Beiträge von ThomasChr

    Hallo killerbees19 und tldev,

    das mit dem Port 587 überleg ich mir - ja, ich weiß dass das mittlerweile Standard ist, aber ich bin immer sehr vorsichtig mit dem öffnen eines Ports nach drausen und dem erhöhen der Komplexität der Installation.
    Ich wollte den Postfix so nahe wie möglich am Paketquellen Standard von Ubuntu 16.04 lassen, und da ist Port 587 noch nicht vorgesehen.

    Eventuell mach ich das mal, vielen dank für den Tipp!

    Thomas

    Ich hab hier mal (mit Sysbench) den 'Root-Server M SSD v6' und den 'RS 2000 SSD G7' verglichen.
    Ich fürchte es sieht so aus als wäre mit den neuen Servern alles besser :)

    Prozessor-Speed Root-Server M SSD v6:
    sysbench --num-threads=4 --test=cpu --cpu-max-prime=20000 run

    Code
    total time:                      	17.2203s
    	total number of events:          	10000
    	total time taken by event execution: 68.8372
    	per-request statistics:
         	min:                              	3.08ms
         	avg:                              	6.88ms
         	max:                             	57.25ms
         	approx.  95 percentile:          	11.91ms

    Prozessor-Speed RS 2000 SSD G7:
    sysbench --num-threads=4 --test=cpu --cpu-max-prime=20000 run

    Code
    total time:                      	13.3387s
    	total number of events:          	10000
    	total time taken by event execution: 53.3168
    	per-request statistics:
         	min:                              	2.28ms
         	avg:                              	5.33ms
         	max:                             	23.31ms
         	approx.  95 percentile:          	11.14ms


    RAM Speed Root-Server M SSD v6:
    sysbench --num-threads=4 --test=memory --memory-block-size=1M --memory-total-size=10G run

    Code
    total time:                      	1.2534s
    	total number of events:          	10240
    	total time taken by event execution: 4.9816
    	per-request statistics:
         	min:                              	0.16ms
         	avg:                              	0.49ms
         	max:                             	16.28ms
         	approx.  95 percentile:           	0.41ms

    RAM Speed RS 2000 SSD G7:
    sysbench --num-threads=4 --test=memory --memory-block-size=1M --memory-total-size=10G run

    Code
    total time:                      	0.7228s
    	total number of events:          	10240
    	total time taken by event execution: 2.8693
    	per-request statistics:
         	min:                              	0.13ms
         	avg:                              	0.28ms
         	max:                             	16.26ms
         	approx.  95 percentile:           	0.22ms


    SSD Speed Root-Server M SSD v6:
    sysbench --num-threads=4 --test=fileio --file-fsync-freq=1 --file-num=1 --file-total-size=16384 --file-test-mode=rndwr run

    Code
    total time:                      	4.9604s
    	total number of events:          	10012
    	total time taken by event execution: 1.2897
    	per-request statistics:
         	min:                              	0.00ms
         	avg:                              	0.13ms
         	max:                             	57.01ms
         	approx.  95 percentile:           	0.33ms

    SSD Speed RS 2000 SSD G7:
    sysbench --num-threads=4 --test=fileio --file-fsync-freq=1 --file-num=1 --file-total-size=16384 --file-test-mode=rndwr run

    Code
    total time:                      	2.8639s
    	total number of events:          	10035
    	total time taken by event execution: 1.0012
    	per-request statistics:
         	min:                              	0.01ms
         	avg:                              	0.10ms
         	max:                              	4.15ms
         	approx.  95 percentile:           	0.27ms


    SSD Speed direct write Root-Server M SSD v6:
    dd if=/dev/zero of=test.file bs=128M count=10 oflag=direct

    Code
    10+0 records in
    10+0 records out
    1342177280 bytes (1.3 GB, 1.2 GiB) copied, 1.12019 s, 1.2 GB/s

    SSD Speed direct write Root-Server M SSD v6: RS 2000 SSD G7:
    dd if=/dev/zero of=test.file bs=128M count=10 oflag=direct

    Code
    10+0 records in
    10+0 records out
    1342177280 bytes (1.3 GB, 1.2 GiB) copied, 1.02251 s, 1.3 GB/s


    Thomas

    Ich denke ich habs.
    Aus der Zeile:

    Code
    smtpd_recipient_restrictions = check_policy_service inet:127.0.0.1:10023

    Muss werden

    Code
    smtpd_recipient_restrictions = permit_sasl_authenticated, check_policy_service inet:127.0.0.1:10023

    Korrekt?
    Scheint nämlich das gewünschte Ergebnis zu bringen!

    Thomas

    @killerbees:
    Hier die 'main.cf'.
    Ist eigentlich ziemlich standard:

    Natürlich, böser Fehler.
    Senden tu ich über SMTP Port 25.
    Aber das Greylisting bekomme ich auch wenn ich Postgrey manuell per Telnet anspreche.

    Beispiel der Datei '/etc/postgrey/whitelist_clients':

    Code
    hello@world.com

    Beispiel der Datei '/etc/postgrey/whitelist_recipients':

    Code
    gibts@net.de

    Aufruf Postgrey mit:

    Code
    telnet 127.0.0.1 10023

    Versuch zum White-gelisteten Empfänger zu senden:


    Geht:

    Code
    action=DUNNO

    Versuch vom White-gelisteten Absender zu senden:

    Antwort:

    Code
    action=DEFER_IF_PERMIT Greylisted, see http://postgrey.schweikert.ch/help/net.de.html

    Geht also nicht :(

    Hallo Forum,

    ich habe bei einem Server Postfix, Dovecot und Postgrey im Einsatz.
    Greylisting funktioniert auch super - nur wenn ich jetzt über IMAP eine Mail sende bekomme ich selber natürlich auch plötzlich einen '4.2.0: Recipient address rejected: Greylisted'.
    Ich könnte jetzt meinen Absender Whitelisten - aber wenn ich das richtig sehe geht es hier nur um die IP-Adresse des Computers.
    Wenn ich also 15 computer habe die alle meine Mails von @example.com absenden müsste ich die alle whitelisten?

    Wie löst man das? So außergewöhnlich ist doch die Anforderung nicht, denke ich.

    Thomas

    Hier ein Benchmark des Root-Server XL SSD v6:

    Ich habe eher den Eindruck dass die Mitbewerber gerne ein Geheimnis drum machen welche Virtualisierungstechnik sie überhaupt verwenden - geschweige denn ob der Core jetzt dediziert oder virtuell ist.
    So genau unterscheiden das die wenigsten!

    Thomas

    @uerschlaeger:

    Felix meinte ja dass die SSDs Platzmäßig sowieso nie ausgenutzt werden - deswegen wohl die kleinere SSD.
    Und was bei den neuen Servern besser sein soll ist ja nicht nur der RAM sondern auch die CPU.
    Es soll ja tatsächlich eine leistungsfähigere CPU (samt drumrum) drinstecken.

    Ich persönlich finde die neuen Server aber auch nicht so attraktiv. Recht teuer und (zumindest auf den ersten Blick!) nicht wirklich mehr Leistung für mehr Geld.
    Ist aber meine persönliche Meinung und wahrscheinlich werden Benchmarks schon beweisen dass die neuen Server auch ordentlich mehr Dampf haben.

    Thomas

    Und schon reicht dem ersten sein /64-Subnet nicht.
    Verständlich, so schnell schaut man garnicht und schon hat man allen 18.446.744.073.709.551.615 Computern eine IP-Adresse gegeben :)
    *scnr*

    Thomas

    Wenn der Ordner schon existiert dann solltest du die Rechte des Ordners nicht anpassen.
    Du kannst aber eventuell den neuen User in die Gruppe www-data stecken.

    Das Problem hier ist dass ich dir gerne genau helfe wenn ich exakt weiß was du tust und willst (und damit auch weiß welche Rechte und Besitzer der Ordner hat).
    Darauf kann man in einem Tutorial schlecht eingehen, und deshalb ist so ein Tutorial immer ein Ansatz um einem Admin zu helfen in die richtige Richtung zu kommen - die Details (also z.B. die Rechtevergabe der User auf deinem System) hängen zu sehr vom Einzelfall ab.

    Ich gehe aber davon aus dass das jeder Administrator dann richtig einrichten kann.
    Wenn du Hilfe brauchst probier ich dir gerne zu helfen.

    Es kann natürlich sein dass vsftpd den Login nur in einen Ordner erlaubt der dem User gehört oder ähnliche Späßchen. Da helfen dann nur Forschungen im Logfile des vsftpd.
    Nichts für ungut, aber es ist natürlich ein Unterschied ob du "einen FTP Server auf einem ansonsten leeren System installieren" willst, oder ob du "einen FTP Server auf einem Produktivsystem welches schon 5 Jahre läuft brauchst um vorhandene Dateien zu verändern"...

    Thomas

    Eventuell ist bei Netcup IPv6 standardmäßig aktiviert?
    Jedenfalls ist es bei vielen Providern so (auch bei S t r a t o) dass man IPv6 erst aktivieren muss, und danach die zugeteilte Adresse statisch eintragen muss.
    Warum da kein DHCPv6 oder die coolen neuen Features wie Router Advertisment oder so genutzt werden verstehe ich auch nicht.
    Ich denke aber netcup wird schon wissen was sie tun - die anderen vermutlich auch. Mal abgesehen von s t r a t o - die wissen es garantiert nicht :)

    Thomas

    Dann hoffe ich mal dass dir diese Anleitung nun taugt. Ich denke ich hab sie aufs minimalst-nötigste runtergebrochen.
    Die Anleitung ist übrigens unter Ubuntu 16.04 getestet.
    Unter Ubuntu 14.04 (da hatte ich sie zuerst verfasst) war das mit dem deaktivieren des pam-moduls zum prüfen der shell noch nicht nötig.

    Kommst du nun damit klar?
    Brauchst du Hilfe?

    Thomas

    argh, die adresse stimmt auch nicht.
    Es muss so heißen:

    Code
    2a03:4000:6:5170::1

    Das "/64" bezeichnet sie Subnet-Maske, die haben wir unten schon mit "netmask 64" angegeben.
    Im VCP steht die Schreibweise mit /64 weil man dir damit sagen will dass deinem Server die untersten 64 Bit der Adresse quasi frei gehören.
    Du kannst also die IPv6 Adresse ab "2a03:4000:6:5170" wählen wie du willst.
    Da ich gerne mit 1 anfange habe ich ":1" bei mir gewählt, aber die Adresse "2a03:4000:6:5170:0:dead:beef:cafe" oder "2a03:4000:6:5170:1234:5678:1234:5678" wäre auch valide :)

    Thomas

    PS: Sorry, wenn man Beiträge mit dem Handy schreibt um möglichst schnell zu helfen verhaut man gerne mal die Details...

    Auf Wunsch eines einzelnen Users also hier noch die Erweiterung wir man aus dem obigen Plain FTP (was zum Testen und aus Kompatibilitätsgründen durchaus sinnvoll ist) ein verschlüsseltes FTP macht.
    (ich denke ich hatte bei meinem letzten Versuch hier evtl. Probleme mit der Firewall - bei meinem jetzigen Test ging es auf Anhieb!)

    Erstmal ein Zertifikat erstellen:

    Code
    openssl req -x509 -nodes -days 3650 -newkey rsa:1024 -keyout /etc/ssl/private/vsftpd.pem -out /etc/ssl/private/vsftpd.pem


    (die eingegebenen Daten sind eigentlich egal, werden aber eventuell dem Anwender beim ersten FTP Login gezeigt!
    -> Die Gültigkeit ist hier auf 3650 Tage eingestellt, die sollte man natürlich "sinnvoll" wählen!)

    Und dieses in der Datei '/etc/vsftpd.conf' eintragen, bzw. folgende Parameter anpassen:

    Code
    rsa_cert_file=/etc/ssl/private/vsftpd.pem
    rsa_private_key_file=/etc/ssl/private/vsftpd.pem
    ssl_enable=YES

    Nun noch den vsftpd neu starten:

    Code
    service vsftpd restart

    Jetzt sollte man sich per FTP (mit TLS) verbinden können.
    Detaileinstellung:
    (FileZilla)

    Code
    User: mywebsite
    Pass: xxx
    Port: 21
    Type: Require explicit FTP over TLS


    (Plain FTP geht nun nicht mehr!)

    Noch eine Erweiterung zur oberen Anleitung:
    -> Achtung: Am Ende von "allow_writeable_chroot=YES" darf kein leerzeichen stehen, sonst startet der vsftpd nicht!
    --> Wenn man ihn manuell mit '/usr/sbin/vsftpd' starten will kommt die Meldung "500 OOPS: bad bool value in config file for: allow_writeable_chroot"

    Es war also nicht die Leerzeile nötig, sondern das Problem war ein Leerzeichen hinter dem "YES" - narf, da muss man erstmal drauf kommen!

    Mit 'sftp' im oberen Beitrag meine ich natürlich "ftp" über den sshd.

    Also:
    Sind mir die Daten und die Passwörter nicht wichtig, aber einfachheit und kompatibilität dann nehme ich plain ftp.
    Sind mir aber die Passwörter und Daten wichtig nehme ich sftp ("ftp" über den sshd), traue ich dem user nicht so muss halt ein chroot eingerichtet werden.

    Ich habe schon oft beim Übertragen von weniger wichtigen Dateien mit Problem von Ftps (ftp mit tls) kämpfen müssen - das spare ich mir gerne, und der versuch vsftp mit ssl auf anhieb zum laufen zu bringen (was kein problem mit apache, dovecot oder postfix war) scheiterte. Das stärkte mich in der Vermutung dass am Ende vsftp total sicher gegen (imho nicht wirklich häufige) mitm attacken ist, ich aber dafür ärger mit programm xy oder zy haben werde. Deshalb also plain. Ich bin mir der Gefahren bewusst und erwarte dass jeder andere Serveradmin das auch weiß.
    Das der FTP-User für plain ftp natürlich ein "unwichtiges" Passwort hat und die Daten egal sind sollte trotzdem klar sein.

    Übrigens denke ich dass das auch der Grund ist warum netcup plain ftp erlaubt. Es ist einfach einfacher!

    Thomas