< 550-5.1.1 double-checking the recipient's email address for typos or
    <<< 550-5.1.1 unnecessary spaces. Learn more at
    <<< 550 5.1.1  https://support.google.com/mail/?p=NoSuchUser c187-v6si3153949wmd.52 - gsmtp
    550 5.1.1 <hndfskjhgdfsgdfklsghdfklhfgklbgfs@gmail.com>... User unknown
    <<< 503 5.5.1 RCPT first. c187-v6si3153949wmd.52 - gsmtp

    Postfach voll konnte ich leider nicht nachstellen bei GMail ^^

    ein kleiner TTL Wert und bevor man die authoritiativen DNS-Server ändert ist kontraproduktiv;

    Das stimmt, wenn du dein Szenario schon mit den netcup Namserver abbilden kannst und sich in nächster Zeit nicht ändern. Dann trage es komplett bei netcup ein und ziehe danach erst um. Das gilt aber halt nur wenn sich an deinem DNS nichts ändern soll auf den eigenen Nameserver. Weil deine eigenen Nameserver werden dann erst nach einiger Zeit genutzt werden, einige Clients haben die alten Einträge gecacht, andere nehmen die neuen von deinen Nameservern. Wenn sich deine Einträge ändern werden beim Umzug ist das unter Umständen eher kontraproduktiv wenn Clients gleiche Namen verschieden auflösen und ein kurzer Ausfall ist besser, aber das musst du selbst entscheiden, keiner weiß genau was du vor hast und welche Infrastruktur du betreibst ;)

    Ich ging halt davon aus das deine Nameserver spezielle Wünsche erfüllen sollen, die netcup nicht kann (spezielles LoadBalancing, Nutzung von Cloudflare, verschiedene TTLs für verschiedene Zonen...), in dem Fall ist eine niedrigere TTL besser, dann gibt es zwar eine Ausfallzeit aber die eigenen Nameserver werden schneller genutzt und es gibt keine Probleme das Clients noch ältere Einträge gecacht haben und andere schon die neuen Einträge von deinen Nameserver.

    der TTL-Wert hat nichts mit dem DNS-Server an sich zu tun; und auch nicht mit dem TTL-Wert der z.B. .DE-Zone,

    bei einer .DE-Domain ...

    Genau, wie oben bereits erwähnt dauert der Zone reload meist eine Stunde, ist aber von Zone zu Zone unterschiedlich. Meist ist der Zone reload zu fest vorgegebenen Zeiten, wenn man dann etwas vorher (5-15min?) bei netcup die Änderung einträgt hat man vlt. Glück und ist beim Zone reload schon dabei;)

    Ich stelle meine vServer dem NTP Pool zur Verfügung, hauptsächlich die VPS 10/20/50. Die CPU-Last ist minimal bzw. nicht feststellbar und der zusätzliche Netzwerk-Traffic ist ebenfalls sehr gering (man kann online seine Bandbreite angeben, je nachdem wird dann einem mehr oder weniger Last zugewiesen). Probleme gab bisher auch keine mit Abuse oder ähnlichem. Kann ich also nur empfehlen 8)

    Davon ab ist der Preis/Speicherplatz-Verhältnis genial, da würden mich die "ungenutzten Ressourcen" nicht weiter stören ;)