Wann das bei Nutzern von LTS-Linux-Distributionsversionen aufschlägt (und welche Auswirkungen das tatsächlich haben wird), wird sich zeigen.
Nachdem ich den Wechsel von Ubuntu 20.04 auf Ubuntu 24.04 in den nächsten Tagen abzuschließen gedenke, um mir in den nächsten ca. 2–4 Jahren dann Gedanken zu machen, auf welche Distribution ich ggf. wechsle, weil mir die Entwicklung von Ubuntu mit 26.04 derzeit "nicht uneingeschränkt zusagt" (mit dem erfolgten Umstieg von LXD auf Incus und ggf. mittelfristig von Xorg auf Xlibre, aber auch unter Berücksichtigung von SystemD-Alternativen könnten andere Debian-/Arch-basierte Distributionen einen Blick wert sein), bin ich nicht sicher, ob mir obige Änderung auf der Kommandozeile sonderlich auffällt, solange ich Byobu dort uneingeschränkt nutzen kann.
Hinzu kommt, dass hier noch einige ARM64-SBC unter Kernel 5.15 (zufriedenstellend) laufen, die erst einmal auf einen Kernel 6.x gehoben werden müssen, der länger als noch ein paar Monate unterstützt wird. Nachdem Ubuntu unverständlicherweise Fedora nacheifert, was die Nutzung von Nicht-LTS-Kerneln anbelangt, deren Zusammenspiel kaum längerfristig mit ZFS ausgetestet wurde, kann sich das ggf. auch noch hinziehen (Kernel 6.8, der standardmäßig mit Ubuntu 24.04 kommt, sehe ich hier allenfalls als Notlösung).
Ergo: Vieles, was als "epochaler Wandel" verkauft wird/wurde (vgl. Wayland), kann sich aus Administratorsicht als eher negativ (zusätzlicher Arbeitsaufwand bei fraglichem Nutzen) herausstellen. Insbesondere, weil mit der Zeit (ebenso unverständlicherweise) insbesondere das KISS-Prinzip aus den Augen gelassen wird – wenn man etwa sieht, wie viele verschiedene Stapel als Abhängigkeiten selbst bei Debian-/Ubuntu-Basispaketen einfließen (Kombinationen von mindestens Rust, Perl und Python), mit denen man zu kämpfen hat, sofern man auf Backports setzen muss, weil Rolling Releases auch nicht die wahre Freude sind.