Beiträge von m_ueberall

    Offenbar gibt es im neusten HWE Kernel Update für Ubuntu 22.04.03 LTS ein Problem mit ZFS. Der neueste per HWE ausgelieferte Kernel ist Version 6.5.0.14, der im Zusammenspiel mit der zfs Version in der 22.04 LTS oder mit den Snap Paketen für lxd wohl Probleme hat. […]

    Ein Update auf zfs 2.1.14 scheint die Lösung für Ubuntu LTS zu sein, ist aber offenbar noch nicht verfügbar. […]

    Der neue Kernel wurde trotzdem ausgerollt. Die Frage ist: Gibt es alternative Lösungen für das Problem, außer auf den HWE Kernel zu verzichten? Ist jemand von euch damit auch konfrontiert worden?

    Hier ist zunächst zu beachten, dass LXD eine eigene (ZFS-)Toolchain mitbringt; diese zu ersetzen ist wenig ratsam, weswegen ich von einem Wechsel auf aktuelle HWE-Kernel abrate (Kernel v5.15.x funktioniert hervorragend mit Ubuntu 20.04/Focal und Ubuntu 22.04/Jammy, die Netcup-Hardware wird für meine Bedürfnisse un­ein­ge­schränkt unter­stützt); denn wenn ich permanent Probleme mit Kernelupdates haben wollte, könnte ich ja gleich Fedora verwenden … :evil:

    Grundsätzlich rate ich dazu, aufgrund der Einsatzdauer von Ubuntu-LTS-Versionen auf die distributionseigenen ZFS-Pakete zu verzichten und die Upstream-Pakete für v2.1.14+(!!derzeit noch nicht v2.2.x!!) selbst zu bauen (siehe hier) und einen weiten Bogen um alle Ubuntu-spezifischen Erweiterungen (namentlich: zsys) zu machen; gerade beim Einsatz von LXD ist es ein Leichtes, hierfür einen Build-Container abzustellen, damit man die dafür erforderliche Toolchain (abgesehen von der dkms-Unterstützung) nicht voll­stän­dig direkt auf dem Host installieren muss.

    EDIT: Der Bau in einem Container, in welchem keine ZFS-Pakete installiert sind, hat den Vorteil, dass bei Verwendung des untengezeigten (vereinfachten) Scripts via alien keine störenden Abhängigkeiten/Unverträglichkeiten in die .deb-Archive eingebaut werden (Details finden sich in den OpenZFS-GitHub-Diskussionen):

    Dabei stelle ich mir die Frage, was (auf Servern!) eure bevorzugte Methode zur Einrichtung eines WireGuard-Tunnels ist. […]

    Was ist euer Favorit und vor allem warum? :)

    wg-quick, weil ich diese Lösung für generischer/belastbarer halte als einen Ansatz mittels NetworkManager. Zudem gibt es wohl einige Konfigurationshilfen (GitHub-Projekte) für die Konfiguration, welche diesen Ansatz ebenfalls unterstützen – die detaillierteren Notizen aus dem letzten Jahr dazu stehen aber auf irgendeiner TODO-Liste, die ich erst wieder anschaue, wenn ich die ganzen Schlüssel durch "vanity keys" ersetze.

    [...] Allen Kunden die nicht 2FA aktiv hatten das ohne Vorwarnung aufzuhaslen kann nur durch einen Fakt gerechtfertigt werden:
    Die Kundenpasswoerter (im Klartext oder nicht gesaltet) wurden entweder von einen Mitarbeiter oder wegen Einbruch/Hack gestohlen.

    [...] Das ist aus meiner Sicht ein Armutzeugnis und Eingestaendnis eines Einbruchs ins System.

    Ich bezweifle, dass diese Schlussfolgerung/Hypothese stimmt (Stichwort DSVGO, Benachrichtigungspflichten) – denn es ist wenig plausibel, dass sich Netcup "aus Image-Gründen" im Falle eines Einbruchs gegen eine entsprechende Kontaktierung der Kunden entschieden hätte. Eine Kündigung schließt allerdings jegliche "Wiederholungsgefahr" aus, das ist insofern konsequent im Rahmen der obengenannten Hypothese.

    Abhängig von der gewählten Softwarelösung für den Mailserver kann man eine Ausfallzeit durchaus auch vollständig vermeiden, indem man, sofern Dovecot verwendet wird, beispielsweise doveadm-sync einsetzt (was beim Betrieb mehrerer Mailserver im Multi-Master-Betrieb sowieso unumgänglich ist): (1) Neuen Mailserver aufsetzen, (2) zweiten MX-DNS-Eintrag für diesen hinzufügen, (3) warten, bis erste E-Mails angenommen werden, und (4) MX-DNS-Eintrag für alten Mailserver entfernen. Logischerweise ist sicherzustellen, dass wirklich alle E-Mails auf dem neuen Mailserver synchronisiert wurden, bevor man den alten endgültig abschaltet.

    Falls jemand nach was analogem zu TeamViewer¹ sucht,

    hier: https://www.hoptodesk.com/de

    die Frage muss lauten: "was kann das selbe wie TeamViewer, braucht aber keinen Server und benötigt auch keine Firewall-Regeln?" ;)

    Gibt es irgendwo einen detaillierteren Vergleich inklusive technischer Aspekte zwischen aktuellen Versionen von RustDesk und HopToDesk?

    • Zu RustDesk gibt es ja in einschlägigen Foren – nach einem zugegebenermaßen unglücklichen, bestätigten Vorfall bei der Lokalisierung – immer wieder "komische" Diskussionen/Gerüchte (siehe hier [Bing-Cache]); ist schon wieder eine Weile her, dass ich das einmal mit einem eigenen Server in einem LXD-Container ausgetestet habe.
    • Bei HopToDesk wurde die Kommunikation kritisiert; dieses startete dem Vernehmen nach als Soft-Fork von RustDesk, erforderliche Nutzung von TURN-Servern "fiel/fällt unter den Tisch" (siehe hier [Reddit-Forum])

    Ich habe eine fixe IP Adresse, da mein Router (Swisscom) dies auch unterstützt, allerdings bringt mir diese eine Domain nichts

    In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass einige Router (insbesondere beispielsweise die Fritz!Box) Zugriffe über Domänennamen standardmäßig abblocken, sofern diese nicht explizit in einer allgemeinen Ausnahmeliste (whitelist) aufgenommen werden – Stichwort "DNS-Rebind-Schutz":

    dns-rebind-schutz.png

    Die Style Dateien gibt es. Siehe First Post, der Zugriff wird verweigert. Auf CHMOD 777 setzen brachte nichts

    "chmod 777" ist unabhängig von allen Problemen niemals eine Lösung, sondern birgt die Gefahr, dass die Dateien kompromittiert werden. Hier ist im Nachgang mindestens sicherzustellen (durch Vergleich mit einem Backup), dass dies nicht der Fall war, nachdem die Zugriffsrechte korrigiert wurden (alternativ: Backup, welches hoffentlich korrekte Zugriffsrechte enthält, erneut aufspielen).

    Wenn man via F12 die Browser-Konsole und -Werkzeuge öffnet, sieht man, dass hier eine Menge Fehler der folgenden Art aufgelistet werden:

    err_blocked_by_client.png

    Diese Fehlermeldung besagt, dass sich zuallererst der Client weigert, die Ressource zu laden (beispielsweise aufgrund eines aktivierten Ad-Blockers, vgl. hier); ob sie der Webserver bereitstellen würde, ist hierbei nachrangig, insofern ist die lokale Existenz einer Ressource/Datei auf dem Dateisystem erst einmal egal (eine fehlende Datei würde einen HTTP-Fehler 404 erzeugen). Hier empfiehlt sich ein Test mit einem oder mehreren Browser(n) ohne jegliche aktivierten Add-ons/Plug-ins.

    (Nur zur Information, für regelmäßige Nutzer des genannten Forums wohl eher nachrangig: In meinem Fall sehe ich hier einige (Unter-)Domänen, welche unabhängig davon auch nicht korrekt aufgelöst werden können, neben go.ezodn.com bspw. i.ibb.co – was in der Regel entweder auf DNS-Probleme oder die Vorhaltung auf hier sehr umfangreichen DNS-Sperrlisten zurückzuführen wäre. Die "üblichen Verdächtigen" der DNS-Server – also 1.1.1.1, 8.8.8.8, 9.9.9.9 – funktionieren allerdings.)

    Um die Frage aber noch ernsthaft zu beantworten: sinnvolle Skalierung nutzen und Minischriften meiden und regelmäßige Bildschirmpausen mit Blick in die Ferne. Ein vernünftig ausgeleuchtetes Büro ist sowieso Pflicht.

    Und, wenn es nicht gerade einmal um die Bearbeitung von Bildern geht: Blaulichtfilter dauerhaft aktivieren (unter Linux gibt es da "Redshift")!

    Das ist schwer bis unmöglich, wir haben Vodafone Kabel und schon seit mindestens 4 Jahren die gleiche IP.

    Sofern da eine Fritz!Box sitzt, ist doch bei allen neueren Modellen kurzfristig via USB-Tethering der Aufbau einer Ersatz-/Fallback-Verbindung über das Smartphone (oder einen USB-Modemstick) möglich – da bekommt man bei Vodafone definitiv eine IP aus einem anderen Adressblock (und wenn die SIM-Karte von einem anderen Anbieter ist, sowieso).

    EDIT1:  fvbor war schneller… :P

    EDIT2: Wenn das genannte iPhone keine eSIM nutzt und somit eine Hardware-SIM-Karte vorliegt, ist die Anschaffung eines USB-Modemsticks für wenige Euro (irgendwo gibt es Kompatibilitätslisten für die Fritz!Boxen) für Tests ggf. generell eine gute Idee, wenn (USB-)Tethering hier in Aufwand ausarten sollte.

    wer hat vor sich nur einen Bildschirm und wer hat 2 od. mehr Bildschirme?

    Ich habe derzeit "nur" einen 27"-Monitor (2560x1440 Pixel) vor mir, komme aber dank sechs virtuellen Desktops und einem 12,1"-Tablet, welches ich bisweilen zum Lesen von Dokumentation nebendran nutze, problemlos damit aus. (Ein "Not-Thinkpad" steht hier auch noch, kam aber längere Zeit nicht mehr zum Einsatz.) Irgendwann wechsle ich vielleicht einmal auf einen größeren Monitor mit Bild-im-Bild-Funktion, aber abgesehen von meinem Primär-Desktop (NUC-betrieben) spielt sich eigentlich alles, was auf anderen Rechnern/SBC läuft, in einem/mehreren Terminalfenster(n) ab. Wenn es wirklich sein muss, habe ich hier auch eine kleine HDMI-Matrix, um im Betrieb nichts umstöpseln zu müssen, wenn partout einmal ein Problem bei einem Bootvorgang auftritt.

    könntet ihr bei der Geschichte mal folgendes probieren, da es bei euch ja sauber dargestellt wird;

    das Browserfenster langsam schmäler und schmäler machen, und schwupp schaut es schlagartig murxmäßig aus;

    Ja, wenn das Fenster hier schmäler ist als 1370 Pixel, dann verschwinden die Namen der Buchungspositionen und die Beitragsspalte wird "irgendwie" umgebrochen. Eigentlich würde man erwarten, dass zunächst die Infobox auf der rechten Seite ausgeblendet wird. :|

    ich find des nicht lustig

    Verständlich, beim Online-Banking. Es wird uns kaum gelingen, ohne größeren Aufwand dieselbe Ausgangskonfiguration zum Austesten des vorgenannten banking-Archivs herzustellen. Das Booten einer Ubuntu-20.04-LiveCD mit deutscher Tastaturanpassung[*] in einer VM und die Installation der Mozilla-eigenen Firefox-Version ist eigentlich schon eine gute Isolation – wenn es dabei aber die obigen geschilderten Probleme mit der Tastatur gibt, dann ist da schon etwas völlig verquer (zu erwartender worst case: Deutsche Tastaturanpassung wird nicht erkannt, dann ist meistens als "Fallback" die englische Tastatursteuerung aktiv).

    [*] Diese Version war etwas spartanisch -- Wenn man "Ubuntu ausprobieren" wählt und auf dem Desktop landet, öffnet ein Rechtsklick das Mausmenü mit der Option, ein Terminal zu öffnen; da wechselt man dann vom User "ubuntu" auf "root" und kann temporär eigentlich alles installieren, solange der Hostrechner genügend RAM hat.