Beiträge von ThomasChr

    Wenn ich unverschlüsseltes FTP will dann ist das die Anleitung dafür. Ich benötige das hauptsächlich aus Kompatibilitätsgründen. Dass man das nicht für kritische Daten nutzen soll ist hoffentlich jedem Serverbetreiber klar.

    Wenns verschlüsselt sein soll nehm ich persönlich sowieso sftp und spare mir somit den ftp server ganz - ein dienst weniger der eine gefahr ist.

    Gerade im Shared Hosting findet man plain ftp noch sehr oft, und die gefahr eines mitm ist -imho- auch relativ gering.

    Thomas

    Aus meiner eigenen Doku... bin noch ned dazu gekommen das zu bloggen.


    Wir möchten einen frei verfügbaren FTP-Server damit unser User 'mywebsite' in dern Ordner /var/www/html/mywebsite selber Dateien schreiben darf.
    Dazu nutzen wir vsftp - denn der User möchte ein normales FTP Programm und kein SSH-FTP nutzen.
    Außerdem möchten wir verhindern dass er mit dem FTP-Programm aus dem Ordner '/var/www/html/mywebsite' raus kommt.
    Und per SSH soll er sich natürlich nicht einloggen dürfen!
    Nun gut, Installieren wir vsftp:

    Code
    apt-get install vsftpd

    Erstellen wir den User:

    Code
    adduser mywebsite


    Nun in die Datei '/etc/passwd' und die Zeile mit dem User 'mywebsite' von so:

    Code
    mywebsite:x:1001:1001:My Website,,,:/home/mywebsite:/bin/bash


    auf so anpassen:

    Code
    mywebsite:x:1001:1001:My Website,,,:/var/www/html/mywebsite:/bin/false


    (Der neue Home-Ordner des Users ist damit '/var/www/html/mywebsite' die Shell '/bin/false' bedeutet dass er keine Shell bekommt wenn er sich über SSH anmeldet (also geht SSH nicht für den User!))

    Und SSH-Server neu starten:

    Code
    service sshd restart

    Löschen wir den alten Home-Ordner und erstellen den neuen (der im html-Verzeichnis des Apachen liegt!)

    Code
    rm -rf /home/mywebsite
    mkdir /var/www/html/mywebsite
    chown -R mywebsite:mywebsite /var/www/html/mywebsite

    Nun noch die vsftp Einstellungen anpassen.
    Datei '/etc/vsftpd.conf' ändern, bzw. auskommentieren:

    Code
    write_enable=YES
    chroot_local_user=YES
    listen=YES
    listen_ipv6=NO
    local_umask=022


    Und einfügen:

    Code
    allow_writeable_chroot=YES


    -> Achtung: Am Ende der Datei muss eine Leerzeile sein, sonst started der vsftpd nicht.
    --> Wenn man ihn manuell mit '/usr/sbin/vsftpd' starten will kommt die Meldung "500 OOPS: bad bool value in config file for: allow_writeable_chroot"
    (Chroot bedeutet dass der User von seinem Home-Ordner nicht weiter nach oben gehen darf. Also genau das was wir aus Sicherheitsgründen wollen!
    Man darf entweder auf ipv6 oder ipv4 listen, beides geht nicht.)

    Diese Werte stehen so schon drin, die kann man überprüfen:

    Code
    anonymous_enable=NO
    local_enable=YES
    ssl_enable=NO


    (Wenn man hier SSL einschaltet darf man sich nicht mehr Plain verbinden - und mit der SSL Verbindung hatte ich Probleme, das ging nicht auf Anhieb!)

    Und in die Datei '/etc/pam.d/vsftpd' das folgende auskommentieren, also aus:

    Code
    auth required pam_shells.so


    mach so:

    Code
    #auth required pam_shells.so


    Damit prüft vsftpd nicht ob der User eine gültige Shell in der '/etc/passwd' hat. Denn '/bin/false' würde hier ungültig geben und vsftpd nimmt den User nicht an.

    Und neu starten den FTP-Server:

    Code
    service vsftpd restart

    Jetzt sollte man sich per FTP verbinden können.
    Detaileinstellung:
    (FileZilla)

    Code
    User: mywebsite
    Pass: xxx
    Port: 21
    Type: Plain FTP


    Und so wird man alles wieder los:

    Code
    deluser mywebsite
    rm -rf /var/www/html/mywebsite
    apt-get purge vsftpd

    Meiner Meinung nach kannst du jederzeit zu einem Snapshot zurück - solange du ihn nicht löscht.
    Dass das für deine Anwendung natürlich 100% funktioniert kann dir keiner garantieren - ein doppelter Boden wäre sicherlich nötig wenn das ganze produktiv ist.

    Imho ist das mit den Snapshots etwas anders.
    Du hast auf dieser Platte XX GB - und das Betriebssystem ist drauf. Der Snapshot aber gleichzeitig auch.
    Wenn du das OS über eine CD installierst kannst du es also neu installieren ohne den Snapshot zu verlieren.
    Das OS sieht den Snapshost nicht und denkt die ganze Platte gehört ihm.

    In Wirklichkeit ist auf der Platte aber weniger Platz als das OS denkt weil ja der Snapshot Platz belegt.
    Wie genau das abläuft hatte ich hier mal angefragt. Nur leider keine offizielle Antwort bekommen.

    Thomas

    Hallo küchenrolle,

    die Meldung

    Code
    Status:	Überprüfen Sie Ihre Logindaten. Das eingegebene Passwort beginnt oder endet mit einem Leerzeich


    besagt meiner Meinung nach dass du ein Leerzeichen am Ende des Passworts hast und da sollte kein Leerzeichen sein.
    Achte mal beim Copy genau drauf dass Leerzeichen nicht mit zu erwischen, wenn du einen Doppelklick auf das Passwort machst kriegst du nämlich das Leerzeichen mit kopiert - und das sollte nicht sein!

    Thomas

    So ähnlich sehe ich das auch.
    Es ist ja schön dass es was neues und bequemeres gibt. Das nützt mir aber nix wenn
    ich auf einem älteren System rumturnen muss. Da muss ich dann iptables sowieso beherrschen.

    Und ob es wirklich so stabil ist wie ein jahrelang abgehangenes iptables wage ich auch zu bezweifeln.
    Außerdem sehe ich Firewall als kritische Infrastruktur und da installiere ich sowieso ganz ungern mal schnell irgendwelche Module.

    Ich denke nutzen würde ich es wahrscheinlich erst wenn die ersten Distros umschwenken und statt iptables nftables ausliefern.

    Thomas

    Ich gehe mal davon aus dass netcup die Volljährigkeit geprüft hat.
    Und somit sollte der TO voll haftbar sein.

    Ich denke man kann drüber diskutieren was eher zu einem gehackten Server führt, entweder helfen oder absichtlich nicht helfen.
    Traurig ist nur dass es nicht danach aussieht als wollte der TO etwas lernen...

    Thomas

    (frei nach dem Motto: Zeigt mir wie man Gas gibt, den Rest brauch ich nicht!)

    Hallo sseeland,

    den Server bei netcup wirst du nicht bereuen :)

    Ja, imho ist das ganze RPC-Zeugs für NFS nötig. Ich selbst benötigte aber noch nie NFS auf einem Server der im Internet steht.
    Ich benutze aber auch den Storagespace von netcup nicht.

    Der Storagespace von netcup scheint tatsächlich nur NFS zu unterstützen. Komisch - ich würde eher SSH nutzen wollen - da hat man dann auch gleich Key-Authentication.

    Wie hast dir denn überhaupt diese rpc-Dienste eingefangen? Waren die im OS-Image schon mit installiert?
    (Ein Grund warum ich meine OSes lieber direkt von einer gemounteten CD installiere...)

    Thomas

    Die Frage "welches Image ist am besten" ist ja eine berechtigte Frage.
    Aber die Frage "wozu sind die Images" lässt mich schon wieder den Kopf schütteln.

    Die Images sind das Betriebssystem deines Servers. Vereinfacht gesagt.
    Das ist quasi ein fertig installiertes Betriebssystem welches du mit ein paar Klicks verwenden kannst.

    Was das einfach betrifft: Nimm Ubuntu.
    Aber soviel Unterschied ist am Anfang zwischen den verschiedenen Linux Varianten auch nicht...

    Thomas

    Hallo Lars,

    ich schließe mich hier einfach mal meinen Vorrednern an: Ohne fundierte Kentnisse solltest du keinen öffentlich erreichbaren Server betreiben.
    Der ist dir schneller aufgeknackt als eine Sardinenbüchse - und das kann viel Ärger für dich bedeuten.

    Um dir zu helfen werde ich dir mal kurz auflisten was du mindestens brauchst um einen Minecraft Server aufzusetzen:
    1. Screen installieren
    2. Oracle-Java aus dem Repository "ppa:webupd8team/java" installieren
    3. Minecraft-Server downloaden
    4. Den Minecraft-Server in einem Screen starten

    So zumindest das theoretische Vorgehen.
    Davor solltest du sicherstellen dass der Linux-Server selbst sicher installiert ist (starke Passwörter, keine Hintertüren!) und dass du ein ausgefeiltes Backup-Konzept hast.

    Meiner persönlichen Meinung nach ist es nicht schwer einen sicheren Linux-Server zu installieren. Die Teile sind meistens (starke Passwörter vorausgesetzt!) ab der Installation sicher.
    Sobald man aber beginnt Software zu installieren oder neue Userkonten einzurichten sollte man schon sehr genau wissen wie das funktioniert und wie man das entsprechend absichert.

    Gerade Gameserver werden nur zu gerne von irgendwelchen Kiddies attackiert, und es ist sehr wahrscheinlich dass du irgendetwas sicherheitsrelevantes übersiehst beim einrichten deines Servers.

    Thomas

    Ich würde deinen externen Speicher mittels rsync mit dem Server synchron halten.

    Wenn natürlich dein Problem ist dass du zuwenig Speicher auf deinem Owncloud-Server hast dann müsstest du dort ältere Dateien einfach löschen - auf deinem externen Speicher hast du die Dateien dank rsync dann ja immer noch.

    Wäre jetzt mein Vorschlag.
    Mounten wäre natürlich besser :)

    Thomas

    Hallo netcup-Team,

    wenn ich bei euch zwei vServer mit Failover-Ip bestelle, kann ich dann angeben/sicherstellen dass,
    a) Die beiden vServer auf verschiedenen Host, oder
    b) Die beiden vServer sogar in verschiedenen Rechenzentren liegen?

    So eine Failover-Ip macht natürlich wenig Sinn wenn irgendein Defekt dafür sorgt dass beide vServer offline sind - dieses Risiko will ich natürlich so gering wie möglich halten!

    Thomas