Beiträge von TBT

    Kostengünstigste Variante: einen anderen DynDNS Service holen (z.B. kostenfrei https://freedns.afraid.org/ oder halt No-IP.com oder andere) und im DNS Server einen CNAME Record der eigenen Domain auf die Subdomain des DynDNS Providers setzen.

    Oder

    DynDNS mit Cloudflare (das Umstellen darauf ist angesichts der vielen Netcup DNS Probleme sowieso sinnvoll: https://developers.cloudflare.com/dns/manage-dns…c-ip-addresses/ . In dem Fall bekommt man auch API Support für Let's Encrypt DNS Authentication mit dazu, sehr praktisch um z.B. mit dem Nginx Proxy Manager auf Docker Wildcard Zertifikate zu ziehen und automatisch zu aktualisieren.

    Weiß nicht, ob man etwas erzwingen sollte, was anscheinend nicht sonderlich zusammen passt.

    Wenn eh Probleme existieren, der Server wie hier schon mehrere Monate ungepatcht im Internet steht und die Sicherung der Daten machbar ist, könnte im vorliegenden Fall eine Neuinstallation nicht schaden.

    Dist Upgrades "können" funktionieren - oder unvorhergesehene Schwierigkeiten verursachen. Beides schon erlebt.

    Ich sehe das ein wenig entspannter. :S

    Nur weil Ubuntu 18.04 jetzt seit kurzem keine Updates mehr bekommt, heißt ja nicht gleich, dass plötzlich lauter Sicherheitslücken auftauchen werden

    Nur wenn immer noch unentdeckte Löcher im System jetzt bekannt werden, dann wird es heikel.

    Aber sicher. Der Server sollte bei nächster Gelegenheit auf ein neueres OS aktualisiert werden, keine Frage.

    Ich würde sagen es hat schon jetzt zu viele Sicherheitslücken. Ein OS ohne Support ist ein unsicheres OS. Für mich ab dem Tag, an dem kein Support mehr besteht.

    Sortiert von 31.05.2023 bis heute: https://cve.tuxcare.com/els/cve?cve=&o…By=updated-desc davon mehrere critical.

    Ubuntu 18.04 LTS ist seit 31.05.2023 aus dem Standardsupport, d.h. es gibt keine Updates mehr.

    Um weiterhin Updates zu bekommen, müsste man entweder auf eine höhere LTS Version dist-upgraden oder Ubuntu Pro kostenpflichtig abonnieren.

    D.h. hier steht ein Server seit 3,5 Monaten ohne Updateabdeckung im Internet und ist Angriffen ausgesetzt. An dieser Situation sollte sofort etwas geändert werden, ansonsten gehört er nicht mehr lange mkdr .

    Insofern: Daten sichern und neu installieren, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Server bereits kompromittiert ist.

    Hätte da noch 3 gebrauchte WD RED NAS 1TB 3,5" auf Lager und gegen etwas Kleingeld abzugeben.

    Loch durchbohren und ab in die Datenschutztonne beim lokalen Recycling Hof. Die Verwendung eines Slots für so kleine Festplatten ist bei der Kosten/Slot Kalkulation nicht sinnvoll.

    ja genau so knackbar wie jede andere auch :P

    1Password verwendet für E2E den AES-GCM-256. Dieser Algorithmus findet auch in SSH und TLS 1.2 (SSL) Verwendung. Dieser Algorithmus gilt als sicher.

    Wenn Du also meinst, das wäre nicht sicher, solltest Du auch kein SSH, POP3S für POP3, SMTPS für SMTP, NNTPS für NNTP, SIPS für SIP, IMAPS für IMAP, XMPPS für XMPP, IRCS für IRC, LDAPS für LDAP, MBS/IP-TLS, FTPS für FTP, EAP-TLS, TN3270-TLS, OpenVPN, DNS over TLS, DNS over HTTPS und DNS over QUIC (Quelle) verwenden, die auch auf TLS 1.2 laufen (können). Im Prinzip solltest Du also weder online sein, noch auf dieser SSL gesicherten Website etwas schreiben, noch eMails schreiben oder überhaupt Server via SSH administrieren.

    Zudem verwendet 1Passwort einen zweiten Faktor für den Erstzugriff auf einen Vault, d.h. selbst mit eMail und Passwort kommt man noch nicht mal rein, wenn man den zweiten Faktor nicht hat.

    All das ist tausendmal sicherer als das gleiche Passwort "password123" zusammen mit der eigenen eMailadresse bei allen Accounts zu verwenden oder irgendwo ein Notizbuch mit seinen Passwörtern zu haben oder eine Excel Tabelle auf Dropbox zu lagern. Und ob man jetzt KeePass (verwendet auch AES-256) auf Dropbox verwendet oder 1Password ist sicherheitstechnisch egal, hinsichtlich des Komforts aber nicht. Auf jeden Fall sollte man seine Daten nicht unverschlüsselt (damit meine ich ausschließlich E2E) auf eine Cloud legen. Aber das ist hier ja auch nicht der Fall.

    Dann muss nur hinterher auch alles funktionieren. Und da habe ich so meine Zweifel, ob Anspruch und Wirklichkeit auch zusammenpassen.

    Tuts bei mir schon seit vielen Jahren eigentlich recht ok. Bei Bauarbeiten in der Gegend mitunter Probleme, jetzt wieder alles sehr fein. Wie guts generell läuft kann leider von so vielen Faktoren abhängen: wie viele Anschlüsse am gleichen Segment hängen, wie gut der HÜP (Übergabepunkt im Haus) gemacht ist (Handwerker von Vodafone), ob der Verstärker im Keller richtig eingestellt ist, wie die Koaxverkabelung im Haus ist (Qualität, Länge, Unterbrechungen durch Stecker = Signalverschlechterung), wie weit die Koaxstrecke bis zum Modem ist, wie viele Nutzer im Haus dran hängen, wie gut das Modem ist.

    Bei mir: HÜP erst vor ein paar Jahren neu gemacht, Verstärker dann auch erst neu dran, eingemessen und konfiguriert, Koaxstrecke bis zum Modem nur rund 5m ohne Unterbrechungen (bzw. Verstärker -> 1 Kabel bis zur Wanddose -> 1 Kabel bis zum Modem). Gutes, separates DOCSIS 3.1 Modem gekauft ( https://shop.wernerelectronic.de/antennen-und-k…docsis-3-1.html ) und an eine Unifi Dreammachine Pro ( https://eu.store.ui.com/eu/en/products/udm-pro ) gehängt. Rest des Netzwerks ist auch Unifi.

    Und da habe ich so meine Zweifel, ob Anspruch und Wirklichkeit auch zusammenpassen. Up- und Download sind zwar angegeben -mit dem berühmten "bis zu", aber wie lange der Aufbau einer Verbindung dauert und ob es da dann halt auch weiterhin Engpässe gibt, das steht natürlich wohlweislich nirgends.

    Mit dem richtigen Setup absolut machbar (u.a. auch Modem und Router sind hier wichtig, über WLAN 1Gbit zum Client zu bekommen ist auch unwahrscheinlich, daher lieber Gbit LAN. Ich habe Business Kabel und erreiche absolut 70-90 Mbytes/s. Allerdings gibts wenige Gegenstellen, die das auch können.

    Der Aufbau der Verbindung? Die wird einmal aufgebaut und bleibt dann permanent bestehen. Keine 24h Zwangstrennung bei Kabel. Solltest Du aber jetzt auch schon so haben. Engpässe und Probleme können in dem ganzen, oben beschriebenen Strang entstehen. Je nach Wohnsituation hat man Einfluß auf mehr oder weniger dieser Bestandteile.

    Immerhin hat das ja bisher trotz DS-Lite mehrere Jahre lang relativ gut funktioniert - wenn man von den Unitymedia Standardstörungen, bisher höchstens einmal pro Monat für ein paar Stunden, absieht.

    Im Prinzip ändert sich nicht viel. Du wirst halt ne IPv4 haben. Die solltest Du aber auch schon mit Deinem jetzigen Vertrag bekommen (ohne Gewähr), wenn Du einfach nur ein eigenes Modem (z.B. eigene Kabel Fritzbox oder o.g. Modem an nem anderen Router) dran hast.

    Aber seit einigen Wochen gibt es halt ganz neue (für mich) Probleme. Wenn das das neue "normal" sein soll ... Selbst damals per UMTS war das nicht so. Ich muss das aber auch mal systematisch untersuchen, was genau wann und wohin so große Lags produziert. Hier im Forum nd auch in anderen Foren ist alles völlig problemlos. Auch die SSH-Verbindung zu den Servern ist stabil, auch die zu den Servern mit ausschliesslich IPv4. Die Probleme sind auch ziemlich tageszeitabhängig. Vielleicht wird es ja jetzt nach den Ferien besser ;):rolleyes: .

    Da solltest Du mal alle Bestandteile der o.g. Kette analysieren, normal ist das nicht.

    Neben dem reinen Netzwerkgeschehen kannst Du auch mal andere DNS Server testen (z.B. Cloudflare, Google).

    Sag das meinem Internetprovider (Vodafone/Unitymedia) Wenn ich da eine eigene, gar nicht mal unbedingt feste, IPv4 hätte, dann bräuchte ich das nicht.

    Wechsel zu Vodafone Business (da bekommste standardmäßig eine dynamische IPv4 und kannst eine feste gegen Aufpreis bekommen oder schließ einen eigenen Router an.

    Aber die Datenbank musst du ja auch hier noch separat sichern, oder?

    Für simple Anwendungen, wie z.B. Wordpress sehe ich da eigentlich keinen großen Unterscheid. (DB und Programmverzeichnis sichern)

    Bei komplexen Anwendungen, die aus vielen Einzelbausteinen bestehen, macht es docker einem dann aber schon (u.U auch deutlich) einfacher.

    Oder wenn man was hat, mit speziellen Abhängigkeiten. (Z.B. ältere php-Versionen o.ä.) Auch da macht docker sicher Sinn.

    Ist schon jemand auf podman umgestiegen?

    Naja, man stoppt den Container, sichert Volumes / herausgelegte Ordner und ich habe meine docker-compose Files auf einem privaten Github Repo gelagert, einerseits als Backup und andererseits zum einfachen Runterziehen der gesamten Umgebung auf einen neuen Host (plus noch die sehr nützliche Versionsverwaltung). Kürzt halt die länglichen Installationsanleitungen ab und es gibt eigentlich nie ein "Zerkonfigurieren" des Hosts.

    Es dauert evtl EINMAL länger, um den Container laufen zu haben (z.B. Integration in den eigenen Proxy), aber wenn mans mal hat wirds immer genauso und immer einfach gehen.

    Und ja, die genau passenden Umgebungen die sich mitunter gegenseitig ausschließen (z.B. Datenbank einer Version für eine Anwendung und Datenbank einer anderen Version für eine andere Anwendung) sind auch hilfreich.

    Ich finde schon, dass Containerisierung immer Sinn macht, auch bei einfacheren Anwendungen:

    - einmal die Docker-Compose hergerichtet, für immer das „Kochrezept“ für diese Anwendung parat. Dieselbe Anwendung kann überall in Sekunden installiert werden.

    - Docker Networking ermöglicht zahlreiche Möglichkeiten, App und DB Container können in ein eigenes Subnetz gepackt werden, nur die App Ports werden (ggfalls über Reverse Proxy) rausgegeben.

    - die Sicherung der Docker Compose Files und Volumes / herausgelegten Ordner ist einfacher als bei installierten Anwendungen.

    - es gibt einfache manuelle oder automatische Updatemechanismen.

    U.v.m.