Beiträge von cltrmx

    Die Existenz von "httpd" oben läßt auf die Verwendung einer Fedora-/RHEL-basierten Distribution schließen, korrekt? EDIT: Dort sollte mod_proxy* standardmäßig aktiviert sein, ggf. hat man aus diesem Grund auf eine Aktivierungs-/Deaktivierungsmöglichkeit verzichtet.

    mod_proxy_wstunnel gibt es ab Apache2 v2.4.5; bei einer Debian-/Ubuntu-basierten Distribution mit "Dritt-Repository" von O. Surý ist man hier ggf. auf neuerem Stand:

    Wenn ich es richtig sehe, wird auf dem Server Arch Linux verwendet:

    > Betriebssystem 5.13.5-arch1-1

    Es ist zwar inzwischen schon ein älterer Beitrag, aber ich hätte noch einen Lösungsvorschlag. Da der Netcup Mailserver nur Emails annimmt, wenn der MX von netcup eingetragen ist, könntest du das vielleicht mit der Priorität lösen.

    Code
    mx1.spambarrier.de (Priorität 10)
    mx2.spambarrier.de (Priorität 20)
    mx31.spambarrier.de (Priorität 30)
    mx von netcup (Priorität 50)

    Dadurch sollten die Emails trotzdem ankommen, da der MX von Netcup eingetragen ist.

    Da die Priorität jedoch größer/niederer ist, dürfte der MX von Netcup nie angesprochen werden, solange spambarrier mit höherer Priorität in der Liste online erreichbar ist.

    Wäre ein Versuch wert. Bei einem anderen Webhoster konnte ich so genau das gleiche Problem umgehen.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Netcup Mailserver gar keine Mails mehr annehmen, sobald ein anderer MX eingetragen ist, als der von Netcup.

    Hintergrund ist der, dass ich mal einen Postfix-Relay aufgesetzt hatte, der im Falle dass Netcup mal nicht erreichbar ist, meine Mails puffert. Der Support hat mir dann per Mail bestätigt, dass entweder eigene MX-Records gesetzt sein können oder aber die von Netcup. Eine Mischung resultiert darin, dass die Netcup-Systeme die Mails wohl nicht mehr einwandfrei annehmen.

    Mit Proxmox VE wirst du die VM nicht auf aktuellen Netcup-Produkten laufen lassen können, da diese mWn. aktuell keine verschachtelte Virtualisierung mehr anbieten. Du könntest aber beispielsweise überlegen, zwei vServer/Root-Server zu mieten, davon einen für dein Mailgateway und einen zweiten als Firewall mit pfSense oder OPNsense zu betreiben. Verbinden könntest du die VMs z. B. mit dem kostenfreien VLAN 100Mbps und so deine VM abschotten.

    Netcup findet das scheinbar ok so, weil "E-Mails kein Echtzeitmedium sind"

    Ich verstehe den Unmut und stimme voll und ganz zu: Die Bearbeitung der Mails durch den Spamfilter/den Server sollte nicht im Minutenbereich liegen.

    Dass 5 Sekunden/2 Minuten/welche Zeitspanne auch immer keine Echtzeitbedingungen halten können, ist aber ein hartnäckiger und verbreiteter Irrglaube. "Echtzeit" heißt lediglich, dass die Anfrage in einer fest vorgegebenen Zeitspanne verarbeitet werden muss:

    Zitat

    Unter Echtzeit versteht man den Betrieb eines Rechensystems, bei dem Programme zur Verarbeitung anfallender Daten ständig betriebsbereit sind, derart, dass die Verarbeitungsergebnisse innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne verfügbar sind. Die Daten können je nach Anwendungsfall nach einer zeitlich zufälligen Verteilung oder zu vorherbestimmten Zeitpunkten anfallen.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Echtzeit#Definition

    Irgendein Programm wird da schon dauerhaft auf deinem Server laufen müssen damit sowas geht…

    Jein. Geht auch ohne Programm, was irgendwo dauerhaft läuft. Ich hab vor einiger Zeit mal suri auf Github gefunden, das kann auch mit einem einfachen Webspace einen URL-Shortener realisieren - zum Update müssen dann aber irgendwo neue statische Dateien gebaut und auf dem Webspace aktualisiert werden.

    Die IP aus deinem Log-Auszug gehört laut whois auf jeden Fall zu Vodafone/Unitymedia:

    Falls das sowohl für IPv4 als auch für IPv6 möglich ist und du auch deine "Host"-Einstellung auf der Synology-Kiste einstellen kannst, könnte es gehen.

    Ich schließe mich aber TBT an: Zu hause einfach keinen Mailserver hosten (auch nicht mit Synology Software) -> Das macht eher mehr Probleme, als es löst.

    Schnellschuss-Idee: Dein Kabel-Anschluss hat eine IP aus einem Bereich, der von den großen Providern als "Privatanschluss" identifiziert wird. Mails werden aus diesen Bereichen von den meisten großen Anbietern automatisch als Spam zurückgewiesen.

    Edit:

    Zitat

    MTA helo: xyz.de, MTA hostname: unknown[2a02:0908:0f68:c640:0211:32ff:fee4:18ed] (helo/hostname mismatch)

    Deutet für mich darauf hin, dass die IP-Adresse deines Anschlusses (logischerweise) keinen passenden reverse DNS Eintrag hat (der zu xyz.de passt). Das lässt sich an einem privaten Anschluss auch nicht ändern (denn dies müsste dein ISP für dich erledigen).

    Es gibt ein Workaround, den ich seit einigen Monaten so selber erfolgreich auch auf meine Webseiten so anwende.

    Wenn man zufälligerweise einen Server-Monitoring-Dienst, wie z.B. den vom Anbieter serverg****24.de verwendet, der auch in der Lage ist, auf der betroffenen Webseite nach einer bestimmten vorhandenen Textzeile im Header und auch auf der Webseite selber zu suchen, und dieser Dienst alle 5 Minuten nach dieser Textzeile sucht, ist dieses Problem beseitigt, da dieser Dienst die Webseite so aufsucht, wie es auch ein normaler Nutzer tun würde.

    Also ist der Workaround im Grunde, dass ein externer Dienst den Cache des Hostings warmhält?

    Wenn man docker verwenden will, braucht man sowieso was größeres, so wie da mit dem Festplattenplatz umgegangen wird. ;)

    Hab auf mehreren VPS 200 G8 Docker am laufen, das geht schon gut, wenn man es nicht übertreibt :).