Neuen Root Server

  • Mal ne Frage, wieso bekommt ein 4 GB DDR-3 ECC Server nur einen Prozessor Kern mit 2,00 GHz ? Die KVM 3.0 Server waren in dem Punkto viel Stärker.

  • Wie geht es jetzt mit den KVM 3.0 Servern weiter? Ich habe mir erst vor drei Wochen einen geholt...


    Laufen die KVM-3.0-Server parallel weiter?
    Werden die KVM-3.0-Server automatisch auf die neuen Root-Server migriert?
    Muss man selbst eine Migration vornehmen?

  • Oh, das mit dem Hyperthreading interessiert mich jetzt auch etwas. Ist HT auf dem Hostsystem überhaupt aktiviert? Falls ja, müssten die Gastsysteme doch eigentlich die doppelte Anzahl an Kernen bekommen, oder? Wie sonst soll garantiert werden, dass der Gast nicht nur HT-"Kerne" bekommt?


    Eine E5-2620-CPU hat 6 Kerne, ist HT aktiviert sieht der Host 12 Kerne. Wieviel vServer/root-Server (mit wieviel garantieren Kernen) laufen auf diesem Beispiel-Host? Theoretisch doch eigentlich nur ein Root-Server XL und ein Root-Server L oder 6 Root-Server S oder ... (u.s.w.)

  • Bei Aktiviertem Hypertrading wird jeder Prozessor Kern durch 2 Geteilt, wenn man also einen Octacore hat, hat man 8 Physikalische Kerne und 8 Virtuelle Kerne. Man kann da nicht Einstellen das der eine 2 "Reale" Kerne hat und der andere 2 "Virtuelle". Für das System ist es dann ein 16 Core Prozessor der dann mit KVM Virtualisierung eingeteilt wird. 2 Kerne bekommt der Franz 2 Kerne bekommt der Peter und 4 Kerne der Hans usw.


    Falls irgendwo Fehler sind, => Korrigieren.

  • Für das System ist es dann ein 16 Core Prozessor der dann mit KVM Virtualisierung eingeteilt wird


    Ja und genau das wäre doch nicht richtig. Also soviel root-Server draufzupacken, dass 16 Kerne benutzt werden. Effektiv dürften nur 8 Kerne verteilt werden. Sonst hätten manche vServer wirklich nur die HT-"Kerne" (entweder zum Teil oder ausschließlich - vermutlich zufällig) zur Verfügung.


    Konsequenterweise müsste HT deaktiviert werden, damit der Host wirklich echte Kerne an die Gäste verteilen kann.


    Hier würde ich mir ein Feedback von netcup zu der Sache sehr wünschen.

  • Du musst es so sehen auf eine normale Server Platine passen 1,2,3,4 Prozessoren drauf. Damit der Webhoster mehr aus einem Node rausholen kann macht er auf die Prozessoren Hypertrading. Das macht die iT Abteilung bei der ich Aktuell Praktikant bin genauso. Du merkst keinen Unterschied alle Kerne sind gleichschnell nur 8 davon sind nicht Real. Man holt nur die Volle Leistung aus dem Prozessor raus. Intel arbeitet nicht umsonst ander Hypertrading Technik. Fast jedes System sofern es dies hat nutzt es auch. Du merkst keinen unterschied obs ein Virtualcore oder Realcore ist.

  • Doch, du merkst einen Unterschied. Allerdings je nach Anwendungsszenario.


    Lass mal auf einem 16 Kern Host (8 Real + 8 HT), 16 VMs mit einem zugewiesenen CPU-Kern laufen. Wenn jetzt alle ihre eine vCPU belasten, reagiert das System langsamer als wenn du HT deaktiviert hast, dadurch nur 8 Kerne (aber echte) und auch nur 8 VMs.


    Die Sache ist doch, dass netcup hier mit Prozessorkernen wirbt. Ein HT-Kern ist für mich kein richtiger CPU-Kern - dementsprechend möchte ich ihn auch nicht als Kern für meine VM zugewiesen bekommen (ich weiß ja nicht, was die anderen Kunden der CPU "antun" - dann will ich auch einen echten Kern reserviert haben).

  • Die Angabe der Kerne bezieht sich auf die echten physikalischen Kerne. HT steht hier nicht zur Verfügung.


    Da die Mainboards mehrere Sockel haben, können wir auf einem System mehrere physikalische Prozessoren aufnehmen. Die Anzahl der verfügbaren Kerne auf einem Node ist nicht auf die Anzahl der Kerne in einem physikalischem Prozessor begrenzt.

  • Sind das alles Physikalische Kerne bei Netcup ? Hm dann erklärt es auch die Anzahl der Kerne bei den Rootserver glaub maximum pro Rack sind 4 CPU's oder ?

  • Die Angabe der Kerne bezieht sich auf die echten physikalischen Kerne. HT steht hier nicht zur Verfügung.


    Da die Mainboards mehrere Sockel haben, können wir auf einem System mehrere physikalische Prozessoren aufnehmen. Die Anzahl der verfügbaren Kerne auf einem Node ist nicht auf die Anzahl der Kerne in einem physikalischem Prozessor begrenzt.

    Interessant wäre aber zu wissen, wie stark überprovisioniert wird, also wenn ein KVM Host 2 Sechskerner hat, ob die Summe der VM, die darauf laufen, mehr als 12 vCPUs ergeben. :?:


    Viele Grüße
    Walter

  • Interessant wäre aber zu wissen, wie stark überprovisioniert wird, also wenn ein KVM Host 2 Sechskerner hat, ob die Summe der VM, die darauf laufen, mehr als 12 vCPUs ergeben.

    Sowie ich das verstehe (eigene Meinung!) bedeutet das, wie in Ihrem Beispiel, das wenn das Hostsystem insgesamt 12 physikalische Kerne hat, maximal 12 Kerne an vServer verteilt werden (eventuell auch nur 11, damit 1 Kern für den Host übrig bleibt?).