Beiträge von cltrmx

    ...macht man nur zu Hause und hinter einem NAT, nicht im Internet. Man lernt ja auch nicht mit einem Ferrari auf der Rennstrecke Autofahren.

    Er hat ja nicht gesagt, dass er die Systeme direkt ans öffentliche Netz routen möchte oder? Vielleicht läuft auf dem Host ja eine Firewall(-VM), die auch NAT machen kann.

    Soweit ich weiß, muss dafür durch den Support ein (kostenpflichtiges) Flag auf dem Host gesetzt werden, damit die Kerne nested Virtualization können. Das geht scheinbar nur auf manchen Host-Systemen und nicht bei allen.

    Ich empfehle zum Herumspielen einfach eine lokale Installation von KVM. Das funktioniert auf nahezu jedem Linux-System und ist recht einfach einzurichten. Nested KVM zusammen mit VirtualBox habe ich auch schon mal am Laufen gehabt (da braucht man nur entsprechend viel RAM).

    doch, Passwörter unter der Tischmatte, schau ich mir an, wie Du da 'ran kommst, ohne

    die Bude zu stürmen ...:D

    soll heißen, jeder Passwortsafe im Netz is f. Hugo od. die NSA;)

    Verstehe nicht, warum deine Aussage zeigen soll, dass es perfekte Sicherheit gibt?

    Stimmt schon. Solange die Anfragen nicht auf einmal kommen. Und seit dem Microsoft Fall (thezerohack.com/how-i-might-have-hacked-any-microsoft-account) ist diese Methode ja auch nicht gerade unbekannt... Hoffentlich ist das WCP/Plesk da Microsoft überlegen.

    Auch da frage ich mich, wieso das vorher niemandem aufgefallen ist. Im Falle von Netcup: Vor allem sind die fünf alphanumerischen Zeichen des Webhostings bereits >60 M Möglichkeiten und da ist ja noch kein einziges Passwort getestet worden ... Ich setze starke Hoffnungen in die Systeme von Netcup, dass solch ein Angriff detektiert werden würde :).

    Zitat

    Andres Thema: Ist 2FA noch "sicher", oder lieber z. B. Yubikey (also MFA, evtl. physisch)?

    Diese Frage verstehe ich nicht ganz. Geht es dir hier darum, ob OTP-basierte 2FA noch sicher ist? Ansonsten ist ein Yubikey mit z. B. U2F auch "nur" ein zweiter Faktor. (Bin aber Fan der Yubikeys und empfehle sie auch gerne anderen.)

    Aber: Man kann das ja auch mit Brute-Force (also Ausprobieren) knacken. Selbst mit einem sehr guten Passwort nicht zu unterschätzen. Und da würden im Idealfall sogar mehrere Faktoren schon was bringen...

    Ich hoffe doch mal stark, dass die Komplexität aus Username und Passwort ausreicht, um bei einem solchen Angriff irgendein Rate-Limiting seitens Netcup zu triggern. Das sollte ja schon auffallen, falls da auf einmal zig Millionen Kombinationen getestet werden.

    Ansonsten: Vollste Zustimmung, 2FA all the things!

    Zumindest im SCP (Servercontrolpanel) kann man den Passwort-basierten Login deaktivieren. (Das nennt sich dort "Sicherheitsmodus".) In diesem Fall ist der Login nur noch über das CCP möglich, welches sich, wie du ja geschrieben hast, mit 2FA absichern lässt.

    Vielleicht ist etwas Ähnliches im WCP auch möglich?

    Tut mir leid, kenne OPNSense nicht, aber ist das nicht eine ganz normale Linux-Distri? Kannste das dyndns-script nicht einfach per cron laufen lassen? :)

    OPNsense basiert auf BSD. Theoretisch könnte es aber möglich sein, das Script per cronjob laufen zu lassen. Es wird nur vermutlich nicht mit den DynDNS-Services funktionieren, die in der Webgui eingebaut sind.

    Das geht, allerdings in der Proxmox-Umgebung beschränkt auf LXC Container, d.h. beschränkt auf Container Virtualisierung mit dem Proxmox Kernel. Nested Virtualization ist nicht freigeschaltet, d.h. das Betreiben vollvirtualisierter Gäste wird Probleme bereiten.

    Soweit ich weiß, kann man sich für ein paar Euro pro Kern auch die nested Virtualisierungsfunktion auf Rootservern freischalten lassen. Das läuft dann aber wohl über den Support.

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    Wo ist der Vor oder Nachteil ? oder kann man mehr vcore vergeben als in wirklichkeit da sind.

    Die Root-Server haben dedizierte Kerne, das heißt, dass dir die Leistung der CPU(-Kerne) immer alleine zur Verfügung steht. Bei den vServern können die physikalischen Kerne/Threads des Host-Systems "überbucht" werden, sodass Kunden, die viel Leistung beanspruchen, andere negativ beeinflussen könnten.

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    Welchen Vserver oder root Server sollte man dafür nehmen ?

    Ich würde für die von dir beschriebenen Anwendungen eher einen Root-Server nehmen, da Jitsi darauf besser laufen sollte (laut Aussagen hier aus dem Forum). Welches System genau, kann ich dir leider nicht sagen, aber da werden andere hier Empfehlungen äußern können :).

    Zitat

    Ausserdem ist mir unklar welchen Nutzen eine weitere IPv4-Adresse hat - vielleicht kann dazu jemand was sagen ,-)

    Mit einer extra IP-Adresse kannst du die Dienste weiter trennen. Beispielsweise möchtest du zwei Services anbieten, die auf dem selben Port lauschen -> Das geht mit zwei IP-Adressen wunderbar.

    Kann ma wer a wirklich gute und sinnvolle Erklärung geben wieso ZeroSSL

    nirgends aber auch nirgends deren CA Zertifikate zum Download anbietet?

    https://zerossl.com/help/download-certificate/

    (genau den File ca_bundle.crt von dem da die Rede ist, genau den hätt ich gerne ...)

    Steht da nicht, dass man die Dateien zusammen mit dem Zertifikat bekommt?

    > When downloading a certificate, you will receive a ZIP file containing the following items:

    Eine aussagekräftigere Metrik für die Auslastung (in Prozent) dürfte beispielsweise das Programm `htop` sein. Du kannst ja mal während der nächsten Konferenz einfach in einer SSH-Session htop auf deinem Server laufen lassen -> Damit bekommst du eine Anzeige für CPU, RAM, SWAP, Load etc.

    Ich meine mich dunkel erinnern zu können, hier vor kurzem einen Beitrag gelesen zu haben, dass die netcup-Hostings keine weiteren MX-Records/Mailserver neben den eigenen vertragen. Kann mich aber auch täuschen. Selbst ausprobiert habe ich das noch nicht. (Da gab es immer nur entweder oder ;))

    Diese Erfahrung hatte ich geteilt: Hat bei mir nicht funktioniert und der Support meinte, dass entweder nur eigene Mailserver oder nur die Mailserver des Webhostings verwendet werden können.

    (Ziel war es, einen Backup-MX für einen einfachen Relay zu haben, der im Falle, dass Netcup mal Probleme hat, die Mails annimmt und "cached".)

    Kann es vielleicht sein, dass bei deinen damaligen Versuchungen als System von deiner Seite aus auf Windows Server gesetzt wurde? Falls mich nicht alles täuscht, dürfte genau dann keine Containerlösung mit Docker mehr funktionieren, da diese auf Windows Hyper-V aufbaut (welches per default nicht in den vServern bei NetCup laufen kann).

    Unter Linux nutze ich sowohl auf einem vServer als auch auf RootServern Docker.