lokaler DynDNS Server - Docker

  • Hi,

    ich hatte schon länger das Problem, dass ich einige Dienste zuhause betreibe, die von außerhalb erreichbar sein sollen, und auch Freunden und Verwandten eigene Adressen zur Verfügung stelle. Die bisherigen Lösungen haben jedoch nie ganz meinen Vorstellungen entsprochen.

    Daher habe ich mich vor ein paar Monaten selbst daran gemacht und ein webbasiertes Docker-Image entwickelt. Damit ist es möglich, DynDNS-Adressen anzulegen und diese für jeden Nutzer über einen eigenen Token individuell und sicher zu aktualisieren. Das Ganze läuft in einem Docker-Container und ist relativ einfach zu installieren.

    Ich bin kein Grafikexperte, daher habe ich die Oberfläche bewusst schlicht gehalten – der Fokus lag klar auf der Funktion, nicht auf dem Design.


    Funktionen des Projekts:

    • Webinterface zur Verwaltung von DynDNS-Domains
    • Domains direkt bei Netcup anlegen
    • Unterstützung für A, AAAA sowie kombinierte A + AAAA Records
    • Token pro Domain erzeugen, anzeigen und erneuern
    • DynDNS-Updates per Token-Link
    • Betrieb wahlweise über Netcup-Webspace oder Docker
    • Nutzung über separaten API-Port oder Reverse Proxy möglich
    • DNS-Status direkt von Netcup abrufbar
    • Interne Heimnetz-Domains können automatisch mit der WAN-IP aktualisiert werden
    • Intervall für WAN-Updates pro Domain einstellbar
    • Anleitungen für Einsteiger sowie Router-/NAS-Tutorials

    Es gibt zwei Varianten:

    Variante 1 (schon länger nicht getestet, sollte aber noch funktionieren)
    Das Docker-Image läuft lokal, während auf dem Netcup-Webspace die Update-Seite inklusive API-Daten liegt.
    Das Docker-Image erstellt die Domain und sendet Befehle an das Netcup-Hosting, wo die eigentlichen Aktionen ausgeführt werden. Auch die Aktualisierung der DNS-Records erfolgt über das Hosting.

    Vorteil:

    • Kein direkter Zugriff auf den Docker-Server notwendig
    • Funktioniert auch ohne laufendes Docker-Image


    Variante 2 (meine bevorzugte Lösung):
    Das Docker-Image übernimmt die komplette Administration. Die API-Zugangsdaten werden lokal gespeichert und alle Befehle direkt vom Container an Netcup gesendet.

    Hierfür muss ein Port für die API-Schnittstelle freigegeben werden. Ich löse das über einen Reverse Proxy, sodass das Webinterface von außen nicht erreichbar ist.


    Falls jemand Interesse hat, kann das Projekt gerne testen.
    Über Feedback freue ich mich natürlich – wenn es zeitlich passt, versuche ich Wünsche oder Verbesserungen umzusetzen (auch wenn aktuell leider nicht allzu viel Zeit vorhanden ist).


    GitHub


    Viel Spaß damit

  • Super, ich schaue mich gerade bei NetCup um und möchte auch einen sehr kleinen Docker anlegen.
    Leider wird bei NetCup nirgendwo die realistischen Requirements gezeigt,
    also mal frech worst-case gefragt : Läuft Docker und/oder PostgresQL auch auf VPS pico G11s

    Guaranteed server location: Nuremberg, Germany
    1 vCore, KVM technology
    1 GB RAM
    30 GB SSD
    Snapshots (Copy-On-Write)
    Remote management console, backup system and much more...

    Leider finde ich bei keinen VPS irgendwelche belastbaren Angaben dazu, was wo läuft.

  • Docker läuft auch auf einem VPS Piko, aber Docker ist auch nicht was Leistung fordert.

    Was du mit Docker laufen lassen willst, das ist hier die Frage.

    Eine Nextcloud wirst du dockerized vermutlich nicht zum Laufen bekommen auf einem Piko, dafür ist dann doch zu wenig Leistung vorhanden.

    Aber kleine Services laufen drauf. Ich hatte auch mal Zeitweise einen Pangolin Server drauf laufen lassen.

    Docker ist nur die Technologie um die Container laufen zu lassen. Ähnlich zu Podman oder Kubernetes.