Beiträge von joergmschulz

    AGB

    Ja- es steht irgendwo im Kleingedruckten, aber die Schwellwerte 100/500 sind nur im Forum veröffentlicht.

    Blacklists

    Ja, das geschieht alle paar Wochen; einer meiner Server wird mal wieder geblockt, die anderen beiden wurden noch nie geblockt. Es kostet jedes Mal einige Mails an den Microsoft-Support, die Sperre wieder los zu werden. Mails an outlook/hotmail/live/... sollten wenn möglich über andere Wege verschickt werden. Für die anderen mußt Du nur DMARC/DKIM/SPF/DNS korrekt einrichten; für den Eingang empfiehlt sich ein sauber konfigurierter rspamd, aber das ist Dir wahrscheinlich geläufig.

    ich unterstelle halt, dass die Monitoring Agents nicht weniger oder mehr fehlerfrei/-anfällig sind wie alles andere auch;

    exakt - je nach Reife der Anwendung und der installierten Prozesse ist das Risiko für Angriffe über irgendwelche Monitoring Agents größer als der Nutzen. Klar ist's schön, gemeldet zu bekommen, daß die Platte bald voll ist oder CPU dauerhaft auf >90% - aber, Hand aufs Herz: Wie häufig kommt diese Meldung BEVOR der Admin das eh schon gemerkt hat?

    Hatte auch schon den Fall, daß das Monitoring mir einen SUN Server lahmgelegt hat - das ist aber schon Jahrzehnte her, da war irgendwas mit ping Paketen, die das Betriebssystem lahmlegen konnten.

    Keep it simple kann auch heißen, das Monitoring auf das Notwendigste einzuschränken und einfach zu halten.

    Und jetzt wegducken und Popcorn holen, das Geschnattere wird lustig.

    Alle paar Monate wieder:

    Code
    Action: failed
    Final-Recipient: rfc822;somebody.name@outlook.de
    Status: 5.0.0
    Remote-MTA: dns; eur.olc.protection.outlook.com
    Diagnostic-Code: smtp; 550 5.7.1 Unfortunately, messages from [152.89.104.52] weren't sent. Please contact your Internet service provider since part of their network is on our block list (S3150). You can also refer your provider to http://mail.live.com/mail/troubleshooting.aspx#errors. [VE1EUR02FT060.eop-EUR02.prod.protection.outlook.com]

    Ticket bei Microsoft ist erstellt.

    die Ubiquiti UniFi Switch (US-8-5) switches sind nett - habe daheim hier an mehreren Stellen in Verwendung: POE in versorgt das Gerät, POE out ein VOIP Telefon. Mit dem Unifi Controller hab ich ein paar VLANs konfiguriert (Ferienwohnung, management, Familie, ...) . Allerdings: Die Verfügbarkeit der Kisten ist grad begrenzt - bei Bedarf PN, ich hab glaube ich eins der letzten 5er Packs bestellt.

    Jap, ging hauptsächlich um den Speicherplatz. Will ich mir und 2 Freunden aber nicht antun, dass man auf irgendwas klickt und dann gegebenfalls erstmal mehrere Sekunden auf eine Reaktion warten muss.

    Letztenendes soll es hauptsächlich teils simples Backup und teils Datenaustausch von großen Dateien (Videobearbeitung) werden. Eine Kalender Funktion ist wahrscheinlich schon das Höchste der Gefühle.

    Überlege jetzt aber doch einen leicht anderen Weg zu gehen. Vielleicht ein VPS 2000 G9, da die 320GB Speicher doch als "Hot Storage" ähnliche Funktion reichen sollten und alles wichtige darüber hinaus als wirkliches Backup kann ich dann zu mir nach Hause wegsichern, als "Cold Storage" sozusagen.

    Werde ich mir mal für einen Monat holen und schauen wie es läuft :/

    nee, warten werdet Ihr nicht müssen. Allerdings: Wenn Ihr Dinge wie collabora/onlyoffice, bbb, mail betreiben wollt, ist es sinnvoll, die auf separate Server auszulagern. Es hilft der Performance auch, die Datenbank getrennt zu halten. Interessanterweise: zwei Miniserver sind hier besser als ein großer, selbst mit einem langsamen Transfernetz. Das Datenvolumen zur Datenbank ist so sensationell nicht.

    Mit Talk bin ich nicht warm geworden - die Benutzeroberfläche ist anti-intuitiv. Vielleicht bin ich ja von BigBlueButton verwöhnt.

    Was nutzt ihr denn so als täglichen Browser?

    Privat: drei davon. Einen zugenagelten Firefox (noscript, ABP, ...) für die wichtigen Dinge. Safari wenn's bequem sein soll. Chrome, wenn die andren beiden nicht alles tun, was sie sollen. Facebook und Ähnliches hab ich hier ohnehin blockiert.

    der 200 ist wahrscheinlich etwas dünn dimensioniert. Darum empfehle ich auf jeden Fall eine Docker-Lösung. Du kannst dann die entsprechenden Files nehmen und bei Bedarf auf eine andere Plattform schaufeln.

    Weiterer Vorteil Docker: Du kannst schnell eine Testplattform aufbauen und die wieder verwerfen / reproduzieren.

    Nachteil: Du mußt nicht nur die Wirtsmaschine, sondern auch alle Container aktuell halten. Aber ein docker-compose build --pull ist schnell mal abgesetzt...

    Hat hier jemand Erfahrung mit dem Produktivbetrieb von selbst gehostetem OnlyOffice oder Collabora Online Office bei Nextcloud? (Nicht am Webhosting, eh klar!)

    Kann man z.B. bei Letzterem den Built-in CODE Server gefahrlos nutzen? Läuft der über Updates hinweg stabil? In einer lokalen VM am PC wirkt das ja alles recht schnell und einfach eingerichtet. 768-1024 MB RAM und ein vCore würden sogar locker reichen, testweise mal nur mit SQLite. Das Ding feuert bei einem geöffneten Dokument zwar 1-20 HTTP-Requests pro Sekunde ab, aber das scheint kaum aufzufallen. Kritisch wird es wohl nur, wenn man das Netzwerk mit den Entwicklerwerkzeugen mal drosselt bzw. die Latenz erhöht :D

    Ich bräuchte den nur für eine kleine Anzahl an User im familiären Umfeld. Ich möchte den Wartungsaufwand aber so gering wie möglich halten, also vorzugsweise ein nacktes Debian mit Nginx, ohne Docker & Co. ;)

    es besteht keinerlei wie auch immer geartete Gefahr für die Bevölkerung (ältere Semester kennen den Spruch).

    Ernsthaft - es kommt immer darauf an, was Du erreichen willst. Wenn Du eigene fonts einbinden möchtest, willst Du sehr schnell eine Docker/CODE Variante wählen wollen. Der Wartungsaufwand für Docker hält sich ehrlich gesagt in engen Grenzen; initial ist der Aufwand, Collabora zum Laufen zu kriegen allerdings heftig, steile Lernkurve, Frust, 100mal die gleichen Posts und Anleitungen lesen, und plötzlich funktioniert es. Dann aber solide. Wenn Du >2G Ram und 2vCores hast, geht das auch prima auf einer VM.