Hi zusammen,
DNSSEC und Netcup, das ist ja leider ein schwieriges Thema
, wer seine Domains und vor allem den Mailserver bei netcup (oder auch anderen Anbietern!) betreibt und dabei auf moderne Security-Standards setzt, kennt das leidige Thema: DNSSEC und Netcup ist ja historisch bedingt so eine Sache – mal läuft es wochenlang unauffällig, und plötzlich geht gar nix mehr..
Da klassische Monitoring-Tools wie Uptime Kuma bei solchen Protokoll-Tiefenprüfungen (RRSIG, DS-Records, DANE/MTA-STS) mangels passender Details leider schnell die Segel streichen, habe ich mir in den letzten Wochen (mit Hilfe von Claude) kurzerhand selbst Abhilfe geschaffen.
Herausgekommen ist ein kleiner, feiner DNSSEC- und Service-Monitor, der jetzt schlank in einem LXC-Container vor sich hin rödelt.
Ein paar Highlights aus der Praxis:
- Blick unter die Haube: Prüft genau die kryptografischen Details und Validierungen, die für einen sauberen Mailserver-Betrieb absolut kritisch sind.
- Dashboard: Modernes Dark-Mode-Design, Status-Pillen, Heartbeat-Historie und Latenz-Sparklines (optisch stark an bewährte Tools angelehnt, aber mit deutlich mehr DNS-Durchblick).
- Technischer Unterbau: Geschrieben in Python (Flask) mit einer leichten SQLite-Datenbank. Frisst nahezu keine Ressourcen.
Wer genauer wissen will, warum mir Standard-Tools für diesen Anwendungsfall nicht mehr reichten und wie das Ganze gewachsen ist, kann gerne mal in meinem Blog vorbeischauen: DNSSEC, DANE und MTA-STS im Blick behalten auf alexnolte.de.
Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen hier im Forum auch ein spannendes Projekt, um die eigene Infrastruktur besser im Blick zu behalten. Wie überwacht ihr eure Zonen und Mailserver? CheckMK und Co. geht natürlich auch, aber das war mir dann schon wieder zu viel...
VG Alex