Beiträge von CmdrXay

    Hay,

    Nun zu einem Punkt, für den ich keine Erklärung habe:

    auch wenn ich Dir zu den anderen Punkten nicht weiter helfen kann: Den Ping gibt es erst, wenn das OS auf dem Server den Netzwerkkarten treiber geladen, den TCP/IP-Stack zur Verfügung und (ggf.) per DHCP nach einer IP-Adresse gefragt und erhalten hat. Es heißt in Deinem Zusammenhang leider nichts anderes, als dass das Rettungssystem komplett durchbootet, die Netzwerkkarte findet und korrekt initialisiert und das Windows halt davor schon gescheitert ist... kein Trost, ich weiß.

    CU, Peter

    Hay,

    hat das Dingens wirklich nur 5G - mit OS? Klingt ohnehin sehr knapp...

    However, Du kannst Dich mit dem du -h behelfen. Damit kannst Du verzeichnisweise herausfinden, wie voll die sind und Dich weiter durchhangeln. Also wenn Du wissen willst, wieviel im etc drin sind: dh -h /etc/. Das -h steht für "human readable", damit schön in Kilobyte, Megabyte oder Gigabyte angezeigt wird.

    Favoriten für viel Speicherverbrauch sind /var/ (z.B. Logfiles im /var/log/, zum Beispiel des Systems oder des Webservers; ev. logrotate aktivieren falls noch nicht geschehen und für die Partitionsgröße passen konfigurieren) und /tmp/.

    CU, Peter

    Hay,

    Hallo, du könntest einen DynDNS Dienst nutzen und diese Adresse in der Firewall (iptables?) eintragen. Das sollte dein Problem lösen.

    das wird dieses spezielle Problem NICHT lösen, da iptables nur IP-Adressen verwaltet. Man kann zwar auch einen Domainnamen angeben, wenn man die Regel einträgt, aber dann wird nichts anderes gemacht als ein spontaner DNS-Lookup und die erhaltene IP-Adresse (des Moments) fix eingetragen.

    OpenVPN fühlt sich hier in der Tat als die Lösung der Wahl an.

    CU, Peter

    Hay,

    macht mir die Meldung aktuell Angst, dass nachher irgendwelche Skripte o.ä. gelöscht sind

    üblicherweise begegnet man seiner Angst so, dass man einen Dump von den Datenbanken macht und zusammen mit den Inhalten des Webservers auf seinen lokalen Rechner herunterlädt. Empfiehlt sich bisweilen sowieso mal zu machen. Dann kann mit dem Webspace passieren, was will... wenn man ein Backup hat.

    CU, Peter

    Hay,

    wie mein Vorredner: Ich bin kein Webhosting-Kunde, sondern genieße die Vorzüge, auf meinem Server sehr freizügig machen zu können, was ich will.

    Ein ähnliches Problem hatte ich aber mal bei einem anderen Webhoster (kein Zugriff auf php.ini), da hatte ich zwei alternative Lösungsmöglichkeiten:

    1) Auf Verzeichnisebene konnte ich eine Datei mit Namen .user.ini (führender Punkt!) anlegen, mit der für dieses Verzeichnis Konfigurationswerte gesetzt werden konnten. Muss dann in jedes Verzeichnis, für die die Werte gelten soll, wenn also so etwas wie typo3 läuft, wirds ziemlich nervige Arbeit. Sofern man ssh-Zugriff hat, eine Hauptdatei anlegen und den Rest mit Symlinks erledigen (in .htaccess FollowSymlinks nicht vergessen).

    Nachschlag: http://php.net/manual/de/configuration.file.per-user.php

    2) Es gibt einen Befehl innerhalb PHP, um Einstellungen des laufenden Scripts zu überschreiben: ini_set(). Nachschlag: http://php.net/manual/de/function.ini-set.php

    - und als ergänzende Bemerkung -

    3) Ich glaube nicht, dass hier PHP als php_mod im Apache läuft. Wenn aber doch, dann liesse es sich durch die Konfiguration in der .htaccess-Datei realisieren.

    Was alle drei gemeinsam haben: Nicht jede Konfigurationsvariable lässt sich ändern.

    Viel Erfolg!

    CU, Peter

    Hay,

    Kann ich mir nicht vorstellen. Dann lege ich als externe Domain "gmail.com" an und kann ab da alle Mails von Kunden, die an gmail versendet werden, abfangen..

    Unsinn - dass es als externe Domain angelegt ist, heißt ja nicht, dass ein DNS darauf verweist. Aber Du kannst eine Domain in einem anderen DNS, den DU UNTER KONTROLLE HAST auf Deine IP-Adresse verweisen lassen, die bei einem Hoster liegt, welche die Domain nicht im Zugriff hast. So funktioniert DNS halt.

    Im Gegenteil. Die Virenscanner schreibschützen die Hosts-Datei auf Deinem Rechner, weil Du damit Spoofen kannst - trag "<deine IP> gmail.com" ein und leg auf Deine IP einen Webserver, der auf gmail.com antwortest und bau das Google-Login nach und Du kannst die gmail-Accounts des gehackten Rechners pishen.


    CU, Peter

    Hay,

    ich habe einen root-Server mit Plesk und ich würde es wie folgt machen - beim root-Server bin ich insofern frei, dass ich natürlich vhosts nach Belieben anlegen kann, ob die Domain nun draufzeigt oder nicht. Kannst Du im normalen Webhosting externe Domains anlegen? Wenn ja, würde ich das so machen: Domain extern anlegen, alles rüberspielen und zwar komplett so, wie es später laufen soll. Wenn Du alles durchgetestet hast (s.u.) kannst Du dann die Domain umziehen, zuerst den DNS auf Deinen Netcup Webhost umbiegen, dann den Domain Umzug initiieren und darauf achten, dass der DNS hier schon gleich korrekt auf den Webhost zeigt. Das sollte die geringsten Schwierigkeiten beim Umzug machen und im günstigsten Fall keine spürbare Downtime für Deine Nutzer.

    Ob alles wirklich läuft kannst Du auch relativ einfach testen: auf Deinem lokalen Rechner trägst Du in die hosts-Datei (Windows: C:\WINDOWS\SYSTEM32\DRIVERS\ETC\HOSTS - ohne Extension und auch aufpassen, ein Editor hängt beim Speichern gerne noch ein .TXT dran und Virenscanner verhindern manchmal die Veränderung der Datei durch Schreibschutz) folgende Zeile ein:

    Code
    123.456.789.000 www.mydomain.tld

    also <IP-Adresse-des-neuen-Webhosts> <Domain>. Das sorgt dafür, dass Dein PC für http://www.mydomain.tld nicht mehr den DNS benutzt, sondern stattdessen dafür die angegebene IP-Adresse benutzt.

    Wenn ich eine neue Version von meiner Webseite teste, mache ich es umgekehrt: Ich starte eine virtuelle Maschine (entsprechend konfiguriert wie mein root-Server), die bekommt beispielsweise eine IP 192.168.10.5 aus meinem internen Netz zugewiesen, dann kommt

    Code
    192.168.10.5 www.pkleemann.de

    in die Hosts-Datei, ich kann alles lokal durchtesten und muss dann nur noch alles rüberspielen, sobald es läuft.

    CU, Peter

    Hay,

    Ich bin grade etwas verstört und frage mich wie das programmiert wurde

    indem man ignoriert, wie ordentliches Session-Management funktioniert :P Hauptsache schön viele Features. Und alle präsent, nicht so wie z.B. bei jquery oder bootstrap, wo man sich ein scriptfile bauen (lassen) kann, das nur die benötigten Features enthält.

    Mag sein, dass man dadurch schnelleren Seitenaufbau hinbekommt, wenn man alles im Speicher hält, aber auf die Dauer braucht es da eben einen fetten Webhost - man sieht ja, dass ein Webhosting 2000 dafür scheints schon nicht ausreicht (und muss ja einen Grund geben, dass deren PaaS-Hosting 16$ im Monat kostet.

    CU, Peter

    Hay,

    Ergänzung: Weil Froxlor abhängig vom Apache ist, ging Froxlor natürlich auch nicht mehr hoch. Ich habe dann aus den /etc/apach2/sites/xx_froxlor_ssl_vhost... confs zuerst die bemängelten Zeilen (es ist noch mindestens eine mehr) einfach rausgeschmissen, damit der Apache nochmals hochstartete.

    CU, Peter

    Hay,

    Bei einem 403 wüsste aber der Aufrufer, dass der Pfad exisitiert, was ich eher vermeiden möchte....

    Das ist richtig.

    Außerdem würde dies glaube ich nicht mit dem Zugriff auf einen Unterordner (siehe Bedingung 2) funktionieren oder?

    Doch, so lange das übergeordnete Verzeichnis nur ein Bestandteil des Pfades ist. Moment...

    Noch einfacher... wenn folder1 leer bleiben kann, dann lass ihn leer, dann kommt sowieso ein 404. Dann musst Du noch nicht einmal mit den Rechten was machen...

    Und in der .htaccess oder in der Doc-Definition ein

    Code
    Options -Indexes


    CU, Peter

    Hay,

    quick cron example

    Wenn Du das mit dem wget (oder curl) auf update.php meinst, dann reicht das. Dir muss klar sein, dass es immer eine gewisse Verzögerung gibt, im Extremfall die komplette Laufzeit zwischen zwei Cron-Läufen des Scripts - im Beispiel sind es 15 Minuten glaube ich.

    Beobachte es doch einfach mal live - z.B. indem Du die Internetverbindung trennst und neu aufbaust, so dass Du eine neue IP-Adresse bekommst.

    CU, Peter

    Hay,

    redirect-gateway autolocal versuchen.

    iptables -I FORWARD -j ACCEPT versuchen.

    iptables -t nat -I POSTROUTING -s 10.8.0.0/24 -o ens3 -j MASQUERADE versuchen

    Firewall log beobachten. Und natürlich ausschließen, dass der Client falsch routet... vom Client mal ein traceroute 8.8.8.8 machen und mal mit nslookup netcup.de testen, welcher DNS benutzt wird.

    CU, Peter

    Hay,

    Soll heißen, der Raspberry überträgt diese als Client selbstständig mit Hilfe von Crontab. Damit sollten sich die Fritzbox/Router Einstellungen erübrigen, oder?

    Ja, hatte ich hier auch so auf einem Gateway-Rechner laufen - der nicht über eine Fritzbox rausgeht :)

    Kann man dieses System auch ohne Afraid nutzen? Sodass mein Raspberry seine IP selbstständig an mein DNS überträgt und dort raspberry.exampledomain.de mein Raspberry zugänglich macht?

    Es gab da mal einen ct-Artikel, der erklärt, wie man so etwas selbst baut... müsste aber noch mehr Quellen geben.

    Eigener DynDNS-Dienst für den Hausgebrauch und Freunde (leider hinter Paywall).

    P.S.: Das "script" ist bei mir eigentlich nur ein wget-Aufruf:

    Code
    /usr/bin/wget -q http://freedns.afraid.org/dynamic/update.php?<hierdastokenvonafraid>

    CU, Peter.