UEFI Boot fure Linux

  • Moin,

    ich habe mal testweise ein Debian 12 auf einer Pico im UEFI-Bootmodus installiert. Das hat auch wie erwartet gut funktioniert.

    Diese zwei Unterschiede zu einer klassischen Installation habe ich gefunden:

    - Eine zusaetzliche EFI-Partition, die 512 MB belegt.

    - Im Kernel muss das VFAT Dateisystem zugelassen werden, um die EFI=Partition mounten zu koennen.

    Ich hatte gehofft, dann ein virtuelles TPM mit einer weiteren Quelle fuer Entropie vorzufinden. Das gibt es aber leider (noch?) nicht.

    Bitte liebe Schwarmintelligenz, sag mir doch mal, was dafuer oder dagegen spricht, bei Linux-Neuinstallationen den UEFI-Modus zu benutzen. Bei echtem Blech kommt man ja bei neuerer Hardware kaum noch ohne UEFI aus.

  • Ich hab vor etwa einem Jahr einen netcup-vServer im UEFI-Bootmodus installiert, mit systemd-boot und so. Funktioniert spitze, würde das jederzeit wieder so machen – auch gerne bei den anderen Hostern, bei denen ich einen vServer besitze. Im Moment ist das noch ein Alleinstellungsmerkmal von netcup, scheint mir.

    Und ja, TPM fehlt mir auch. Würde dann einen Schritt weiter gehen, und die Festplatte verschlüsseln mit Bindung ans TPM.

  • > Beim roten H ist UEFI ebenfalls möglich

    Echt, seit wann? Gilt das auch für vServer bei denen? Hatte bei denen letztens ewig rumgesucht, ist das irgendwo versteckt?

    Update: Ich glaube, die unterstützen das nur für dedizierte Server. Aber das ist natürlich besser als nix.