Beiträge von frostschutz

    Eine Seperate grub Partion ist nicht notwendig, wenn man es macht wie ich es beschrieben habe. (und ich verwende ebenfalls gpt)

    Ähm, OK, dann bist du halt auf der Schiene:

    Zitat

    Embedding is not possible. GRUB can only be installed in this setup by using blocklists. However, blocklists are UNRELIABLE and their use is discouraged.

    War mir nicht klar, daß du das explizit so haben willst.

    Die Grub Partition tut nicht weh...

    Zitat

    2 Partitionen, eine unverschlüsselte boot partition und eine luks2 verschlüsselte Partion

    Hab ich auch so...

    Zitat

    mit grub-install --force die blocklist installation erzwungen (macht er sonst nicht mehr)

    ...das allerdings nicht. grub-install geht problemlos wie es soll?

    Bei GPT Partitionierung ist halt noch eine bios_grub Partition dabei. Sollte bei msdos Partition auch ohne gehen...

    Code
    # grub-install /dev/sda
    Installing for i386-pc platform.
    Installation finished. No error reported.

    2) Hat es eigentlich eine (reduzierende) Auswirkung auf die snapshot-Möglichkeiten im SCP, was den zu Verfügung stehenden Platz angeht, wenn man lvm dazwischen legt?

    Platz hast du wenn du fstrim machst (sonst nur das wo noch nie geschrieben wurde - ob Nullen erkannt werden habe ich nicht ausprobiert). fstrim bügelt freien Speicher weg. Gelöschte Dateien lassen sich dann aber nicht wieder herstellen.

    Mit issue_discards=1 in lvm.conf macht LVM auch TRIM wenn du ein LV löschst oder verkleinerst oder sonstwie verschiebst so daß vorher belegte Extents im LVM frei werden. Falsche lvresize-Befehle lassen sich dann aber nicht rückgängig machen (anhand /etc/lvm/{backup,archive}/), die Daten sind dann schon weg, wenn das Dateisystem größer als das LV war.

    Daher lieber issue_discards=0 in lvm.conf und bei Bedarf den freien LVM-Speicher von Hand wegbügeln

    Code
    lvcreate -l100%FREE -n discard deinevg
    blkdiscard /dev/deinevg/discard
    lvremove deinevg/discard

    Wenn du deine VGs voll belegst (0 free extents) dann ist das hinfällig und fstrim reicht.

    Falls du was mit Verschlüsselung (cryptsetup) machst, das braucht ein --allow-discards damit fstrim durchgeht.

    Ich nutze selbst nginx seit Ewigkeiten und eigentlich auch nur, weil ich bei Apache den Konfigurationsdschungel nie so 100% durchblickt habe. Und davon daß man Apache überhaupt nicht benutzt wird es natürlich nicht besser.

    Aber das soll keine Empfehlung für nginx sein. Das ist ein sehr leistungsfähiger Webserver, mit sehr unintuitiver Konfiguration. Bei nginx geht ziemlich leicht ziemlich viel schief, der Teufel steckt im Detail... plötzlich hat der falsche Server- oder Location-Block Vorrang oder eine Anweisung wird ganz ausgehebelt, und php führt die falschen Dateien (nicht) aus. nginx pitfalls und nginx if is evil (muss jeder gelesen haben) ist da nur ein Teil davon. Von der Dokumentation her wird das oft nicht klar, und man findet erst im nginx Forum oder Bugtracker was dazu.

    Ich habe ein kleines Shellscript das für alle Domains und Subdomains, HTTP wie HTTPS, diverse Dinge abfragt (ganz banal mit curl | grep). Fehlercodes, Umleitungen, Header, Inhalte, Sonderregeln müssen stimmen. Und bei jeder noch so kleinen Konfigurationsänderung wird damit einmal alles durchgetestet. Zusätzlich zum regulären Monitoring, das (in der Regel) nur eine Seite abfragt um zu schauen ob das Ding überhaupt online ist.

    Anders kann man es kaum zuverlässig betreiben. Praktisch jede nginx-Konfiguration hat irgendwelche Fehler. Gerade wollte ich forum.nginx.org aufrufen und... HTTPS-Zertifikat abgelaufen. ;) Der Test der da bei mir spätestens 3 Wochen vorher warnt, der fehlt in meiner Konfiguration auch noch... seufz.

    expired.png

    EDIT:

    tl;dr Dem Besucher ist es egal, mit was deine Seite läuft. Spielen kann man immer aber wenns läuft, dann spricht auch nichts dagegen, es einfach so zu lassen.

    Habt ihr eure Datenbanken auf dem Webserver (also lokal), oder auf einem 2. Server ?


    Wenn es nicht lokal läuft, dann muss auf einmal alles übers Netzwerk. Da kann es schnell mal Probleme mit der Bandbreite geben und mit Latenzen, die sich summieren weil es ja meistens nicht bei der 1 DB-Abfrage bleibt. Ein 2. Server bringt keinen Geschwindigkeitsvorteil sondern erstmal nur Nachteile. Das lohnt sich nur wenn die Anwendung drauf optimiert ist oder anderweitig so stark profitiert daß die Nachteile ausgeglichen werden.

    Bei dem Kündigungstermin (einer DE-Domain) geht es ja um die Jahresgebühr. Wenn du die Domain rechtzeitig mit dem Authcode wegziehst, hat sich das ohnehin erledigt. Netcup kann ja keine Domain verlängern die nicht mehr bei Netcup liegt (es sei denn vielleicht man will das als externe DNS-Server verkaufen). Kündigung ist so gesehen ein Löschauftrag.

    Wenn du draufklickst kommt da auch so ein Popup "Sie beauftragen uns mit der Kündigung die Domain zu löschen. Die Domain ist dann nicht weiter nutzbar und kann nach der Löschung auch nicht zu einem anderen Anbieter übertragen werden. Beachten Sie, dass zum Kündigungsdatum alle mit dieser Domain genutzten Dienste nicht mehr erreichbar sind ..."

    Ich würd das nicht kündigen, entweder du ziehst um oder die Domain wird eben nochmal für ein Jahr bei Netcup bezahlt, das ist ja ein vertretbares finanzielles Risiko. Umzug vergessen oder krankheitsbedingt doch nicht durchführen können und die Domain verlieren weil ein Löschauftrag in der Warteschleife ist, das wär dann ziemlich dumm gelaufen.

    Es geht ja erstmal darum, überhaupt ein Backup zu haben. Wie man das dann hochlädt, das ist ein lösbares Problem. Wenn man es gar nicht hat, dann unlösbar.

    Kommt auch auf die Datenmenge an, wer eine 100TB Mediathek betreibt, der kommt nicht umhin, als das auf dem Postweg "hochzuladen" oder selber ins RZ zu fahren. ;)

    Und ansonsten kann man sich klar einfach noch eine andere Kiste irgendwo mieten zum spiegeln, aber bei 10GB ist das jetzt noch nicht so angesagt...

    Nebenbei, das "nach Hause runterladen" soll dich nicht davon abhalten, auf dem Server selber auch den Zustand der letzten 7 Tage / Wochen vorzuhalten. (Solang du den Speicherplatz nicht anderweitig nutzt.)

    Streng genommen ist das kein Backup weil auf der gleichen Maschine, auf dem gleichen Speichermedium, und wenn das eingeht ist ja alles auf einmal weg.

    Aber manchmal muss man ja einfach so z.B. "auf den Stand von gestern" zurückgreifen können. Ohne dafür erst was hoch- oder runterladen zu müssen.

    Zitat

    Dann aber festgestellt, dass scheinbar nicht mit UTF-8-Zeichensatz importiert wurde - die Umlaute wurden falsch dargestellt.


    Im Dump selbst sind die Zeichen aber richtig?

    Ich hatte mal den "Spaß" bei einem anderen Webhoster. Die hatten eine alte MySQL Installation (ohne utf8mb4, also ohne emoji und pipapoh) aber zu dem Zweck auch eine MariaDB. Leider stammte das 'mysqldump' Tool vom veralteten MySQL und das hat brav aus der MariaDB-utf8mb4 Datenbank einen Dump erzeugt und völlig fehlerlos alles in Ascii-?-Fragezeichen verwandelt. Der Dump war unbrauchbar und es war mein Glück, daß ich es beim Umzug bemerkt habe...

    Solang die Zeichen im Dump richtig sind, manchmal reicht es dann aus, das Charset im Dump selbst anzugeben ( wenn nicht eh schon der Fall )

    Wenn die DB selber gar nicht mehr reagiert wirst wohl bei Netcup nachhaken müssen

    Viel Erfolg

    Fakt ist, da dass System ja 24/7 läuft, werde ich mir primär eine WD Red 3TB Platte kaufen und verbauen.

    Nach Adam Ries bezahle ich aber, wenn ich mir eine zweite WD Red kaufe, statt nur 100€ schnell mal 200€ für meine Platten

    Für mein Zuhause-RAID bin ich dieses Jahr von uralten 2TB- auf 8TB-Platten umgestiegen, WD80EZAZ aus WD MyBooks, gabs dieses Jahr mehrmals zu einem TB-Preis deutlich unter 20€. Gehäuse und Netzteil noch gratis obendrauf. ;)

    100€ für eine 3TB-Platte (30€+/TB) ist doch der helle Wahnsinn. Die teuren Festplatten gehen auch kaputt, davon kann man sich nicht freikaufen.

    Das 0815-RAID zuhause ist auch kein 24/7 Betrieb sondern 24/7 idle.

    Spiegelung ist okay solange diese auf Dateibasis erfolgt (rsync, borgbackup o.ä.)

    Wie die Datei formatiert sein muss, darum gehts ja gar nicht. Aber man sollte mehrere IP-Adressen eben einfach so angeben können, ohne dafür irgenwelche komischen Verrenkungen machen zu müssen, wie bei Debian der Fall. Aber ist halt so. :)

    Bei Debian hat sich die Variante mit den vielen up/down Befehlen für mich als die praktikabelste erwiesen. Schaut halt komisch aus. ymmv

    Und Bugs hat das Debian System auch zur Genüge. Im laufenden System die IP-Konfiguration ändern hat da nicht so gut geklappt. Im Zweifel Reboot notwendig, oder von Hand machen.

    Den zweiten Teil mit dem Programm, das nach jeder Neuinstallation eine neue IP braucht, hab ich nicht so recht verstanden. In Zeiten von IPv4 Knappheit klingt das eigentlich kontraproduktiv, IPv4s auf sowas zu verschwenden. Bei IPv6 wärs ja kein Problem, da kannst du dir jeden Tag eine neue IP würfeln wenns sein muss.