Neuling braucht etwas Hilfe: Docker, nginx installiert, aber IP:PORT -> Connection Refused

  • Hallo zusammen,

    habe vor ein paar Stunden meinen ersten Rootserver bei Netcup bestellt und bin gerade dabei, ein paar Dockerdienste von einem anderen Hoster umzuziehen. Leider bekomme ich irgendwie meinen Server nicht aus dem Netz erreichbar - Bisher habe ich nur Portainer und einen "blanken" nginx installiert um die Verbindungen zu testen. Rufe ich nun aber meinen Server von einem anderen Client via IP:PORT auf, bekomme ich nur ein CONNECTION REFUSED und kann z.B. nicht auf Portainer zugreifen. Hat jemand eine Idee - muss ich bei Netcup noch was zusätzlich machen? Bisher hatte ich nie Probleme, nachdem ein Docker Container lief, über die IP direkt drauf zugreifen zu können

  • Da gibt es eine Millionen Möglichkeiten, angefangen bei der IP Konfiguration über die Firewall bis hin zu den VHosts.

    Ich würde empfehlen, geh systematisch ans Thema. Kommen die Pakete am Host an? Wenn ja, was passiert damit? Was sagen Loginformationen vom System und vom nginx? Fange ganz unten beim Interface an und hangele dich durch bis zur Anwendung.

  • Danke frank_m war vermutlich "nur" ein Port-Problem, habs mittlerweile erreichbar bekommen. Vodafone macht sich gerade auch nicht alle ehre, was im Zusammenspiel vermutlich zum "Problem" geführt hat. Dennoch danke für deine schnelle Hilfe.

    Letzte Frage: Wo finde ich denn die Firewall configs? Hab im SCP bisher nichts davon gesehen - oder wird die direkt auf dem Server mitinstallert (nutze das "Default" Debian 10 Image)

  • Im SCP gibt es da nichts. Das musst du natürlich lokal auf dem Server machen. Wenn das nicht deine erste Amtshandlung war, dann wird es jetzt aber Zeit!

    Danke dir :) Wenn du da eine gute Anleitung zur Hand hast, was ich konfigurieren könnte, oder an was zu denken wäre, würde ich nicht nein sagen und mich herzlich bedanken :D Bei meinem alten Hoster wurde dort alles übernommen (oder ich hab auch einfach keine konfiguriert gehabt, was aber bislang auch nicht geschadet hatte) -fail2ban hat das meiste eigentlich geregelt

  • Wenn du da eine gute Anleitung zur Hand hast, was ich konfigurieren könnte, oder an was zu denken wäre, würde ich nicht nein sagen und mich herzlich bedanken

    Anleitungen, wie man eine Linux Firewall mit iptables oder nftables einrichtet, gibt es viele. Ich hab gerne die von Heise benutzt, da sind die wichtigen Standard-Regeln drin, und die machen erst mal alles zu und loggen auch geblockte Pakete. Die hab ich dann für meine Zwecke erweitert bzw. die Ports geöffnet, die ich brauche.