Beiträge von NaN

    Es gibt nach dem Bestätigen der DNS-Einträge unten links ein Dropdown was wohl zum angeben anderer Nameserver ist.

    Das habe ich jetzt mal mit einer Domainbestellung durchexerziert. Man kann zwar die Netcup-Nameserver vor der Bestellung konfigurieren, aber dieses Dropdown bekommt man erst nach der erfolgreichen Bestellung im CCP DNS-Bereich der Domain. Eigene Nameserver kann man so noch nicht lückenlos beim Domaintransfer beibehalten. Die Änderung direkt nach der Bestellung wurde aber quasi sofort bei DENIC eingetragen. Die "Lücke" ist also sehr klein.

    Öhm - doch.

    War mir neu, ist aber gut, dass das jetzt geht. Netcup darf echt mal mehr mit den Verbesserungen angeben, oder ich muss öfter mal neue Domains bestellen. Was aber wohl noch immer nicht geht ist, direkt andere Nameserver anzugeben. Falls das doch auch geht, kann mir vielleicht jemand dabei auf die Sprünge helfen?

    Kommt drauf an, was du genau meinst bzw. erwartest. Wenn du eine Domain zu Netcup überträgst, kannst du die DNS-Einstellungen nicht vorher festlegen. Die Domain wird auf jeden Fall mit den Voreinstellungen von Netcup aktiv. Das geht praktisch übergangslos. Wenn die Netcup-Server zuständig werden, weil sie in der Zone darüber eingetragen worden sind, antworten sie auch für die Domain. Je nach TTL der Delegation in der übergeordneten Zone kann es aber einen Tag dauern, bis Resolver nicht mehr die alten Server befragen. Änderungen an den DNS-Einstellungen werden alle 10 Minuten in die autoritativen Nameserver übernommen. Wie lange es dann noch dauert, bis sie bei den Clients ankommen, hängt u.a. von den TTL Einstellungen der Records ab. Da du die TTL der voreingestellten Records nicht beeinflussen kannst, ist ein Wechsel zu Netcup praktisch nicht unterbrechungsfrei möglich. Anders als sonst kann es sinnvoll sein, beim alten Hoster lange TTLs zu setzen, damit die Records noch lange aus dem Cache kommen und die Netcup-Server erst gefragt werden, wenn du deine Records hier richtig eingetragen hast. Ganz vermeiden kannst du Antworten, die du nicht haben willst, aber nicht.

    Was heißt "funktioniert nicht"? Bekommst du eine Fehlermeldung, dass der Eintrag nicht gesetzt werden kann, oder werden die Namen gesetzt aber nicht erwartungsgemäß aufgelöst? Hast du lange genug gewartet? Die Netcup DNS-Server brauchen eine Weile, bis sie die Records ausliefern und dann kann es nochmal länger dauern, bis die alten Antworten aus den Caches verschwunden sind. Das soll nicht heißen, dass kein Fehler vorliegt. Bei Netcup ist im DNS irgendwie der Wurm drin. Aber überprüfe erst, was du selbst in der Hand hast.

    Na sag das doch gleich. Du willst regelmäßig Testemails senden und dann wieder abholen. Normalerweise reicht, was der Server antwortet, wenn du Mail einlieferst, um Probleme zu erkennen. Die Mail kannst du ja nur abholen, wenn sie nicht abgewiesen wurde, also ist das der langweilige Fall, und das Missverständnis kommt wahrscheinlich daher, dass nicht klar ist, warum man die nicht abgelehnte Mail überhaupt haben will.

    Weiterleitung wohin, auf meinen Wohnzimmertisch?

    Wenn da dein Mailserver steht, ja. Was du machst ist "Polling", aber Mail funktioniert normalerweise nicht so, dass der Empfänger immer wieder fragt, ob ein anderer Server was für ihn hat. Wenn was kommt, baut Google eine Verbindung zu deinem Server auf und schickt die Mail. SMTP, nicht POP3.

    Das ist die Balkanisierung von Email. Microsoft kann schlecht Mail von einem Microsoft-Account ablehnen, also schickt man von einem Microsoft-Account an Microsoft-Adressen, von einem T-Online Account an T-Online Adressen, von einem GMX Account an GMX-Adressen, und so weiter. Man braucht ja auch Signal für Signal-User, Telegram für Telegram-User, Whatsapp für Whatsapp-User, Instagram für Instagram-User, und so weiter. Alle hoffen, dass sie die Größten und Wichtigsten sein werden und der Netzwerkeffekt ihnen dann die Kunden bringt, weil sie nicht anders können. Bist du gerne bei Whatsapp? Bist du bei Whatsapp? Darum geht es.

    noch nie übrige Laufzeit zu einem neuen Anbieter mitgenommen

    Im Land der .com/.net/.org Domains ist es die fast ausschließliche Variante. Bei diesen Domains kann man außerdem mehrere Jahre im voraus bezahlen. Die Laufzeit der Domains ist unabhängig von den Hostingverträgen. Auch hierzulande gibt es Hoster, die die noch vorhandene Restlaufzeit mitbedienen. Es ist in Deutschland aber weniger bekannt, weil .de Domains, wo das nicht so gehandhabt wird, so schön günstig sind. Konkret bei Netcup: Der Vertrag läuft genau das bezahlte Jahr, und wenn die Registry das Jahr dranhängt statt ab Transfer neu zu rechnen, dann haben solche Domains am Ende des Vertragsjahres noch Restlaufzeit, die man bei Netcup nicht wirklich ausnutzen kann - aber weg ist sie nicht.

    So ist es auch bei .com Domains. Dir geht dadurch nichts verloren, aber du bekommst auch nichts geschenkt. Du bekommst ein Jahr Hosting und ein Jahr längere Laufzeit der Domain. Um die Restlaufzeit aber nutzen zu können, müsstest du die Domain irgendwann zu einem Hoster umziehen, der dir seine Leistungen für diese Zeit kostenlos zur Verfügung stellt.

    Das ist von Hoster zu Hoster unterschiedlich. Auch die verschiedenen TLDs handhaben das nicht gleich. Bei .com ist die Laufzeit der Domain z.B. unabhängig vom Domainhoster, aber bei .de Domains geht die Restlaufzeit durch Transfer verloren. Netcup bietet dir nur für die bei Netcup bezahlte Zeit Domainhosting, nicht bis zum Ende der Domainlaufzeit, auch wenn die Registry die Restlaufzeit fortführt und die Verlängerungen daran anhängt.

    Das Herunterfahren mit Abschalten im virtuellen System hat übrigens den gleichen Effekt. Die beiden Funktionen im SCP sind wie kurzes und langes Drücken der Powertaste an einem PC. Das kurze Drücken (im SCP "ACPI Herunterfahren") gibt dem System ein Signal, herunterzufahren und dann hoffentlich am Ende den PC abzuschalten. Das lange Drücken schaltet das Netzteil aus (im SCP "Ausschalten"). Wenn das System nicht richtig konfiguriert ist und am Ende des Herunterfahrens nicht die virtuelle Maschine abschaltet, musst du sie im SCP hart Ausschalten und wieder Anschalten, um den Root Server wieder zu starten. ("Powercycle" im SCP ist eine Kombination aus "ACPI Herunterfahren und "Starten", nicht hart aus und wieder an, wie man bei der Bezeichnung meinen könnte.)

    Ein korrekt, konfigurierter Mailserver ueberprueft

    Die Überprüfung der Absenderdomain anhand des angemeldeten Accounts ist wie schon geschrieben auch bei anderen Anbietern erst neuerdings* obligatorisch. Der Mailserver war auch vorher korrekt konfiguriert, aber man beugt sich mittlerweile der Situation, dass die gängigen Methoden zur Erkennung von gefälschten Absendern an dieser Konfiguration scheitern, weil die Erkennung am absendenden Server und nicht am Account des Absenders festmacht.

    *) seit 2024 beim genannten Anbieter

    Der Mailserver muss sich im HELO/EHLO nicht mit der Domain melden, für die er Mail verschickt, sondern mit seinem eigenen Namen. Dieser Name muss vorwärts auf die IP-Adresse auflösen, von der der Mailserver die Verbindung aufmacht, und diese IP-Adresse muss rückwärts auf diesen Namen zeigen.

    Ob andere Namen auch auf diese Adresse auflösen, ist nicht relevant. Dein Mailserver kann also mail.example.com heißen und gleichzeitig Webserver für www.example.com sein, aber die IP-Adresse muss auf mail.example.com zeigen.

    Es ist davon abzuraten, die generischen vordefinierten Namen für Mailserver zu verwenden, da etliche Mailserverbetreiber solche Namen ablehnen (zu viele Punkte im FQDN, bekannte Namensmuster von großen Hostern, etc.).

    Ist dieses Mailserververhalten, also die Ablehnung, wirklich eher die Ausnahme oder doch die Norm?

    Das war vor nicht langer Zeit bei dem von dir genannten anderen Anbieter möglich, aber jetzt bekommst du da die gezeigte Fehlermeldung. Die Konventionen ändern sich. Das Missbrauchspotential von "ich weiß wer der Absender ist, also darf der von beliebigen Adressen verschicken" war wohl zu offensichtlich.

    Das Kernproblem, das du beschreibst, ist, dass man den Emails unter Nutzung aller technischen Antispam-Maßnahmen nicht ansehen kann, dass der Absender nicht der Domaininhaber ist, wenn eine fremde Domain genutzt wird, deren Mail beim selben Anbieter gehostet wird. Die wird dann über den korrekten Server verschickt und besteht auch sonst alle Antispam-Tests, aber der Eigentümer der Domain hat damit nichts zu tun. Wenn man also Mails im Namen eines anderen Netcup-Kunden verschicken will (und herauszufinden, dass jemand Netcup-Kunde ist, ist trivial), dann mietet man sich ein Webhosting hier und legt einfach los. Kein Automatismus hält einen davon ab oder warnt die Empfänger.

    Andererseits ist die Möglichkeit, im Namen anderer Domains, die man nicht bei Netcup hostet, verschicken zu können, ungemein praktisch, und Netcup kann im Bedarfsfall natürlich schon herausfinden, wer die Mails wirklich verschickt hat. Netcup hat die Abwägung noch zugunsten der Funktionalität getroffen, aber ich würde nicht wetten, dass das noch lange so bleibt.

    Kann ich bei einem Webhosting für alle Postfächer E-Mail-Eingang nur für bestimmte Domains whitelisten, mit Ausnahme eines catchall-Postfachs?

    Sodass an netcup@example.com nur mails von *@netcup.de und *@netcup.com etc. ankommen?

    Die Frage ist nicht ganz klar gestellt. Ich habe sie zuerst auch so verstanden wie ckd , also dass du alles löschen möchtest außer Mail von diesen Domains. Aber jetzt denke ich, dass es dir darum geht, ob es die "Whitelist" Funktion in der Abteilung "Spamfilter", die man für einzelne Email-Accounts mit Domains befüllen kann, auch global für das ganze Konto gibt, und andere Mails auch ankommen sollen. Eine Funktion, um das eine oder das andere für alle Accounts oder für alle außer wenige festzulegen, sehe ich aber nirgendwo. Für einzelne Accounts kann man beides machen, auch für alle, aber das ist dann Fleißarbeit und immer nur im Nachgang möglich, wenn ein Account erstellt wird.