Beiträge von frank_m

    Wenn ich einen V-Server bei einem anderen Anbieter wähle, wo windows bereits vorinstalliert, dann habe ich ja wohl die gleichen Probleme, oder?

    Nein, eben nicht. Denn dort kümmern sich andere darum, dass die gefährlichen Dienste geschützt werden, z.B. durch vorgelagerte Firewalls. Alles das, was du bei Netcup selber machen musst, wird dir dort abgenommen.

    Wird denn gleich das Höllentor über mich hineinbrechen wenn ich diese Kenntnisse nicht habe?

    Nein. Es kommt deutlich schlimmer. Auf deinen Server prasselt jetzt schon ein Angriff pro Sekunde ein, und das allein auf der IPv4 Adresse. Es gibt allein im Remote Desktop Modul 300 ungepatchte Sicherheitslücken, von denen viele eine sofortige Übernahme des Servers erlauben. Bei deinem Erfahrungsschatz bemerkst du vermutlich nicht mal, dass dein Server längst durch andere kontrolliert wird, und nicht mehr durch dich.

    Die Folge: Das Ding wird als Malware- und Spamschleuder missbraucht. Je nach Schaden, der dabei angerichtet wird, erwarten dich Ersatzforderungen in 5-stelliger Höhe. Ja, du bist für den Schaden verantwortlich, der mit deinem Server angerichtet wird. Darüber hinaus landet die IP deines Servers auf den Blacklisten für gefährliche IP-Adressen, und darunter leiden dann alle Netcup Kunden, weil die Netcup Subnetze in der Folge z.B. von den großen Mailservern bei Google oder Microsoft nicht mehr akzeptiert werden.

    Wenn es nur das Höllentor wäre, dass über dich hereinbricht, könntest du froh sein.

    Bisher nutze ich einen anderen Anbieter, bei dem der Server bereits entsprechend eingerichtet ist.

    Das ist definitiv die bessere Lösung. Windows auch nur einigermaßen sicher als Server zu betreiben, erfordert eine tiefgreifende Ausbildung und jahrelange Erfahrung.

    Windows Server 2019 ist uralt und fällt in ein paar Jahren aus dem Support.

    Es ist im Januar 2024 aus dem Support gefallen. Ich halte es für unverantwortlich, das System noch direkt am Internet zu betreiben.

    Wenn sowieso ein Linux-Server als Gateway davor hängt, kann man auch einfach den RDP-Port durch SSH tunneln. Dafür braucht es kein VPN.

    Das ist eine gute Lösung, wobei VPN natürlich auch geht. Den Weg würde ich auch für ein aktuelles Windows empfehlen.

    Es gehört schon ein erheblicher Mut dazu, einen so alten Server, dass er den Internet Explorer (!) mitbringt, auf einen VPS zu installieren, der vollkommen ungeschützt sämtlichen Attacken einer öffentlichen IPv4 Adresse ausgeliefert ist. Wie alt ist der Virenschutz und die Firewall? Etliche Jahre auf jeden Fall.

    Wie lange geben wir den Hackern, bis sie den Server hopsgenommen haben? 30 Sekunden?

    Ach, du redest ie ganze Zeit von der Eingabemaske des Netcup DNS Systems. Es wäre sehr hilfreich gewesen, dass direkt am Anfang zu schreiben oder Screenshots zur Unterstützung beizulegen. Woher sollten wir das wissen?

    Die Frage ist nicht dein Ernst, oder?

    Du suchst:

    Code
    xxxxxa._openpgpkey.<meine-domain>.de. IN OPENPGPKEY (
                      yyyyy/YYYYY
    )

    Und du bekommst:

    Code
    abcdefghijklmnopqrstuvwxyz1234567890abcdefghijklmno._openpgpkey.unkenntlich-gemacht.de. IN OPENPGPKEY (
                      mDMEZIM[...]==
    )

    Und jetzt bringst du es nicht fertig, die beiden Einträge übereinander zu legen? Verstehe ich die Frage nicht?

    Was soll das, willst du auf Gedeih und Verderb das letzte Wort haben? Wenn du nicht erkennen willst, dass es einen Unterschied zwischen VM und Cloud gibt, dann kannst du das so machen. Es ist im Zweifel halt dein Problem. Lass es gern drauf ankommen.

    Auch wenn hier wiederholt anderen fälschlicherweise Rechtsbruch vorgeworfen wird, ohne das in irgendeiner Weise zu belegen, und versucht wird, die tatsächliche Situation zu verbergen, indem weiter FUD gepostet wird, steht die rechtliche Situation immer noch hier.

    Wir heben jedenfalls erheblich mehr Belege beigebracht, als du. Und nur weil du immer wieder den gleichen Sermon wiederholst, wird er nicht richtiger.

    Heise ist ein Fachverlag, hat einen Justiziar, der sicher über solche Beiträge drüberschaut, und beobachtet die rechtliche Situation zu EULAs schon seit Jahrzehnten.

    Mag ja alles sein. Hilft nur nicht, wenn es im Artikel um was völlig anderes geht, als wir hier diskutieren.

    Wer sich lieber auf die "Bedenken" von Leuten stützen will, die kein Geheimnis daraus machen, dass sie lieber keine Windows-Installationen auf Netcup Servern haben wollen, darf dem FUD aber auf den Leim gehen.

    Ich hab nichts gegen Windows Server auf Netcup Instanzen, solange sie ordentlich abgesichert sind. Das hab ich immer so geschrieben: Hängt eine Linux Firewall davor. Mehr will ich gar nicht. Alles andere entbehrt jeder Grundlage. Das alles sind aber eher traurige Versuche, von der eigentlichen Frage abzulenken. Aber wenn die Argumente ausgehen, müssen es halt die persönlichen Angriffe sein. Das haben wir ja nicht zum ersten Mal. Mich bestätigt das nur, weil es das sicherste Zeichen dafür ist, dass es keine sachlichen Gegenargumente gibt.

    Wie gesagt, das ist deine persönliche Einschätzung, die man nicht teilen muss, und die ja auch nicht allgemein geteilt wird. Meines Erachtens machst du es dir hier deutlich zu einfach. Nur weil ein Artikel einer Fachzeitschrift, der auf einer konkreten Nutzerfrage basiert, einen völlig anderen Anwendungsfall nicht kategorisch ausschließt, heißt das nicht, dass der andere Anwendungsfall generell erlaubt ist.

    Wie schon erwähnt, der Artikel bezieht sich auf die VM Nutzung auf dem heimischen PC, das geht ja auch deutlich aus dem Themenkontext hervor. Er bezieht sich nicht auf die Cloud Nutzung, und da ist die Situation halt anders.

    Du kannst das anders sehen, aber dann trägst du das Risiko. Darauf sollte man aufmerksam machen, damit jeder weiß, worauf er sich ggf. einlässt. Wenn du Urteile etc. vorlegen kannst, die deine These stützen, dann gerne. Aber bis dahin sollten wir auf die verfügbaren Ausarbeitungen hinweisen - auch die von Anwaltskanzleien -, und die sagen halt was anderes.

    Darf ich Windows 11 auf einem vServer betreiben:
    Antwort: Ja und Nein
    Warum: Erlaubt nur, wenn man physischen Zugriff auf das System hat. Zumindest muss man diesen physischen Zugriff ab und zu haben. Bei einem vServer, der bei Netcup im Rechenzentrum auf einer Node gehostet wird, dürfte nur ein Zugriff über ein Netzwerk möglich sein. Hier dürfe die konforme Nutzung der Windows Lizenz problematisch sein.

    Danke, das deckt sich mit meiner Einschätzung.

    NaN: für deine These würde ich mir ähnliche Belege wünschen - wenn es sie denn gibt, woran ich inzwischen zweifle.

    Microsoft unterscheidet sehr deutlich zwischen lokaler und Cloudnutzung. Für lokale Systeme - auch mit VM - gibt es Windows. In der Cloud sind es die Azure Remote Desktop Derivate. Ich glaube nicht, dass die Lizenzbedingungen der Hersteller in Europa so gar keine Rolle spielen.

    Ich bin der einzige in dieser Diskussion, der irgendwas belegt hat.

    Nach dem Beleg frag ich doch die ganze Zeit. Hab ich was übersehen? Wie gesagt, der Heise- und Wikipedia Artikel stützen deine These nicht so eindeutig, wie du es offenbar gern hättest. Da steht nirgendwo, dass die EULAs und Lizenzvereinbarungen in Deutschland nicht gelten.

    Zumindest widerlegen Heise, Wikipedia und diverse Anwaltsseiten meine Auffassung nicht.

    Wie gesagt, du kannst das anders sehen. Aber das ist dann deine rein subjektive Einschätzung. Belege, die über deine Behauptung hinausgegen, hast du ja offenbar nicht. Damit trägst du auch das Risiko. Nicht mehr und nicht weniger will ich zum Ausdruck bringen.

    Ich gebe zu dass ich das Thema die letzten Jahre nicht mehr verfolgt habe, aber gibt es denn prominente Urteile in der anderen Richtung?

    Ist das nötig? Solange die Unwirksamkeit einer Klausel nicht gerichtlich festgestellt wurde, gilt der geschlossene Vertrag.

    Da wurde das geklärt, aber das ist 30 Jahre her.

    Eine EULA wird Vertragsbestandteil, solange sie dem Käufer bereits beim Kauf bekannt gemacht wurde. Das sagen die aktuellen Artikel dazu. Wenn vor 30 Jahren andere Urteile gefällt wurden, dann frage ich mich, warum spiegelt sich das in den aktuellen Veröffentlichungen dazu nicht wieder? Natürlich kann das sein, aber dann sollte sich dazu doch was finden lassen. Ich habs nicht gefunden, nur Bestätigungen der Wkipedia Aussagen auf Webseiten von Anwälten.