Ich habe niemals etwas an der ipv6 geändert. das stand da schon immer so drinn seitdem der server läuft und installiert wurde von netcup.
Das kann ich kaum glauben. Netcup nutzt als Default IP immer das zugewiesene Prefix mit der EUI-64 Host-ID des Netzwerk-Interfaces. Im SCP steht ja auch nicht - wie du oben schreibst - die Adresse, sondern nur das Prefix. Die Adressen, die dort auftauchen, hast du selber mal für RDNS eingetragen, damit hat netcup nichts zu tun.
Letztlich ist das doch vollkommen irrelevant, ob die Host-ID nun in der globalen IPv6 ist oder die ::1 - sofern es im selben /64 ist, sollte es gehen.
Ja, sollte, wenn alles richtig läuft. Im Moment sind wir ja noch dabei, einzugrenzen, was eigentlich schiefgeht. Und netcup nutzt die ursprüngliche Server-Adresse mit EUI-64 Host-ID ja für einige Dienste, z.B. als Routing-Ziel für zusätzliche Subnetze. Vielleicht geht was im NDP schief oder so, wer weiß?
Was noch auffällt: In den Screenshots kann man sehen, dass durchaus Daten auf dem Interface empfangen werden, aber nur extrem wenig gesendet wird.
tcpdump zeigt halt an, was auf dem Interface los ist. Da könnte man z.B. sehen, ob Broadcasts ankommen und welche, ob DHCP Datenverkehr im Netz usw. Ich weiß noch nicht, wonach man suchen soll, es geht erst mal darum, zu sehen, was überhaupt da ist. Es heißt hier ja immer, das Interface sei tot, aber danach sieht es ja nicht aus, da ja Daten empfangen werden, wie man auf den Screenshots sieht.