Beiträge von ThomasChr

    Ich könnte dir beim einrichten und verwalten eines vServers bei netcup helfen wenn du magst.
    Solange man seine Updates macht, die offenen Ports im Blick hat, starke Passwörter wählt und keine wirklich dumme Änderung an der Standardkonfiguration eines Dienstes vornimmt wird einem die Büchse auch nicht gleich sofort geknackt.
    Und ein Hexenwerk ist das dann auch nicht, probiers halt mal aus...

    Thomas

    Ich habe nun Variante b) umgesetzt.
    Gleichzeitig hab ich aber die Reverse-DNS Einträge der Haupt-IP einzelnen Server auf ihre entsprechenden Forward-DNS Einträge gesetzt.
    Das heißt nun gilt:

    Code
    entelive.see.de == 192.168.123.1 (Forward-Lookup) == entelive.see.de (Reverse-Lookup)
    entestandby.see.de == 192.168.123.2 (Forward-Lookup) == entestandby.see.de (Reverse-Lookup)
    ente.see.de == 192.168.123.3 (Forward-Lookup) == ente.see.de (Reverse-Lookup)

    Das Postfix-Banner habe ich weiterhin auf 'ente.see.de' gelassen, die Default-Route des Live-Servers geht über die Failover-IP.
    Bislang noch keine Netzwerkprobleme.

    SMTP-Test meckert nun natürlich beim testen von 'entelive' oder 'entestandby' dass das Banner nicht passt.
    Beim Testen von 'ente' geht alles gut.
    Der MX-Eintrag wird dann auf 'ente' zeigen - so dass immer nur der Mailserver mit der Failover-IP angesprochen wird.

    Ausgehende Mailtests werd ich erst machen können wenn die Systeme live gehen. Das wird wohl noch ein bis zwei Wochen dauern.
    Wenns Probleme machen sollte* werde ich halt die einzelnen Banner schnell umstellen und die Default-Route ohne SRC-IP setzen.

    Thomas

    * Ich hoffe Icinga oder Munin erwischt diese Probleme dann auch, selbst wenn es nur Netzwerkausfälle von wenigen Sekunden bis Minuten sind...

    Hallo Andreas,

    du hast schon sehr geholfen, das heißt entweder
    a) Ich setze den Reverse-DNS von 192.168.123.1 auf 'entelive.see.de', somit gilt "192.168.123.1 == entelive.see.de' und "entelive.see.de == 192.168.123.1" - einziges Problem ist nun dass mein Postfix Banner 'ente.see.de' nicht mehr zum ReverseDNS passt, oder
    b) Ich setze die außgehende Standard-IP der Default-Route von dem Server der gerade die Failover-Ip besitzt auf '192.168.123.3', dann gilt "192.168.123.3 == ente.see.de" und "ente.see.de == 192.168.123.3" - und auch der Postfix-Banner 'ente.see.de' passt zum ReverseDNS.

    Momentan würde ich ja Möglichkeit b) bevorzugen, das schien (bei einem kurzen Test) genau wie gewünscht zu funktionieren.
    Was sind denn -deiner Meinung nach- die Nachteile von b)?

    Eigentlich hätte ich nämlich schon ganz gerne dass Postfix Banner und ReverseDNS zusammenpassen...

    Danke schonmal für deine Hilfe!

    Thomas

    Hallo Knud,

    ich habe ein ähnliches Setup und ein paar Fragen wegen des Mailversandes der dann als Spam geflaggt wird.
    Ich habe dazu seinen neuen Beitrag aufgemacht: [URL=https://forum.netcup.de/administration…im-mailversand/)Failover-IP Problem beim Mailversand[/URL] weil ich den Thread hier nicht verwässern möchte.

    Ich schätze fast ich werde auch genauso eine Route brauchen wie du. Wenn dann aber meine Netzwerkverbindungen alle halbe Stunde wegkrachen wird das meine Firma nicht sonderlich glücklich machen...

    Thomas

    Hallo liebes Forum,

    ich habe hier eine Frage die ich mir nicht beantworten kann. Und zwar richtige ich gerade zwei Server (natürlich bei netcup :) ) neu ein.
    Die beiden Server bekommen eine Failover-IP. Aktiv ist immer nur ein Server.
    Das heißt das Setup ist wie folgt:

    Code
    Server 1: entelive.see.de 192.168.123.1
    Server 2: entestandby.see.de 192.168.123.2
    Failover-IP: 192.168.123.3
    Domain: ente.see.de 192.168.123.3
    Reverse-DNS von allen drei IP-Adressen: ente.see.de
    IP des (netcup) Gateways: 192.168.123.254

    Beide Server haben alle Identifikationsmerkmale (Hostname, Postfix SMPT-Banner) auf 'ente.see.de' gestellt.
    Die Failover-IP ist beiden Server als zusätzliche IP (ens3:1) eingetragen. Auf dem Interface ens3 liegt die Haupt-IP.

    Nun die Frage: Wenn Server 1 eine Mail bei gmx.de einliefern will, so wird er ausgehend vermutlich seine Haupt-IP (192.168.123.1) nehmen.
    Im Banner sendet er nun 'see.ente.de'.
    gmx prüft nun zuerst den Reverse-DNS der IP 192.168.123.1 und bekommt 'see.ente.de' was auch zum Banner passt.
    Wenn nun aber gmx eien Forward-Lookup auf 'ente.see.de' macht so bekommt er die IP 192.168.123.3.
    Diese IP passt natürlich nicht zu der IP von dem gerade einliefernen Server.
    Ist das ein Problem?

    In diesem Beitrag scheint jemand das selbe Problem zu haben, er spricht zumindest von 'Mails landen auch bei allen im Spam-Ordner'.

    In dem anderen Beitrag versucht er nun die Server dazu zu zwingen immer über die Failover-IP rauszugehen, mittels (in meinem Fall):

    Code
    up ip route change default via 192.168.123.254 src 192.168.123.3



    Aber einerseits scheint er damit Probleme zu haben und andereseits möchte ich das auch nicht unbedingt.
    Ich würde ja meine Server gerne weiterhin über ihre eigentliche Adresse entelive.see.de (192.168.123.1) erreichen können - wobei das eventuell trotz der anderen Route geht und die Pakete trotzdem von 192.168.123.1 beantwortet werden, oder?
    Nur neue Verbindungen werden in dem Fall mit der definierten Route über die 192.168.123.3 aufgebaut, oder?

    Bin gerade etwas verwirrt und hoffe doch dass ich mit meinem Setup nicht auf dem Holzweg bin, wenn jemand was zur Klärung beitragen kann: Gerne :)

    Thomas

    PS: Die IPs und Domainnamen sind natürlich nicht echt.

    Ein bisschen würde mich schon interessieren wie schnell netcup sperrt wenn man einen UDP-Flood mit seinem vServer versucht.
    Ich denke es würde auch nicht lange dauern...

    Port-Scans sind ja kein Problem - verständlicherweise.

    Thomas

    Zitat


    Hallo lieber Kunde,

    bei ihrem neuen Ferrari ist (aus Sicherheitsgründen) serienmäßig der sechste Gang deaktiviert und das Gaspedal hört bei 50% auf.
    Wenn Sie diese Sicherheitsfunktion nicht wünschen so müssen Sie in das Konfigurationsmenü gehen und die Funktion "Sicheren Fahrmodus verwenden" abschalten.

    Mfg,
    Ihr Ferrarihändler


    *SCNR*

    Dass die Telekom-Router standardmäßig irgendwelche Mailports blocken hatte ich auch schonmal gehört.
    Ich denke du wirst dich auf deinem Router einloggen müssen und dort irgendwas Richtung 'Firewall' abschalten.

    Ich habe hier eine Anleitung gefunden: W 724 V blockt Zugang zu smtp-Server | Telekom hilft Community

    Hilft dir das?

    Thomas

    PS: Über Sinn und Unsinn dieser Maßnahme der Telekomik reden wir jetzt mal nicht.

    Hallo Felix,

    danke für die genauen Informationen!

    Dass man als Kunde selber für seine Backups verantwortlich ist, ist klar.
    Trotzdem rechnte man natürlich "nicht wirklich" damit dass man die eigenen Backups braucht und geht davon aus dass die Daten bei euch schon sicher sind :)

    Thomas

    Thema? In dem Thread gibt es ein festes Thema??? ;)

    Bei 99,9% Mindestverfügbarkeit würde ich ehrlich gesagt etwas mehr Tricks als ein simples RAID erwarten, aber da wird netcup uns wohl im dunkeln lassen...

    Thomas

    Ähhh... nein.
    Also ich nicht.

    Mich hat nur der Preis interessiert. Ich hab zwar ein paar selber virtualisierte Systeme, die laufen aber auf einem physikalischen Server.
    Der Nachteil vom Selber virtualisieren ist einfach: Keine Redundanz und man muss selber die Hardware monitoren.

    Das lass ich doch lieber netcup machen :)

    Thomas