Alpine auf VPS piko ipv6only bootstrapping Problem

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  • ja, virtio ist eingestellt, aber ich denke ich muß den `dd` Schritt sinngemäß wie der Kollege machen

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    Ich melde mich…

    😈 FreeBSD auf einem x250 Thinkpad. Täglich. Schön.

  • Du hast das Image ja als ISO für das DVD-Laufwerk hochgeladen und nicht als Image für die Festplatte, oder? Das lässt dich Netcup nämlich machen, ohne mit der Wimper zu zucken, und dann lässt sich Alpine nicht auf das Laufwerk installieren, von dem es gestartet wurde. Ein Test gerade auf einem normalen Netcup-VPS (mit IPv4) braucht keine wie oben beschriebenen Klimmzüge, wenn man es vom DVD-Laufwerk startet.

  • Du hast das Image ja als ISO für das DVD-Laufwerk hochgeladen und nicht als Image für die Festplatte, oder? Das lässt dich Netcup nämlich machen, ohne mit der Wimper zu zucken, und dann lässt sich Alpine nicht auf das Laufwerk installieren, von dem es gestartet wurde. Ein Test gerade auf einem normalen Netcup-VPS (mit IPv4) braucht keine wie oben beschriebenen Klimmzüge, wenn man es vom DVD-Laufwerk startet.

    was ist richtig? DVD oder Festplatte?


    Ich habe ein SCP -> Medien -> Images

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    Einmal editiert, zuletzt von mro (4. Juni 2026 um 19:18)

  • Wenn du das ISO als Festplattenimage hochlädst, dann ist das natürlich der Inhalt der Festplatte, und das hat den beschriebenen Effekt. Du musst das Image als ISO für das DVD-Laufwerk hochladen und dann auch davon booten. (Das Rettungssytem ist ein Live-ISO, das vom DVD-Laufwerk bootet. Das solltest du dann auch im laufenden System finden können.)

    Einmal editiert, zuletzt von NaN (4. Juni 2026 um 19:18)

  • Ich habe ein paar Mal schon erfolgreich Alpine auf Netcup VMs eingesetzt (inkl. IPv4 + IPv6). Ich habe dabei aber immer folgendes Skript genutzt um mir ein Image bauen zu lassen, dass ich dann hochgeladen und darüber dann installiert habe. Das ISO an sich war mir immer etwas umständlich, da ich dann meist auch mehrere Systeme aufsetzen wollte. Das geht dann mit einem standardisierten Image etwas leichter.

    https://github.com/alpinelinux/alpine-make-vm-image

    Es gibt mittlerweile auch fertige Cloud Images, die wären sicher auch mal einen Versuch wert:

    https://www.alpinelinux.org/cloud/

  • Kann sein, dass der Ansatz von Paul praktischer ist als die ISO-Installation, aber ich möchte betonen, dass es ein leicht zu machender Fehler ist, ein ISO als Festplattenimage statt als DVD-LW-Image hochzuladen. Netcup prüft den Dateinamen überhaupt nicht. Da steht zwar, dass nur bestimmte Formate unterstützt werden, aber ein ISO wird ganz einfach als RAW-Image interpretiert und auf die Platte geschrieben.

    Da die meisten ISOs, die man zur Installation hochlädt, hybride ISOs sind, die auch als USB-Stick funktionieren, kann man sie auch auf die Festplatte schreiben. Das System bootet dann scheinbar normal, aber lässt regelmäßig keine Festplatteninstallation zu, weil es schon vom Festplattendevice gestartet wurde.

  • ha! vmtl hat der erste Versuch (als image) die 1:1 Kopie gemacht (wie Paul sagte), die im 2. Versuch wie eine identische Partition aussah! und ro war.

    Nach einem Medien -> Festplatte formatieren kam die beschreibbar zurück. Es geht weiter…

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  • So steht es geschrieben.

    Die nötige manuelle IPv6 Konfiguration ist in #3 beschrieben, aber anscheinend nicht erfolgreich durchgeführt worden.

    Stimmt. Danke. Man sollte auch den Titel lesen. Hehe. Aktuell ist es ein wenig verwirrend, was jetzt genau gemacht wurde und was der genaue Stand ist. Wie die genaue Netzwerk Config aussieht, etc.

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    Einige Referenzen:

    Wir müssen die IP-Adresse daher manuell konfigurieren, um das Problem zu lösen.

    1. Führe den folgenden Befehl im Terminal aus, um den Namen deiner Netzwerkschnittstelle zu ermitteln (normalerweise eth0 oder ens3):

    ip link

    Die folgenden Schritte basieren auf dem Schnittstellennamen eth0 als Beispiel. Bitte passe diesen an deine tatsächliche Konfiguration an.

    2. Temporäres Netzwerk manuell konfigurieren (um die Installation abzuschließen):

    ip -6 addr add <DEINE_IPV6_ADRESSE>/64 dev eth0

    3. Statische Route für das Netcup-Gateway erzwingen:

    ip -6 route add fe80::1 dev eth0
    ip -6 route add default via fe80::1 dev eth0

    4. DNS-Server hinzufügen (z. B. den IPv6-DNS von Google oder Cloudflare):

    echo "nameserver 2001:4860:4860::8888" > /etc/resolv.conf

    5. Netzwerk testen:

    curl -6 ip.zsh.moe

    6. Nach Abschluss der Installation muss die Konfiguration in die Netzwerk-Konfigurationsdatei von Alpine geschrieben werden. Alpine Linux verwendet das OpenRC-Init-System, die Konfigurationsdatei befindet sich unter /etc/network/interfaces.

    Öffne die Datei mit `vim /etc/network/interfaces` und trage Folgendes ein (ersetze die Platzhalter durch deine tatsächliche IP-Adresse und Netzwerkinformationen, die du im SCP-Backend findest):

    Code
    auto lo
    iface lo inet loopback
    auto eth0
    iface eth0 inet6 static
      address <DEINE_IPV6_ADRESSE>
      netmask 64
      gateway fe80::1
      # Besonderheit bei Netcup: Da das Gateway auf Link-Local liegt, muss explizit angegeben werden, dass der Zugriff über diese Netzwerkkarte erfolgt.
      post-up ip -6 route add fe80::1 dev eth0
      post-up ip -6 route add default via fe80::1 dev eth0

    7. Füge folgendes am Ende der Datei /etc/sysctl.conf hinzu:

    Code
    net.ipv6.conf.all.accept_ra=2
    net.ipv6.conf.eth0.accept_ra=2