Beiträge von Paul

    Ein Tipp von mir (ich nutze selbst Linux als Haupt OS seit >15 Jahren): Nimm dir lieber einen Zweit PC und installiere dir dort Windows. Dann hast du auch eine saubere Trennung. Ich habe auch schon VMs ausprobiert, Wine und Dualboot. Es ist am Ende einfach nur ein Krampf. Klar funktioniert es schon irgendwie. Spaß macht es aber nicht. PCs sind mittlerweile so günstig, dann würde ich immer lieber auf getrennte Systeme gehen. Ein Ryzen Mini PC gibt es schon für ~300 €. Der reicht für sowas locker.

    So schön Linux ist, manchmal braucht man dann doch ein Windows, das auch direkt auf der HW läuft. Seien es jetzt Firmware Updates für diverse Geräte oder einfach nur ein Spiel. Photoshop ist auch so ein Beispiel. Hat man einen PC nur dafür, kann man damit viel besser arbeiten.

    VMware Workstation Pro ist mittlerweile kostenlos. Wenn du ein Desktop OS in einer VM laufen lassen möchtest, ist das definitiv die erste Wahl: https://blogs.vmware.com/workstation/20…rsonal-use.html

    VMware Workstation läuft auch auf Linux. Wenn du es also ausprobieren willst, macht das ruhig mal damit. Du brauchst ja nicht direkt zu Beginn eine Lizenz. Windows kann man auch erst einmal so installieren und schauen ob wirklich alles läuft.

    Das ist ein wirklich interessantes Thema. Ich bin momentan bei Gitea + Gitea Actions. Dass die Lösung im Grunde eine Kopie von Github Actions ist, finde ich persönlich eher als Vorteil, weil es einem eine sehr große Auswahl an Actions/Modulen zur Verfügung stellt, die man meist problemlos 1:1 nutzen kann. Die entsprechenden Build Container kann man auch gut selbst bauen und die Repos im Zweifel auch bei sich auf der Instanz spiegeln, falls man diese nicht direkt von Github ziehen möchte.

    Ich hadere selbst nur etwas mit der internen Package Registry (z.B. für Container). Die ist bei Gitea/Forgejo doch etwas sehr rudimentär und wenig flexibel. Da überlege ich noch, ob ich mir nicht noch eine dedizierte Harbor Instanz aufsetze um zumindest das zu trennen. Denn die Berechtigungen sind hier nicht so schön gelöst wie z.B. bei Gitlab. Ein Runner kann nicht automatisch in die Registry pushen. Dafür braucht es dann extra Credentials, die als Variablen hinterlegt werden müssen. Wenn ich das aber eh machen muss, kann ich auch eine externe Registry nutzen.

    Aber insgesamt bin ich schon zufrieden mit der CI Implementation, gerade weil es einfach mitkommt und mich sich nicht direkt noch Gedanken um eine weitere Komponente machen muss (+ Usermanagement).

    Wenn ich mir ein externes CI Tool anschauen müsste, würde ich vermutlich eher Richtung Jenkins tendieren. Entsprechende Gitea (Forgejo) Plugins gibt es dafür auch. Drone & Co sind für mich dann eher einfache Tools, die im Endeffekt wenig Mehrwert gegenüber der integrierten Actions Lösung bieten. Das ist aber nur mein persönlicher Eindruck.

    Nachdem ich vor 8 Jahren auf einen Mac umgestiegen bin fehlt mir etwas die Übersicht bei den Linux Desktop Distributionen.
    Was nutzt man denn da gerade so mit Raid und Verschlüsselungsunterstützung?
    War gerade sehr überrascht, dass der aktuelle Ubuntu Installer das nicht mehr unterstützt.

    Fedora. Hat für mich den besten Installer. Der kann sowohl RAID als auch LUKS komfortabel. Generell ist dort die ganze Partitionierung sehr gut gelöst. Dieser wird auch in RHEL, Alma & Co verwendet.

    Bist du dir bei dem Port (8843) sicher? Das sieht auf den ersten Blick merkwürdig aus. Normalerweise sollte caldav ganz normal über den https Port 443 erfolgen. Kannst du das mal versuchen? Siehst du denn eine Fehlermeldung?

    Man muss aber auch sagen, dass das Kerngeschäft mit dem Basis OS immer unwichtiger wird. Die Distribution an sich spielt immer weniger eine Rolle in Zeiten von Containerlösungen wie Docker oder Kubernetes. Am Ende will man einfach nur einen Kernel und ein paar GNU Tools. Der Rest kommt sowieso aus einer externen Quelle. Auch hier im Enterprise Umfeld wird immer mehr mit Containern gearbeitet. Da stellt sich durchaus die Frage warum man eigentlich für die Lizenzen so viel bezahlen soll. Am Ende kochen alle Distributionen nur mit Wasser. Und das Wasser von RHEL ist zudem auch noch ziemlich alt und muffig, was sich gerade in der Welt der Automatisierung und Virtualisierung negativ bemerkbar macht. Als Kubernetes Node eignet sich z.B. ein Fedora um einiges besser als ein veraltetes RHEL, weil schlicht der Kernel neuer ist oder auch die Python Version.

    Meiner Meinung nach lohnt sich RHEL eigentlich nur, wenn man irgendwelche Legacy Software hat, die nur für bestimmte Distributionen zertifiziert ist und man es daher einsetzen muss. Und wenn man dann doch recht viel aus den RHEL Quellen nutzen will, kommt man meist um EPEL nicht drum herum, weil z.B. die Auswahl an Python oder PHP Pakete sehr begrenzt ist und einiges nur in EPEL zu finden ist. Und dort ist die Qualität bei weitem nicht so wie aus den Standard RHEL Quellen.

    Das einzig wirklich gute an RHEL sind eigentlich die Security Advisories. Wenn man dafür bezahlen will, kann ich das gut verstehen. Aber dann spielt meist auch Geld keine wirkliche Rolle mehr.

    Aber RedHat hat das ja auch erkannt und bewirbt ja auch seine anderen Services (z.B. Openshift) deutlich mehr als das "langweilige" RHEL.

    Daher ist es mir immer noch ein Rätsel, warum RedHat den Schritt mit CentOS gemacht hat. Sie wissen eigentlich selbst am besten, dass das Kerngeschäft mit dem OS nicht mehr so skalieren kann wie in der Vergangenheit und es eigentlich klüger wäre, viele Entwickler und User anzulocken um dann später die wirklich interessanten Services verkaufen zu können.

    Broadcom schießt sich wirklich ins Knie. Wenn kleinere Nutzer wegfallen, ja gut, die großen Kunden querfinanzieren das. Wenn nun aber solche großen Provider die Reißleine ziehen, könnte das echt noch interessant werden :) Durch das neue Proxmox Datacenter wird es dazu noch richtig starke Konkurrenz geben.

    Schön wäre es ;) Die Realität ist aktuell nur leider noch eine andere: https://www.theregister.com/2024/12/13/bro…fy_2024_vmware/

    Zitat

    Broadcom says VMware is a better money-making machine than it hoped

    Wenn die damit auch noch durchkommen, wäre das ein ziemlich schlechtes Beispiel und könnte auch andere auf dumme Ideen bringen. Hoffen wir einfach mal, dass sich das langfristig irgendwann rächen wird.

    Puh, erledigt. Mein CCP und WCP laufen zum Glück flüssig.

    Musst du dafür nicht https://webhostingcontrolpanel.de/ aufrufen? Gibt es davon mehrere Varianten? Ich habe jetzt selbst kein Webhosting, aber das scheint mir ähnlich wie das SCP die zentrale Anlaufstelle zu sein, die ja auch oben verlinkt ist. Und genau die wirft seit Freitag schon einen 504 Gateway Timeout.

    Wenn eine so zentrale Plattform wie das Webhostingcontrolpanel ausfällt, könnte man aber schon erwarten, dass hier das interne Monitoring anspringt und Netcup hier recht zeitnah selbst reagiert ohne dass ein Kunde dafür erst ein Ticket aufmachen muss. Immerhin betrifft das ja ziemlich viele Kunden.

    Ein harmloser Grund könnte sein, dass man mit alten Ideen weiterhin Geld verdienen will und einfach nicht mehr kreativ genug ist, sich neue Geschichten und Filme auszudenken.

    Es gibt aber auch noch die etwas bösartigen Gründe, dass man alte Klassiker auf politisch korrekt reinwaschen möchte und die eben durch den Dreck zieht. Disney macht das ja seit einiger Zeit sehr intensiv. Amazon aber auch (mit Herr der Ringe z.B.).

    Produzenten ignorieren oft die Tatsache, dass viele Figuren einfach viel zu stark mit den entsprechenden Schauspielern verknüpft sind. MacGyver ist ein perfektes Beispiel. Ich bin ein großer Fan von Richard Dean Anderson. Mit der neuen MacGyver Serie kam ich überhaupt nicht klar. Die ganzen Geschichten mit dem permanenten kalten Krieg Fokus hat einfach eine Atmosphäre geschaffen, die man so nicht einfach ändern kann.

    Aber evtl. ist es auch eine eine Frage des Alters. Ich bin mittlerweile auch an einem Punkt, wo ich einfach nicht mehr wirklich viele neue Filme/Serien brauche. Ich schaue eh wenig, aber dann reichen wir mir auch die Filme, die ich schon habe. Ich könnte meine Bud Spencer & Terence Hill Collection auch zum hundertsten Mal durchschauen. Mir würde es an nichts fehlen ^^ .

    Von einem Failover mittels DNS würde ich dringend abraten. Das Problem sind die vielen "kaputten" DNS Clients da draußen. Du kannst die TTL noch so kurz stellen, jeder Client oder Resolver kann das selbst überschreiben. Es gibt genügend Resolver, die selbst bei einer kurzen TTL die Records länger im Cache lassen. Auch gibt es Fälle, wo der DNS nur einmal abgefragt wird und dann erst wieder beim nächsten Neustart. nginx ist so ein Beispiel. Da bringt dir der DNS Failover im Grunde nichts, weil die Clients das nicht mitmachen. Das halte ich daher in der Praxis für keine gute Idee.

    E Nomine - Die Weihnachtsgeschichte

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