Hi,
ich habe meinen FTP-Backupspace von netcup seit mehr als einem Jahr über curlftpfs eingebunden. Er ist so eingebunden, dass ausschließlich root zugreifen kann. Vor kurzem funktionierte dann plötzlich nichts mehr. Nach langer Fehlersuche und vielen verschiedenen durchgetesteten Optionen, scheint es eindeutig ein Problem mit IPv6 zu sein. Ich würde fast vermuten, dass der Backupspace vorher keine AAAA-Records hatte – aber das weiß nur netcup. Mein /etc/fstab Eintrag sieht aktuell (womit es funktioniert) so aus:
Wenn ich jetzt hinten statt ipv4 einmal ipv6 schreibe oder den Teil ganz weglasse, kann ich zwar die Inhalte auflisten (ls), aber jeder Transfer schlägt fehl:
Egal ob mit IPv4 oder IPv6, der Mountpoint sieht immer gleich aus:
curlftpfs#ftp://backupspaceXX.netcup.net/ on /local type fuse (rw,relatime,user_id=0,group_id=0)
Auch allow_root o.ä. half nichts. Sobald IPv6 verwendet wird, klappt kein Transfer mehr.
Verwendet wird Debian Wheezy. Kennt das Problem irgendjemand oder hat Tipps für mich?
Die IPv6 FTPS-Verbindung zum Backupspace klappt von zu Hause und über curl auf dem Server ansonsten einwandfrei.
Nur curlftpfs scheint dabei seltsamen Probleme zu haben. IPv4 ist zwar ein netter Workaround, aber keine finale Lösung.
EDIT #1: Unter Xubuntu 14.04 (mein Desktopsystem) kann ich das Problem aktuell nicht reproduzieren. Ich werde es später noch unter Debian Jessie testen…
EDIT #2: Sehr interessant! Auf einem anderen netcup KVM-Server (ncLabs) klappt über IPv6 nicht einmal der Verbindungsaufbau. Über IPv4 klappt es einwandfrei und über telnet erreiche ich den Zielserver ebenfalls ![]()
MfG Christian