Posts by ThomasPr

    Wie kommst du denn darauf, dass AOL und Hotmail deine E-Mails aufgrund von zuwenig Traffic ablehnen? Gibt es hierzu entsprechende Log-Einträge oder Support-Artikel der unternehmen?
    Welche konkreten Zertifizierungsverfahren sprichst du denn an?

    Möglich wäre schon, dass netcup Pakete filtert. Es könnte aber auch irgendein Router auf dem Weg zwischen dsnviz/EURid und deinem Server schuld sein. Allerdings glaube ich nicht, dass das Problem hier liegt.


    Sind die Antworten für die RRs DSNKEY und MX größer als A und AAAA? Das würde erklären, warum das Problem nur bei diesen auftritt. Hast du schon versucht, das Problem irgendwie zu reproduzieren? Um welche Domains und Server handelt es sich denn? Dann kann ich das gern selbst mal versuchen.

    Du hast vservercontrolpanel bei der Neuinstallation folgendes ausgewählt?
    "Eine große Partition für das Betriebssystem die den kompletten freien Speicherplatz beinhaltet. Die Bereitstellung kann hierbei länger dauern."
    Trotzdem erstreckt sich die Partition nicht über den ganzen gebuchten Speicherplatz?
    Wende dich an den Support.

    Und welches tool räst du mir, Thomas?


    Ich habe bisher mit duplicity, obnam und eigenen rsync-scripts gearbeitet. Ein Argument gegen rdiff oder rsnapshot ist das aber nicht. Schau dir doch einfach mal alle Tools an und überlege, welches Tool deine Anforderungen am besten abdeckt.

    Ein Backup soll ja nicht nur vor Datenverlust bei Hardwareausfall schützen, sondern auch vor Datenverlust bei Anwenderfehlern. Wie schnell ist ein rm im falschen Verzeichnis ausgeführt? Auch ein Angreifer auf dem System kann viele Daten vernichten.

    Die erste Log-Zeile stammt von smtpd, ist also eine eingehenden E-Mail. Hast du in deinen restrictions ein reject_unverified_sender gesetzt?
    Die zweite Zeile ist von smtp, also Ausgehend. Die Meldung "Client host rejected: cannot find your hostname" deutet auf ein Problem mit dem PTR-Record hin.

    Also quasi das alte vServer Container Prinzip auf KVM-Basis?


    Nein, genau das ist es eben nicht. In einem Docker-Container ist üblicherweise nur ein einziger Prozess gekapselt. Wenn ich also einen Apache in Docker packe, dann läuft auch wirklich nur der Apache-Prozess, aber kein sshd, cron, init, ... Linux vServer und andere Virtualisierungstechniken starten ein komplettes System mit allen zugehörigen Prozessen.

    Da schaut man einmal nicht gleich um Mitternacht bevor der große Ansturm tagsüber kommt und schon steckt man mitten drin im Ringen um die begehrten Tassen. ;)

    Auch ich habe den angesprochenen Root-Server Xmas 2014, der im Rahmen des Adventskalenders einen Tag lang angeboten wurde. Bei einem Preis von 2 € im Monat habe ich nicht viel erwartet, bin aber sehr positiv überrascht. Diese extrem schlechte IO-Performance, wie von Lucan bemängelt, kann ich nicht nachvollziehen.


    Aber zurück zum Thema: Eine derart schwankende Performance, dass man von einem Worst-Case Szenario sprechen könnte, habe ich bei Netcup bisher nicht erlebt. Vielleicht solltest du einfach deine erwarteten Lastspitzen simulieren und schauen, wie sich der Server verhält.

    Welche Angebote von Netcup verwendest Du und kannst Du diese in Relation zu anderen Netcup-Angeboten setzen für eine grobe Abschätzung?


    Das lässt sich schwer abschätzen, da keine Server identische Last, Anforderungen und Software haben. Was möchtest du denn damit machen?
    Für etwas LAMP mit wenigen Requests/s reicht mein Rootserver M der 2. Generation locker, hier bemerke ich auch keine erhöhten Zugriffszeiten in den Abendstunden.

    Worst-Case im Hinblick auf was? CPU-Zeit, Memory speed, Netzwerkbandbreite und -latenz, IOPS, ...? Es kommt sehr auf deine Anforderungen an, um zu beurteilen, was der Worst-Case für dich ist.
    Bei sehr günstigen Produkten wie Angeboten aus dem Adventskalender merke ich schon, dass IOPS und Netzwerkbandbreite nicht meinen Anforderungen entsprechen. Auch bei Netcup gilt: Qualität hat ihren Preis.
    Wenn du dir unsicher bist, wähle eine Mindestvertragslaufzeit von einem Monat, dann kannst du auch recht schnell in ein anderes Produkt wechseln.

    Docker dient dazu um einzelne Dienste (Web, DB, Mail, ...) zu kapseln und zusammen mit ihren Abhängigkeiten in einen Container zu packen. Ich würde Docker eher als Abstraktion vom Wirtssystem denn als Virtualisierung sehen. Es sollte problemlos auf den Servern von Netcup laufen, hat aber nicht viel mit einer Virtualisierung wie ESXi zu tun.

    Hallo,


    ich bin auf der Suche nach einer externen Monitoring-Lösung für meinen Mailserver. Hierbei soll nicht nur einfach überprüft werden, ob die entsprechenden Services prinzipiell funktionieren, sondern auch ob Benutzer sich einloggen können und E-Mails empfangen sowie versenden können.
    Kann mir jemand solch einen Monitoring-Service empfehlen?


    Viele Grüße
    Thomas

    Hallo Felix,


    vielen Dank für dieses ausführliche Statement.
    Ich glaube, ich habe mich hier etwas falsch ausgedrückt: Ich möchte keinesfalls billige Server, sondern kleinere mit hoher Qualität. Mir ist durchaus bewusst, dass sich Netcup durch seine Qualitätsansprüche von so manchem Billig-Hoster abhebt.
    Um meine Wunsch etwas zu konkretisieren: Einen Rootserver mit 2 GB Arbeitsspeicher, 2 nicht-dedizierten Kernen und etwa 50 GB Speicher mit SSD oder schnellen SAS-Platten. Solange es aber den Rootserver M der 2. Generation noch gibt, bin ich damit auch sehr zufrieden. Generell bevorzuge ich es, mehrere kleine Server zu nutzen als wenige Große.


    Viele Grüße
    Thomas

    Ich habe mir deine Konfiguration mal näher angeschaut. Um ehrlich zu sein, die ist extrem wüst.
    Scheinbar hast du bereits einen Transport für dovecot definiert, der auch mittels virtual_transport aufgerufen wird. Trotzdem aber noch ein mailbox_command, der ebenfalls auf dovecot zeigt?
    Wofür brauchst du virtual_uid_maps, wenn die mails doch an Dovecot weitergereicht werden?
    Was sollen die die beiden Zeilen mit maildrop bewirken?


    Bitte arbeite dich vernünftig in Postfix, Dovecot, usw. ein und erste dann selbst eine Konfiguration nach deinen Anforderungen. Howtos sind als Grundlage und ersten Kontakt ganz nützlich, sich blind und ohne das nötige Hintergrundwissen darauf zu verlassen ist aber sehr gefährlich.