Beiträge von Paul

    Deine Gedanken sind gut und auch richtig. Ich würde aber noch den Tipp geben, das Ganze von der anderen Richtung aus zu betrachten. Die größte und gefährlichste Angriffsfläche bei einem Teamspeakserver ist Teamspeak an sich. Daher fehlen mir der Auflistung noch Punkt 11 und Punkt 12, welche die wichtigsten Punkte überhaupt wären:

    11. Teamspeak sauber aufsetzen

    12. Teamspeak aktuell halten

    Den SSH Port kannst du z.B. ändern. Das ist absolut ok und verringert das Grundrauschen etwas. Es macht deinen Server aber nicht sicherer. Dein Basissystem ist in der Regel wenig anfällig gegenüber Angreifern. Angreifbar wird es erst richtig durch die Applikationen, die darauf laufen. Daher habe grundsätzlich immer die Applikation im Fokus. Der Rest ist eigentlich dann nur noch Bonus. Dazu gehört z.B. auch, dass der TS Service dann nicht als root läuft, was sonst sämtliche anderen Maßnahmen wieder neutralisiert.

    Die Ostereiersuche beschränkt sich diesmal auf die Flash-Angebote? Die "normalen" Angebote muss man diesmal nicht suchen und kann sie direkt über die Aktionsseite bestellen?

    Die Performance ist gar nicht so sehr das eigentliche Problem. 1-2% merkt man in der Praxis sowieso nicht. Es läuft halt einfach nicht sonderlich stabil. Selbst mit vmx Flag gibt es immer wieder mal Probleme, Freezes, Abstürze. Hier im Forum gibt es dazu auch einige Beiträge, die darauf sehr detailliert eingehen.

    Mal eine doofe Frage, weil ich das jetzt mehrfach gesehen habe, aber selbst kein Proxmox bisher nutze. Ich dachte immer, dass Proxmox nur auf "bare metal" und nicht selbst in virtualisierten Umgebungen wie einer VPS läuft und Sinn macht. Da man ja schlecht visualisierte Unterserver erstellen können wird, frage ich mich, was Euch das bringt. Sorry für die Proxmox-Noob-Frage, aber stelle ich einfach mal, um etwas an der Stelle dazu zu lernen.

    Proxmox kann nicht nur VMs (Qemu/KVM) erstellen, sondern auch Container (LXC). Das wird hier auf den Netcup Servern wohl in der Regel zum Einsatz kommen. Richtige VM Virtualisierung macht auf bereits virtualisierten Servern wenig bis keinen Sinn. Da hast du schon recht. Auch wenn das theoretisch mittels vmx Flag möglich wäre. Aber wenn man es nur für die Container Verwaltung nutzt, kann man das schon machen. Ob man es wirklich braucht, muss man aber selbst entscheiden.

    Wenn man mit IPv6 beginnt, ist es sicherlich klug, wenn man den Containern nicht direkt eine IPv6 aus dem Public Netzwerk gibt, sondern mit einem Reverse Proxy bzw. Loadbalancer arbeitet. Dieser kann dann im Dualstsack arbeiten, IPv4 und IPv6 terminieren und dann ins Backend z.B. nur noch IPv4 sprechen. Dann braucht man sich bei Docker & Co. gar nicht mit der Problematik beschäftigen und kann den Clients dennoch Dualstack anbieten.

    Für reines Development macht WSL deutlich mehr Sinn als eine klassische VM.

    Ja, das ist definitiv ein guter Tipp. Ich habe hier auch noch einen Windows Laptop (auf dem ich mangels Treiber einfach nicht vernünftig Linux betreiben kann) und dort nutze ich auch WSL anstatt einer VM. Das läuft erstaunlich gut, vor allem da es sich z.B. auch wunderbar in VSCode integriert und dort als Terminal/Shell verwendet werden kann. Wäre da nicht das komische Tastatur Layout in Windows (fehlendes de-nodeadkeys), könnte man mittels WSL auch als Linuxuser wunderbar unter Windows arbeiten ohne jedesmal eine VM starten zu müssen oder darauf achten zu müssen, dass der Mauszeiger oder die Tastatur den Fokus in der VM haben anstatt auf dem Host OS.

    Achso ok. Du kannst das

    Code
    args:
      warn: false

    doch einfach mal entfernen. Das warn Argument gibt es ja nicht mehr. Wofür hast du es denn gebraucht? Was passiert denn, wenn du es ohne ausführst?

    Laut CCP sollte eines inklusive sein. Der Support antwortete mir, dass ich eine zusätzliches Subnet zubuchen kann.

    Bei dieser Antwort würde ich aber nochmal freundlich nachfragen, ob das wirklich ernst gemeint ist. Wenn der Server nämlich gar kein IPv6 bisher hatte, kam man auch schlecht ein zusätzliches Subnet dazubuchen. Das zusätzliche Subnet wird ja auf eine schon bestehende IPv6 Adresse geroutet, die entsprechend auf dem Server konfiguriert sein muss. Daher kann das in diesem Fall definitiv nicht die Lösung sein. Wie sieht das denn im SCP bei dir aus? Das wäre wirklich mal interessant zu sehen.

    Die Frage ist aber, wieviel das am Ende dann tatsächlich bringt. DNSSEC wie auch andere DNS Features haben strukturbedingt immer das Problem, dass sie clientseitig überschrieben werden können. Egal wie du sicher du deine Zone machen willst, ein Client kann das einfach ignorieren. Auch können Resolver (vor allem im Unternehmensumfeld) hier ganz andere Dinge machen und beliebige Records überschreiben.

    Auch das Thema Datenschutz ist so eine Sache. Es bringt ja am Ende nichts, wenn ich mein DNS explizit in Deutschland hoste, nur dass dann die Clients trotzdem Google oder Cloudflare als Resolver nutzen. Zumal DNS ja sowieso public ist und man hier sicher die Frage stellen darf inwiefern das überhaupt datenschutzrechtlich relevant ist. Der eingesetzte Resolver der Clients ist da weitaus kritischer.

    Letztendlich muss DNS einfach funktionieren. Wirklich 100% sicher wird das nie werden. Da muss dann jeder für sich selbst überlegen wieviel Arbeit man sich für 0,5% mehr Sicherheit machen möchte.

    ernsthaft? und die google suche nicht bedienen können? „can not edit resolv.conf“ liefert im ersten ergebnis den hinweis aufs immutable bit.

    Wer gut googeln kann, braucht selten Hilfe in einem Forum. Ich bin jetzt schon so lange dabei, meine Erwartungen bei sowas sind mittlerweile doch sehr gering geworden ;). Die Einstiegshürde ist heutzutage halt deutlich geringer als sie es früher vielleicht mal war.

    wer eine resolv.conf nicht editieren kann sollte besser keinen server betreiben. vielleicht ist das forum hier ein fluch für die reputation? über scharfe abuse aktionen darf man sich dann auch nicht wundern!

    just my 2 €cent

    So etwas gehört natürlich zu den Grundlagen einer jeden Serverdadministration. Das stimmt schon. Bei den Netcup Images ist es aber so, dass die /etc/resolv.conf mit einem immutable Flag versehen ist und man dieses erst entfernen muss bevor man die Datei beschreiben kann. Darüber kann man schon mal stolpern. Da würde ich jetzt niemandem einen Vorwurf machen, wenn er das nicht direkt selbst sieht.

    Also ich gebe zu... man klickt sie... aber brauchen...

    Seit es die Aktionen monatlich gibt, ist der Drang etwas spontan zu bestellen sicherlich etwas geringer geworden. Daher würde ich schon sagen, dass man sie mittlerweile nur noch dann bestellt, wenn man sie tatsächlich braucht. Zumindest mein Bestellverhalten hat sich doch etwas geändert, seit die Angebote etwas planbarer geworden sind. Man verpasst ja nichts mehr.

    Kommt mir das nur so vor oder sind das fast immer nur die gleichen Produkte zu immer den gleichen Preisen, die dann als “Deal” angeboten werden? 😅

    Neukunden wird der Preis sicher gefallen, aber wenn ich sehe, dass ein VPS 2000 für 14,99€ angeboten wird und ich diesen vor nicht allzu langer Zeit für 11€ bekommen habe, dann fragt man sich schon, wo da das Angebot ist…

    Ja, es sind immer wieder die gleichen Produkte. Monat für Monat, Jahr für Jahr. Aber trotzdem sind es gute Angebote. Man bekommt das reguläre Produkt mit monatlicher Kündigungsfrist und zusätzlich +100% SSD. Die Webhosting Produkte sind deutlich reduziert. Wenn man gerade Bedarf hat, lohnen diese sich definitiv (alleine schon wegen der kurzen Vertragslaufzeit - was erfreulicherweise mittlerweile zum Standard geworden ist - früher gab es die Aktionsprodukte fast immer nur in einem Jahrestarif). Wir Stammkunden sind sicherlich mittlerweile gut eingedeckt (vor allem weil es die Aktion jeden Monat gibt), aber dennoch braucht man ab und zu mal einen neuen Server. Dann wartet man eben einen solchen Aktionstag ab.

    Dass du den aktuellen VPS 2000 mit +100% für 11€ bekommen hast, würde ich ehrlich gesagt etwas anzweifeln. Den gab es bisher immer nur für 14,99 € (inkl. MwSt.). Es sei denn du meinst den VPS 2000 ARM. Aber das ist ein anderes Produkt.

    Vielleicht hilft dir das hier weiter. Das scheint wohl genau auch dein Problem zu sein: https://www.forex.in.rs/proxy-server-problem-metatrader/

    Stichwort: Firewall bzw. Windows Defender.

    EDIT: Ansonsten kannst du es ja auch mal mit der Linux Version probieren (als Option): https://roboforex.com/forex-trading/…-mt4-for-linux/ (Ob man jetzt unbedingt einen Linux Desktop im Internet betreiben will, ist zwar eine andere Frage, aber vermutlich immer noch besser als Windows).

    Eine eigene Roundcube Instanz verhindert aber nicht, dass man sich trotzdem über das Netcup Roundcube erfolgreich anmelden kann, sobald man die E-Mail-Adresse und das Passwort kennen sollte. Das macht die Einrichtung eines 2FA auf der eigenen Instanz ein wenig nutzlos, da sie ja genau das eigentlich verhindert soll. Auch wäre ein Login über IMAP bzw. SMTP nicht über den 2FA abgesichert. Das Plugin alleine würde also auch nicht helfen. Man wird wohl einfach damit leben müssen, dass es dies im E-Mail Umfeld aus technischer Sicht nicht gibt.

    Das kann doch auch KVM/QEMU? :)

    Ich würde eher vermuten, dass das für die Anexia VMs implementiert wurde, damit deren Kunden leichter migrieren können. Und jetzt ist der Code eben auch im Branch von netcup gelandet.

    Ja, das stimmt sicherlich. Aber außerhalb einer VMware Umgebung habe ich das vmxnet3 ehrlich gesagt noch nie gesehen (wenn auch technisch möglich). Den kleinen Seitenhieb, nachdem Anexia ja erst vor kurz von VMware weg migriert hat, konnte ich mir einfach nicht erkneifen :).