Exemplarische Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit, nachdem ich eine diff -r -U2-Ausgabe von >3200 Zeilen einmalig durchgesehen und auf knapp 600 Zeilen reduziert habe. Bei einem Test-Update und im laufenden Betrieb über die UI wurden keinerlei Warnungen diesbezüglich angezeigt–erst ein Blick auf die Paketinstallationsscripts wird zeigen, ob nutzerspezifische Anpassungen überprüft und wenn ja ggf. verschoben/angepasst werden:
- In .../mime_types.conf: Nutzerdefinierte Include-Datei entfernt (Kommentare dokumentieren, dass sich Namen/Ort von Dateien teilweise änderte)
- In .../greylist.conf: Referenz einer Include-Datei zeigt nun auf neu eingeführtes Unterverzeichnis
- In .../arc.conf: Änderung der Vorgabewerte, was/wie signiert wird
- In .../composites.conf: Einführung von "LEAKED_PASSWORD_SPAM_FP" mit Referenz auf "LEAKED_PASSWORD_SCAM" (befand sich ursprünglich in derselben Datei, wird nun aber gleichzeitig entfernt)
- In .../options.inc: "dns_max_requests" entfernt (nicht mehr erforderlich?)
- In .../surbl_group.conf: Viele Gewichtsänderungen (deutlich stärkere Gewichtung von RSPAMD_EMAILBL)
Sicherlich delegiert man mit Verwendung vieler Standardwerte (die wenigsten werden bei eigenen Installationen übersteuert) sowieso viele Bewertungen an die Rspamd-Autoren, die sich mit dem Thema besser auskennen sollten. Aber wenn diese Gewichtungs-/Signatur-Änderungen jetzt im Rahmen eines Major-Releases "mit eingekippt" werden, will ich dennoch wissen, warum sich hier etwas geändert hat.
Bibliotheks-/Backend-Änderungen (redis statt sqlite) sind das Eine, aber die Änderungen an der "business logic", welche nicht in der Migrations-Zusammenfassung in dieser Form erwähnt wird, sind das Andere.