Jellyfin-Mediaserver --> Welchen vServer wählen?

  • Guten Tag in die Runde,


    ich bin ein sehr frisches Netcup-Mitglied und wollte mir mit einem vServer mal ein Jellyfin-Mediaserver aufsetzen.

    Das Ganze soll privat in meiner Familie (6-7 Personen) nutzbar sein. Nun musste ich feststellen, dass bei 2 gleichzeitigen Streams aktuell schon Schluss ist, was die CPU-Auslastung angeht. Ich nutze aktuell jedoch auch nur den Server "VPS 500 G10s" mit 4 Kernen und 4GB RAM.


    Was würdet ihr für Serverspezifikationen empfehlen, wenn maximal 6-7 Personen gleichzeitig streamen wollen? Hardwarebeschleunigung (GPU) wird ja bei keinem der angebotenen vServer zur Verfügung stehen, nehme ich an?

    Vielen Dank vorab!

  • Nun musste ich feststellen, dass bei 2 gleichzeitigen Streams aktuell schon Schluss ist, was die CPU-Auslastung angeht. Ich nutze aktuell jedoch auch nur den Server "VPS 500 G10s" mit 4 Kernen und 4GB RAM.

    Was sind denn das für Streams? 4k, 2k, Full HD 30 Bilder?

    Müssen die noch reencoded werden, oder wird einfach nur die Datei durchgestreamt?

  • Was sind denn das für Streams? 4k, 2k, Full HD 30 Bilder?

    Müssen die noch reencoded werden, oder wird einfach nur die Datei durchgestreamt?

    Die streams sind max. in Full HD (30 Bilder). Die zweite Frage kann ich nicht direkt beantworten, aber ich gehe mal von dem schlimmeren Fall aus, dass sie noch reencoded werden müssten.


    Jellyfin bietet auch eine Hardwarebeschleunigung über die CPU an, haben die Rootserver von Netcups geeignete CPUs? Kann man das irgendwo nachlesen?


    Kannst du mir evtl. eine Systemempfehlung geben? :)

  • Also wenn ich das richtig in Erinnerung habe sagt Plex man benötigt pro FullHD transcode 1k Passmarkscore, sprich wenn eine CPU nen score von 5k hat, laufen pi mal daumen 5 transcodes parallel. Nun würde ich mal annehmen, dass das bei Jellyfin ähnlich ist.

    Erfahrungsgemäß würde ich sagen dass Geekbench ca die hälfte ist wie der Passmark Score. Sprich 2k punkte bei Geekbench sind in etwa 4k bei Passmark.


    Dann kannst dir ja mal im entsprechenden Benchmark Thread die Werte der Server anschauen.

    Weiß nicht ob man das bei Jellyfin kann, aber bei Plex konnte man immer das transcoding verbieten - wenn du das machst, sollte es selbst mit deinen VPS wenig Probleme geben - da wird dann eher der lokale Speicher des Servers der knackpunkt sein - weil dein Setup wird ja vermutlich vorsehen, dass du mittels rclone oder sshfs etc. irgendeinen Cloudspeicher mountest, Serverseitig einliest und dann weiterleitest - und da wird ja jeder Titel dann einen gewissen Speicher für die Artwork etc. belegen.

    Ich dachte, dass das Kapitel durch den Wegfall der unlimitierten Cloudspeicher eigentlich beendet ist - dropbox hat ja im November letzten Jahres auch die Schotten dicht gemacht soweit ich das mitbekommen habe.

  • Die zweite Frage kann ich nicht direkt beantworten, aber ich gehe mal von dem schlimmeren Fall aus, dass sie noch reencoded werden müssten.

    Ich habe da nur Erfahrungen mit Plex im lokalen Netzwerk - da findet kein Reencoding statt, sondern es wurde in Quellqualität gestreamt.

    Das lief auf den Uralt Xeons genau wie auf dem AMD Epyc zu Hause.



    Jellyfin bietet auch eine Hardwarebeschleunigung über die CPU an, haben die Rootserver von Netcups geeignete CPUs? Kann man das irgendwo nachlesen?

    Die Rootserver haben dedizierte Kerne, die du dann für dich alleine hast - das ist für ein Reencoding gut - und du hast zusätzlich eine 2,5 GBit/s Netzwerkschnittstelle.

    Bei 7 Leuten sollte es also ein RS2000 mindestens sein.


    Da du jetzt bei den VPS einen Faktor 0,5 hast (CPU zu parallelen Streams) würde ich hier zu einem 14 Kerner tendieren - oder die ARM VPS benutzen (z.B. VPS 3000 ARM) Softwarekompatibilität vorausgesetzt. Preislich ist da aber der RS attraktiver.


    Die Rootserver kannst du auch immer durch ein größeres Modell upgraden und zudem hast du eine Zufriedenheitsgarantie. Wenn es nicht so läuft, wie du willst, bekommst du dein Geld zurück.

    Ist also eine Risikolose Angelegenheit.

  • Die Rootserver kannst du auch immer durch ein größeres Modell upgraden und zudem hast du eine Zufriedenheitsgarantie. Wenn es nicht so läuft, wie du willst, bekommst du dein Geld zurück.

    Ist also eine Risikolose Angelegenheit.

    Das klingt ziemliich gut! Wie lange gilt denn die Zufriedenheitsgarantie? Die Rootserver haben ja immerhin eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten..

    Das Upgrade auf ein größeres Modell funktioniert problemlos oder muss man sein System dann neu aufsetzen? :)
    Danke für deine vielen guten Antworten!

  • Das klingt ziemliich gut! Wie lange gilt denn die Zufriedenheitsgarantie?

    30 Tage. Ist wie ein verlängertes Widerrufsrecht.



    Die Rootserver haben ja immerhin eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten..

    Bei den Servern gibt es gegen einen Aufpreis auch eine geringere Mindestvertragslaufzeit - oder du guckst dich mal in der Tauschbörse um, da sind bei Verträgen die älter als 1 Jahr sind die Vertragslaufzeit gesetzlich bereits auf einen Monat reduziert.


    https://forum.netcup.de/informationen/tauschb%C3%B6rse-via-inhaberwechsel/biete/p219199-rs-1000-g9-5-se-vie-sl23-at-ab-sofort-abzugeben/

    https://forum.netcup.de/informationen/tauschb%C3%B6rse-via-inhaberwechsel/biete/p219184-rs-4000-g9-5-nue-se-adv22-aus-n%C3%BCrnberg-de-ab-sofort-abzugeben/


    Das Upgrade auf ein größeres Modell funktioniert problemlos oder muss man sein System dann neu aufsetzen?

    Das funktioniert innerhalb einer Generation problemlos. Du musst ggf. nur die Partition und das Dateisystem vergrößern, das ist aber kein Kraftakt und nicht vergleichbar mit dem Neu Aufsetzen.