Beiträge von NaN

    dass Privatpersonen generell keinen Zugang zu non-managed Systemen haben sollten

    ist ein tolle Idee, wenn man keine Fachleute mehr braucht. Beherzter Eingriff bei erkanntem Missbrauch ist die bessere Methode, so wie sie hier angewendet wird: Wenn dein Server Mist baut, ist er ganz schnell aus. Jedes Handy hat heute mehr Leistung und mehr Internet als ein Server in den 2000ern. Sollen die auch alle "gemanaged" werden? Und wie gesagt: Die Leute, die gerade mit allem Geld der Welt beworfen werden und die Zukunft der gesamten Wirtschaft sein sollen, haben ihre Systeme nicht im Griff, und du willst mir sagen, dass ich keinen Computer haben darf, auf dem ich der Boss bin? Ah geh...

    Abwesenheitsnachrichten ohne weitere Filter erzeugen Backscatter. Bitte macht das nicht. Email ist kein Echtzeitmedium. Wenn man mal eine Woche nicht antwortet, geht davon nicht die Welt unter. Eure Urlaubszeiten sollten auf euren Webseiten stehen und wenn nur ein Mitarbeiter abwesend ist, sollte ein anderer über die Mail schauen, wenn sie so dringend ist. Von der Abwesenheitsantwort löst die sich ja auch nicht auf.

    Der Weg, die Inklusivdomain ohne den Support loszuwerden, führt über einen Transfer per Authcode. Den bekommt man ohne Kündigung per Click im CustomerControlPanel und Netcup muss die Domain auch aus einem laufenden Hostingvertrag rauslassen. Eine extra Kündigung nur für einen Umzug ist nicht nötig. Aber die Domain pro Forma umzuziehen, nur um sie dann beim anderen Provider zu kündigen, kostet natürlich unnötig Geld, und der Inklusivslot wird dadurch trotzdem nicht wiederbelegbar. Wenn man die Domain wirklich loswerden und nicht einfach ohne Inhalt im Vertrag rumlungern lassen will, ist der Support das Mittel der Wahl.

    A Eintrag im DNS erzeugen fuer den MX (Quad-A Eintrag bei IPv6)
    MX Eintrag im DNS erzeugen
    TXT Eintrag im DNS erzeugen fuer SPF
    DMARC Eintrag im DNS erzeugen

    MX, SPF und DMARC sind für die Domains, von denen Mail verschickt wird. Die anderen Einträge sind für die Domain, mit der sich der Server meldet. Diese Domains sind regelmäßig nicht identisch. A, AAAA und RDNS sind für den Mailserver. RDNS zeigt nicht auf die Domain mit dem MX Record sondern auf die Domain mit dem A bzw. AAAA Record.

    Die Anforderung an Mailserver ist:

    • Der Server verbindet sich von seiner IP-Adresse (v4 oder v6) mit dem Zielserver.
    • Der Server meldet sich mit seinem Namen.
    • Dieser Name muss auf diese IP-Adresse auflösen.
    • Diese IP-Adresse muss rückwärts auf diesen Namen auflösen.

    Du kannst keine Records für die goodsrv Domain und andere Default Domains anlegen. Das sind nicht deine Domains. Um den Anforderungen gerecht zu werden, wäre das aber nötig. Für den Betrieb eines Mailservers auf IPv6 benötigst du also deine eigene Domain. Default-Domains sind sowieso, auch wenn sie im Prinzip die Anforderungen erfüllen, häufig ein Ablehnungsgrund. Ein Betrieb mit diesen Domains ist deswegen nicht anzuraten, selbst wenn es zu funktionieren scheint.

    Ich betreue seit 30 Jahren komplexe IT-Infrastrukturen, ich habe i.d.R. weitaus schwierigere Konstellationen laufen.

    Wenn Du mir nicht helfen willst. ist das Dein gutes Recht, aber hör auf mir so einen Unsinn von DHCP etc. zu erzählen.

    Die Netcup Firewall ist nicht stateful für UDP. Dein Server fragt u.U. den DHCP-Server nach einer Adresse und bekommt keine, wenn du nicht die Anfrage und die Antwort ausdrücklich durchlässt. Mit anderen Firewalls, die du gewohnt bist, ist die ausgehende Richtung default-allow und die Antwort implizit durch die Anfrage erlaubt, bzw. die Firewalls sind für die grundlegenden Funktionen vorkonfiguriert und DHCP läuft fast immer "auf" der Firewall. Deine gezeigten Regeln enthalten keine Freigaben für DHCP. Wenn dein Server DHCP für die Adressvergabe verwendet, dann bekommt er keine Adresse und damit ist dann der ganze Rest der Firewall irrelevant. Dass du die Adresse statisch konfiguriert hast, kann ich nicht erraten. Den Fall, dass das Netzwerk wegen nicht zugelassenem DHCP nicht funktioniert, gab es im Forum schon. U.a. habe ich dort darauf hingewiesen, dass die Regeln, die dafür an prominenter Stelle im Forum angegeben waren, die falschen Ports freigegeben und damit nicht funktioniert haben. Soviel zu dem Unsinn.

    Ich hatte den Eindruck, dass du Hilfe gesucht hast, aber jetzt sieht es so aus, dass du dich nur ausheulen willst, warum die Firewall nicht funktioniert. Tut sie, aber deine Konfiguration taugt nichts. Auf mindestens einen elementaren Fehler bei den Regeln für eine VoIP-Anlage habe ich schon hingewiesen. Die Antwort darauf war Schweigen im Wald. Viel Glück.

    Zeig die Regeln. Es gibt genug Möglichkeiten, was falsch zu machen, dass "DNS 53 & NTP 123 UDP rein und raus" praktisch gar nichts sagt. Hast du deine IP-Adressen statisch konfiguriert oder nutzt du DHCP, wie es voreingestellt ist? Dann hast du mit den oben gezeigten Regeln und aktiver Firewall gar keine Adresse.

    Du kannst dich mit der VNC-Konsole im ServerControlPanel auf deinen Server einloggen, ohne dass das Netzwerk funktioniert. Dann hast du die Sicht auf die Innenseite der Firewall und kannst z.B. mit tcpdump anzeigen lassen, was zu deinem Server durchkommt. Es kann wie schon erwähnt auch hilfreich sein, die Firewall noch nicht zu aktivieren und erstmal die Verbindungen anzuschauen, die dein System dann macht. Das gibt dir eine Vorstellung davon, welche Adressen und Ports lokal und remote im Spiel sind.

    Du musst mehr gucken und weniger versuchen, alles auf einmal richtig zu raten.

    Mein_IPv6_Präfix::/128

    Da muss nicht dein Präfix stehen sondern die ganze Adresse, oder /64 statt /128, wenn du dein Subnetz freigeben möchtest.

    Firewalls mit Outgoing default-drop sind ein Thema für Fortgeschrittene. Fang erst mal ohne Outgoing Regeln an, dann schaltet die Firewall in der Richtung auf Durchzug. Das ist insbesondere für UDP wichtig, weil bei Netcup die Firewall für UDP nicht stateful ist. Es reicht also für UDP nicht, Pakete reinzulassen, um die Gegenrichtung automatisch zu erlauben. Wenn es Outgoing Regeln gibt, wird per default alles gedropt: Nur was du explizit rauslässt geht auch raus.

    Du lässt deinen SIP-Provider nur per TCP auf IPv4 rein, nicht per UDP auf IPv4. Bau die Firewall langsam auf, damit sowas nicht übersehen wird. Du kannst dir die laufenden Verbindungen auf deinem Server mit netstat oder ss (für socket statistics) ansehen und dann z.B. die Outgoing Regeln danach aufbauen. (Beide Tools haben wichtige und erklärungsbedürftige Optionen, also mal in die man pages gucken.)

    Ich glaube nicht, dass es an dem Hinweis liegt. Wie beschrieben wird der Fensterinhalt dadurch einfach länger und man kann dann runterscrollen, um den Rest der VNC-Anzeige zu sehen. Ich habe zwei Meldungen und kann den ganzen Bildschirm sehen. Probleme mit abgeschnittenen VNC-Bildschirmen liegen meist an Konfigurationen des Bildschirms in dem System, auf dem der VNC-Server läuft. Displaymode Umschaltungen sind ein uraltes leidiges Thema, das über die Zeit etliche Änderungen erfahren hat. Ich würde es mit Veränderungen an den Display Einstellungen im Bootloader versuchen. Das Menü, mit dem man clientseitig Einfluss auf die Darstellung von NoVNC nehmen könnte, gibt es anscheinend bei Netcup nicht, weil die Integration direkt auf der zugrundeliegenden Bibliothek aufsetzt.

    Du versuchst, einen CNAME für den "Zone-Apex" festzulegen, den Anfang einer Domainzuständigkeit. Das geht nicht (weil es der DNS Standard verbietet). Deswegen steht da unter "gültig" "no". Der Aufruf mit www davor müsste so aber funktionieren. Du kannst für die Domain ohne www A und AAAA Records mit den Adressen des CNAME-Ziels festlegen. Dann musst du diese Einstellung aber immer nachführen, wenn der Betreiber des Servers die Adressen ändert.

    Es gibt moderne DNS Records, die das Problem im DNS lösbar machen, aber die Unterstützung durch die Webbrowser lässt noch so sehr zu wünschen übrig, dass man von der Nutzung zur Zeit nur abraten kann.

    Dynamisch aus einem eigentlich ungültigen CNAME erzeugte Adressrecords unterstützt Netcup nicht. Einige andere DNS-Hoster bieten sowas an. Du könntest die Domain dorthin delegieren (deren Nameserver für die Domain eintragen und dann die Domain technisch dort verwalten). Cloudflare wäre z.B. ein Kandidat dafür.

    Irgendwie musst du ihnen das Recht geben, den Kram zu hosten, ist die Ausrede dafür. "Wir dürfen dann alles damit tun" ist aber Standard in der "du bist nicht der Kunde" Welt, und du erwartest doch sowieso nichts anderes, als dass die das für alles verwursten, was ihnen einfällt.